Zusammenfassung: Die Pille

Vor zirka 50 Jahren kamen die ersten oralen Kontrazeptiva auf den Markt: 1960 wurde in den USA das Präparat Enovid zugelassen und ein Jahr später Anovlar in Deutschland. Im Vergleich zu heute enthielten diese Präparate hohe Dosen einer Kombination aus Gestagen und Ethinylestradiol (EE). Da während ihrer Einnahme schwerwiegende Nebenwirkungen wie Thromboembolien und arterielle Erkrankungen auftraten, wurden im weiteren Verlauf die Dosis des EE deutlich reduziert und neue Gestagene entwickelt, die keine oder weniger androgene Partialwirkungen aufwiesen.

Bevor ein hormonelles Verhütungsmittel verschrieben wird, müssen eine sorgfältige körperliche und gynäkologische Untersuchung sowie eine Anamneseerhebung durchgeführt werden, um Kontraindikationen, wie zum Beispiel Gerinnungsanomalien, auszuschließen.

Heutzutage gibt es viele Wege, extrem hohe Kosten für die Pille zu umgehen. Ob die Online-Bestellung oder der Kauf in einem anderen EU-Land: Die Möglichkeiten sind vielfältig, wie auch ein Zeitungsartikel der SOL erläutert.

Volksleiden Demenz – Definition und Therapie

Fast jeder kennt einen Betroffenen oder hat sogar jemanden in der Familie, der unter einem demenziellen Syndrom leidet. Wegen des demografischen Wandels werden Demenzen als typische Erkrankungen des höheren Lebensalters in Zukunft überproportional zunehmen und eine steigende Herausforderung für die Gesellschaft darstellen. In vielen Fachmagazinen und dem ein oder anderen Zeitungsartikel liest man bereits darüber.

Doch was gilt überhaupt als Demenz? Andreas Bender beschreibt die Demenz in Elseviers Kurzlehrbuch Neurologie folgendermaßen:

Die Demenz bezeichnet ein klinisches Syndrom, das über folgende Aspekte definiert werden kann:

  • Es besteht eine progrediente Störung des Gedächtnisses und mindestens einer zusätzlichen höheren kortikalen bzw. kognitiven Funktion.
  • Es fand eine Leistungsverschlechterung gegenüber dem Ausgangszustand statt
  • Die Beschwerden führen zu einer Beeinträchtigung im Alltag
  • Symptome bestehen mindestens für 6 Monate
  • Die Symptome sind nicht Folge eines Delirs oder einer schweren Depression
  • Es liegt keine Bewusstseinsstörung vor

Zu den häufigsten Ursachen bei über 65-jährigen gehören die Alzheimer-Erkrankung, die Lewy-Körperchen Demenz, vaskuläre Demenzen und die frontotemporale Demenz. Therapiemöglichkeiten gibt es bei Demenziellen Syndromen einige, doch die komplette Gedächtnisleistung kann nie wieder hergestellt werden und auch ein komplettes Aufhalten des Zerfalls ist kaum möglich. Zu den in der Therapie eingesetzten Antidementiva gehören Acetylcholinesterase-Hemmer oder Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, wie Citalopram, die gleichzeitig gegen eine depressive Symptomatik wirken. Natürlich wird nach weiteren potenten Therapiemöglichkeiten geforscht und es bleibt zu hoffen, dass irgendwann bahnbrechende Neuerungen den Markt erobern.

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/ratgeber/gesundheit/herstellerinformationen/13008366.htm

Individuelle Betreuung und angepasste Förderung

In Deutschland ist das Qualitätsgefälle zwischen öffentlicher und privater Schule glücklicherweise noch nicht so drastisch wie beispielsweise in den Vereinigten Staaten. Trotzdem gibt es ein immer breiteres Angebot an Privatschulen, die durch oft höhere Budgets im Vergleich zu öffentlichen Schulen dann auch mit einer individuell angepassten Betreuung durch Lehrkräfte für sich sprechen können.

Ob naturwissenschaftlicher oder eher künstlerischer Typ - Die Lehre an der Rheinland International School wird individuell angepasstSo zum Beispiel auch die Rheinland International School in Heiligenhaus. Dort wird eine auf jeden einzelnen abgestimmte Lehre bereits für Kinder ab einem Alter von 3 Jahren angeboten. Dabei wird nicht nur Wert auf eine angenehme Lernatmosphäre mit attraktiven Klassenräumen und kleinen Klassengrößen gelegt. Die Schüler werden auch aktiv in die Lernprozesse eingebunden, das heißt, sie werden über Vorgaben und Ziele in Kenntnis gesetzt und erhalten jederzeit konstruktives Feedback. An der Internationalen Schule Heiligenhaus werden die Kinder sowohl gefordert als auch gefördert.

Für entsprechendes Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt sorgt die Einführung einer Schuluniform bzw. einem bestimmten Pool an Schulkleidung, die jeder einzelne wählen kann.

Am Abschluss der Schulausbildung steht in der International School Heiligenhaus das International Baccalaureate Diplom (IB Diplom), was ähnlich wie das Abitur die notwendigen Grundlagen liefert für eine universitäre Ausbildung an deutschen oder internationalen Universitäten.

Neben dem Angebot der öffentlichen Ausbildungsstätten in Deutschland bieten private Schulen wie die internationale Rheinland Schule Eltern, die über die finanziellen Mittel verfügen, also die Möglichkeit auf eine personalisiertere und abgestimmtere Förderung für den Nachwuchs zu setzen.

Eckdaten zum Studium der Zahnmedizin

Da uns immer wieder auch Anfragen von Interessierten der Zahnmedizin erreichen und sich das Studium ja zumindest in den ersten paar Semestern mit dem der Humanmedizinstudenten überschneidet, möchten wir hier auch einmal ein paar grundlegende Informationen zum Zahnmedizinstudium geben, denn auch als Zahnarzt kann man viele Dienstleistungen anbieten, wie man auch auf max34.de sehen kann.

Der Numeruc clausus für Zahnmedizin liegt etwas höher als der des humanmedizinischen Studiums und bewegte sich in Deutschland im Wintersemester 2011/12 zwischen 1,0 und 1,7, je nach Universität verschieden.

Der Aufbau des Studiums richtet sich derzeit noch nach einer Approbationsordnung aus dem Jahr 1955 und soll wohl aber in den nächsten Jahren erneuert werden. Geplant ist eine größere Annäherung an das Studium der Humanmedizin, sodass beide Studiengänge in den ersten vier Semestern gleich ablaufen und dieser Abschnitt mit der sogenannten Physikumsprüfung (Schriftliche Prüfung in den Fächern Anatomie (auch mündliche), Physiologie (auch mündlich), Biochemie (auch mündlich), Biologie, Chemie, Physik, Psychologie, Soziologie) endet. Bisher gibt es im Zahnmedizinstudium als Zwischenprüfung vor dem Physikum noch das Vorphysikum (mündliche Prüfung in Biologie, Chemie und Physik). Danach sollen dann, ähnlich wie bisher, 2 zahnmedizinische vorklinische Semester mit propädeutischen Fächern folgen. Nachdem diese Inhalte dann im 1. Staatsexamen geprüft werden sollen, geht es in den restlichen 4 Semestern um Patientenfächer wie Zahnerhaltung, Prothetik, Chirurgie oder beispielsweise auch Kieferorthopädie.

Insgesamt fördert besonders eine gewisse handwerkliche Begabtheit den Erfolg im Zahnmedizinstudium, das mit einem privat zu tragenden Materialaufwand von circa 13500 Euro einer der teuersten staatsuniversitären Studiengänge ist.

Ein erfolgreich absolviertes 2. Staatsexamen ist Vorraussetzung zur Ausübung des zahnärztlichen oder Mund-Kiefer- und gesichtschirurgischen Berufs wie zum Beispiel in einer Frankfurter, Hamburger oder Münchener Zahnarztpraxis.

Rezension: “AllEx – Alles fürs Examen”

AllEx - Alles fürs ExamenÄhnlich wie das Mediscript StaR von Elsevier hat auch Thieme mit dem “AllEx – Alles fürs Examen” im September des letzten Jahres ein neues Kompendium für das 2. Staatsexamen veröffentlicht. Es soll Studenten bei der Vorbereitung auf die vielen zu lernenden Fächer helfen und einen guten Überblick verschaffen, ohne sich zu sehr in verwirrenden Details zu verlieren.

Von außen wirkt die AllEx-Reihe sehr wuchtig: 3 Bücher à jeweils 800-1000 Seiten (insgesamt circa 6 Kilo schwer) und ein eigenes Heft für das Sachverzeichnis wirken auf den ersten Blick sehr erdrückend. Vielleicht wären Einteilungen auf kleinere Bücher sinnvoll gewesen, um das Schleppen in die Bibliothek zu erleichtern. Dass es ein eigenes Sachverzeichnisheftchen gibt, macht wirklich Sinn und erleichtert das Nachschlagen deutlich. Außerdem findet sich in diesem 4. Teil des Kompendiums auch ein 100-Tage-Lernplan, den man auch auf der Internetseite von Thieme ausdrucken kann. Mittlerweile wird wahrscheinlich kaum noch jemand ohne Lernplan für das Physikum oder Hammerexamen lernen, da es die Übersicht verbessert und fehlende Lerninhalte verhindert. Dieser Plan dürfte also für viele Studenten eine gute Hilfestellung sein, auf die gerne zurückgegriffen wird.

Designtechnisch ordnen sich die AllEx-Bücher nahtlos in die übersichtliche Aufteilung aller anderen Thieme-Lehrbücher (vor allem Kurzlehrbücher und Duale Reihen) ein. Neben vielen Abbildungen aus Primärlehrbüchern finden sich auch Merke-Kästen und zusätzlich noch vormarkierte Textpassagen, die auf öfters geprüfte Prüfungsinhalte hinweisen. Dadurch, dass die unterschiedlichen Fächer und einzelnen Kapitel von jeweils anderen Autoren geschrieben wurden, liest sich jeder Abschnitt etwas anders. Insgesamt gibt es aber in Sachen Leseleichtigkeit und Verständnis kaum Ausreißer nach unten.

Fazit:

Dieses Kompendium aus dem Hause Thieme bietet wirklich eine Menge und dürfte vielen Studenten die arbeitsintensive Examensvorbereitung erleichtern. Man hat alle wichtigen Inhalte auf einen Blick und muss nicht viele verschieden Bücher zurate ziehen. In Innere Medizin oder Chirurgie kann man das natürlich machen, wenn man das möchte, aber in den meisten anderen Fächern ist es nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Diese Fächer kann man mit dem AllEx auch schon bei Semesterabschlussklausuren oder anderen Zwischenprüfungen vorbereiten. Einziger Minuspunkt bei dieser tollen Skriptensammlung bleibt die Aufteilung auf lediglich 3 große Bücher und die damit verbundene nicht ganz so gute Verarbeitung der Klebebindungen. Alle anderen Aspekte verdienen Höchstnoten.

Kurzinfo:

Autor(en): Verschiedene
Verlag: Thieme
Auflage: 1.
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 2740
Abbildungen:
1080
Preis: 149,99 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
7

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Rezension: “Kurzlehrbuch Augenheilkunde”

Kurzlehrbuch AugenheilkundeAn vielen Universitäten wird das Fach Augenheilkunde erst am Ende der klinischen Semester behandelt. Trotzdem lohnt sich in vielen Fällen ein Lehrbuch für dieses kleinere Fach.

Seit Oktober 2012 gibt es nun auch für die Ophtalmologie ein Kurzlehrbuch von Thieme, das sich nahtlos in dieses beliebte Konzept einreiht. Sowohl optisch als auch didaktisch steht es seinen Vorgängern aus anderen medizinischen Disziplinen in nichts nach.

Insgesamt teilt sich das Lehrbuch in zwanzig Abschnitte auf. Dabei leitet besonders das erste Kapitel sehr gut in den Bereich der Augenheilkunde ein. Hier werden nämlich nochmal die wichtigsten Untersuchungsmethoden und Leitsymptome beschrieben und auch nochmal darauf hingewiesen, worauf man bei der orientierenden Inspektion der Augen und der Sehfähigkeit achten sollte. So wird gleich zum Anfang des Buches schon die Verbindung zur Praxis hergestellt und für das einwöchige Blockpraktikum in der Augenheilkunde ist dieses Kapitel sicherlich das grundlegendste.

Die weiteren Abschnitte gehen dann näher auf die verschiedenen Teile des menschlichen Auges und die dabei vorkommenden Krankheits- und Verletzungsmuster ein (Lider, Tränenorgane, Bindehaut, Hornhaut, Lederhaut, Linse, Gefäßhaut, Netzhaut, Glaskörper, Uveitis, Glaukom, Pupille, Sehnerv, Sehbahn, Augenhöhle, Strabismus, Supranukleäre Augenbewegungsstörungen). Im vorletzten Kapitel “Optik und Refraktion” geht es dann darum, wie man bestimmte Fehlsichtigkeiten mit Hilfsmitteln wie Brille, Kontaktlinsen oder der refraktären Chirurgie behandeln kann. Abgeschlossen wird das Buch mit dem Thema Trauma und verschiedenen Verletzungsbildern (mechanisch, chemisch, physikalisch…). Im Anhang findet man zusätzlich noch Tabellen zum Grad der Behinderung in Abhängigkeit von der Sehschärfe oder eine Übersicht der Möglichkeiten der lokalen Antibiotikatherapie.

Fazit:

Wer eine gute zusätzliche Lernhilfe zu den Vorlesungen und den angeboten Materialien des Blockpraktikums haben möchte, ist mit dem Kurzlehrbuch Augenheilkunde wirklich gut bedient. Es enthält alle wichtigen Informationen und sollte an jeder Uni zur Vorbereitung auf die Klausur ausreichen. Sowohl bekannte Stilmittel der Thieme Kurzlehrbücher wie “Key Points”, “Merke-Kästen”, einem klinischen Fall zum Anfang eines jeden Kapitels und Praxistipps als auch viele aussagekräftige Tabellen und Abbildungen sind enthalten. Wer es sich natürlich vorstellen kann, später einmal eine Facharztausbildung in der Augenheilkunde zu absolvieren, sollte sich sicherlich überlegen, ob dann nicht auch die Investition in ein größeres und ausführlicheres Lehrbuch Sinn macht. Für alle anderen reicht dieses Kurzlehrbuch locker aus.

Kurzinfo:

Autor(en): Gesa-Astrid Hahn
Verlag: Thieme
Auflage: 1.
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 288
Abbildungen:
172
Preis: 24,99 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
7

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Knapp 6000 Medizinstudierende für Aufhebung der Deckelung der PJ-Vergütung im Ausland

Beeindruckende Beteiligung und eine klare Aussage: In einer aktuellen „Blitzumfrage“ des Hartmannbundes haben sich exakt 90 Prozent der 6000 an der Erhebung beteiligten Medizinstudierenden für eine Aufhebung der im Dezember vom Bundesrat beschlossenen Deckelung der Aufwandsentschädigung für ein Praktisches Jahr (PJ) im Ausland ausgesprochen. „Diese unglaubliche Resonanz auf unsere Umfrage und das klare Votum bekräftigen uns in unserer Absicht, gegen die kürzlich eingeführte monatliche Höchstgrenze von 597 Euro für das PJ im Ausland vorzugehen“, sagte Kristian Otte, der Vorsitzende der Medizinstudierenden im Hartmannbund. Man habe bereits vor der Bundesratssitzung davor gewarnt, dass diese gleichermaßen für Deutschland und das europäische Ausland vorgesehene monatliche Vergütungshöchstgrenze keine Lösung für das Auslands-PJ sein könne. „Die Medizinstudierenden, die ein PJ-Tertial innerhalb der EU oder in der Schweiz absolvieren wollen, stecken auf Grund der neuen Regelung in erheblichen Schwierigkeiten. Deshalb fordern wir den Gesetzgeber auf, diese Deckelung umgehend zurückzunehmen.“

Bisher hatte es bei der PJ-Vergütung im Ausland kein Limit gegeben – nach Ottes Meinung auch „mehr als vernünftig“, da die Lebenshaltungskosten im Ausland oft höher seien als in Deutschland. Otte: „Die neue PJ-Vergütungsregelung hingegen, die zum 1. April für PJ-Tertiale in Deutschland sowie innerhalb der EU und in der Schweiz gelten soll und die neben der vorgesehenen Höchstgrenze von monatlich 597 Euro bei einem Auslandsaufenthalt lediglich Zuschläge zur Deckung von Studiengebühren sowie Reisekosten beinhaltet, reicht von vorn bis hinten nicht.“ Vor allem vor dem Hintergrund, dass diejenigen Studierenden, die bereits Verträge für die Zeit nach dem 1. April abgeschlossen hätten, ihre Kontrakte möglicherweise neu abschließen müssten, sei der gesamte Vorgang völlig inakzeptabel. „Der Gipfel ist, dass zu hohe Geld- oder Sachleistungen am Ende sogar dazu führen können, dass das PJ-Tertial im Ausland vom jeweiligen Landesprüfungsamt nicht anerkannt wird. Das erinnert an einen Schildbürgerstreich“, verlieh Otte seiner Verärgerung Ausdruck. Einzige Konsequenz könne sein, umgehend die Deckelung der PJ-Vergütung für das Ausland zurückzunehmen und für akute Fälle zügig Übergangsregelungen zu schaffen.

Ein weiteres Ergebnis der „Blitzumfrage“ betrifft die von den Medizinstudierenden des Hartmannbundes geforderte Einführung einer bundesweit einheitlichen Vergütung von 597 Euro monatlich an jedem PJ-Krankenhaus in Deutschland. Rund 88 Prozent  der 6000 Teilnehmer haben sich für die einheitliche Zahlung einer monatlichen PJ-Vergütung ausgesprochen. „Dieses Ergebnis sehen wir als Auftrag“, gab sich Kristian Otte kämpferisch. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass alle Medizinstudierenden in Deutschland diese Vergütung auch erhalten, denn das Arbeitspensum ist überall gleich hoch.“

Richtige Zahnpflege erspart häufig teuren Zahnersatz

Es gibt unterschiedlich Faktoren, die dazu führen können, dass ein Patient Zahnersatz benötigt. Das Erbgut beispielsweise spielt eine wichtige Rolle. Aber der wichtigste Punkt ist auch heute noch nicht ausreichende oder falsche Zahnpflege. Grundsätzlich entstehen Schädigungen an Zahn und Zahnfleisch wenn Bakterien selbige über einen längeren Zeitraum hinweg angreifen. Hier gilt, umso länger der Zahn angegriffen wird, umso stärker die Schädigungen. Um genau dies zu verhindern tritt der Faktor Mensch in Kraft. Die Bakterien müssen durch Einwirkungen von außen entfernt werden. Doch Putzen ist nicht gleich Putzen. Besonders da günstiger Zahnersatz heutzutage leider die Ausnahme ist, gibt es einige Punkte die hier beachtet werden sollten, um die Besuche beim Zahnarzt zu minimieren. Es kommt beim Zähneputzen sowohl auf die Dauer, als auch auf die Technik an. So kann ein zu hoher Druck das Zahnfleisch schädigen, ein zu geringer Druck reicht häufig nicht aus, um die Bakterien flächendeckend zu entfernen. Auch oft vernachlässigt werden die Zahnzwischenräume. Zahnbürsten kommen nur schwerlich an schlecht erreichbare Stellen. Hier kommen entweder spezielle Zahnzwischenraumbürsten oder auch die gute alte Zahnseide zum Einsatz. Bei der Zahnzwischenraumbürste handelt es sich um eine sehr dünne Bürste, die auch zwischen den Zähnen genutzt werden kann. Welches von beiden genutzt wird, ist jedem selbst überlassen. Aber zumindest einmal täglich sollten auch die Zahnzwischenräume gereinigt werden. Auch die Frage wie häufig die Zähne geputzt werden sollen variiert häufig, je nachdem wer gefragt wird. Die Antworten variieren von einmalig abends, über dreimal täglich, bis hin zu nach jeder Mahlzeit. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte grundsätzlich möglichst häufig zur Zahnbürste gegriffen werden. Wer nicht immer eine Zahnbürste mit sich herumtragen möchte, sollte zumindest zweimal täglich für mindestens 3 Minuten die Zähne putzen. Ob dies durch eine elektrische- oder eine Handzahnbürste geschieht, ist dabei jedem selbst überlassen. Wer sich nicht sicher ist, sollte ruhig auf seinen Zahnarzt zugehen und selbigen um Rat fragen. Des Weiteren sollte die Zahnbürste, bzw. der Bürstenkopf, zumindest alle 2-3 Monate ersetzt werden. Wer diese Punkte beherzigt, ist auf einem guten Weg zu gesunden Zähnen und kann sich auch in Zukunft an gesunden Zähnen erfreuen.

Rezension: “Die 50 wichtigsten Fälle Allgemeinmedizin”

Die 50 wichtigsten Fälle Allgemeinmedizin

Gerade in letzter Zeit bekommt das Fach Allgemeinmedizin neuen Antrieb in der öffentlichen Wahrnehmung. Für Medizinstudenten ist es schon länger ein Fach, in dem sie auch im zweiten Staatsexamen geprüft werden. Für alle, die nun neu in die klinischen Semester kommen, ist aufgrund der Neuerung der Approbationsordnung eine Famulatur in einer Hausarztpraxis Pflicht. Höchste Zeit also, sich auch mit der dafür gebotenen Literatur auseinander zu setzen.

Das Fallbuch “Die 50 wichtigsten Fälle Allgemeinmedizin” aus dem Elsevier-Verlag ist relativ neu auf dem Markt (November 2012) und ist stukturell ausgereift aufgebaut: Die 50 verschiedenen Fälle (von Adipositas über Depression, Demenz, Diabetes mellitus, Osteoporose bis hin zu Sonnenbrand, Tonsillitis und Verbrühung) werden alle in einem kleinen Einleitungstext angerissen, auf den dann jeweils 6 Fragen folgen. Diese sind mit einer Farbe markiert, welche sich auf den Antwortseiten dann wiederfinden. Die Lösungen sind gut ausformuliert und auf Wichtiges wird durch “Merke-Kästen” gesondert hingewiesen. Zum Ende eines jeden Falles gibt es eine kleine, blau hinterlegte Zusammenfassung. Das alles vereinfacht das Lernen mit dem Buch und verhindert aufkommende Langeweile. Verwendete Abkürzungen werden im Anfangsteil des Buches nochmal erläutert.

Fazit:

Mit diesem Fallbuch lässt sich beispielsweise eine Famulatur oder das mittlerweile zweiwöchige Blockpraktikum Allgemeinmedizin gut vorbereiten. Für schriftliche Prüfungen ist es allerdings alleinig sicher zu wenig. Hierfür gibt es aber ja auch andere Lehrbücher, die ausführlicher, aber eben auch weitaus teurer sind.

Kurzinfo:

Autor(en): Reinhold Klein
Verlag: Elsevier
Auflage: 1.
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 228
Abbildungen:
82
Preis: 19,99 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
7

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Rezension: “Gynäkologie und Urologie für Studium und Praxis 2012/13″

Gynäkologie und Urologie für Studium und PraxisGenau wie für die Chirurgie gibt es auch für die Gynäkologie und Urologie ein Skriptenbuch im Stile des Herolds. Auch dieses Buch wird vom Breisacher Arzt Dr. Markus Müller herausgegeben.

Zirka drei Fünftel des Buches entfallen auf die Frauenheilkunde, der Rest beschäftigt sich mit der Urologie. Wie auch schon das chirurgische Pendant, gliedern sich auch in diesem Werk die meisten Krankheitsbilder nach der Aufteilung “Synonyme, Ätiologie, Epidemiologie, Einteilungen, Diagnostik, Therapie, Komplikationen”, was eine gute Struktur in das Lernen bringt und das schnelle Nachschlagen wichtiger Informationen vereinfacht. Natürlich enthalt ein solches Skript bei Weitem nicht so viele Abbildungen wie ein “normales” Lehrbuch. Aber trotzdem gibt es etwas mehr als 150 schwarz-weiße Abbildungen und Grafiken, die in den meisten Fällen auch sehr gut passen und komplett ausreichen, um das Geschriebene zu verdeutlichen.

Zusätzlich ist in dem Buch auch noch eine Taschenkarte enthalten, die man auf der letzten Seite findet. Diese enthält präzise Infos zur embryonalen / fetalen Biometrie, eine Positivliste von Medikamenten für die Schwangerschaft und die Stillzeit und die Grundzüge der geburtshilflichen Anamnese und Untersuchung. Auch der APGAR-Score wird auf der Karte, die super in die Kitteltasche passt, erläutert. Mehr zum Thema Verhütung, Wechseljahre und Hormonersatztherapie auf Feminal.de.

Fazit:

Das Skript orientiert sich an vielen wichtigen gynäkologischen und urologischen Lehrbüchern und garantiert durch regelmäßige Aktualisierungen (wird alle 2 Jahre neu aufgelegt) auch Anpassungen an die gegenwärtigen Gegenstandskataloge und Forschungsstände. Viele Studenten können mit diesen Skripten sehr gut lernen und nutzen sie daher vorlesungsbegleitend, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten. So kurz und prägnant bekommt man das weite Feld der Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Urologie wohl kaum erklärt.

Kurzinfo:

Autor(en): Markus Müller
Verlag: Medizinische Verlags- und Informationsdienste
Auflage: 6.
Erscheinungsjahr: 2012
Seitenanzahl: 462
Abbildungen:
160
Preis: 30,00 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
8

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