Rezensenten gesucht

Ihr habt Interesse auch einmal ein medizinisches Lehrbuch zu bewerten und eine Rezension zu schreiben?

Medizinische Lehrbücher sind teuer. Wir bieten die Möglichkeit Rezensionsexemplare nach erfolgter Buchbewertung kostenlos zu behalten.

Dann schaut einfach bei unserer Angebotsliste für offene Buchrezensionen vorbei. Diese Liste wird von uns monatlich aktualisiert und enthält damit immer wieder neue Exemplare. Wenn ihr ein interessantes Buch gefunden habt, schreibt ihr uns einfach eine Mail, damit wir alles Weitere zusammen abklären können. Wie so häufig lohnt sich Schnelligkeit, weil wir jeweils nur ein Rezensionsexemplar zur Verfügung haben und dies dann derjenige bekommt, der sich als Erstes meldet.

Übrigens: Nach der Rezension, dürft ihr das Buch kostenlos behalten.

Euer Team von Medizin-Blog.info.

Wie Smartphone-Technik im Gesundheitswesen genutzt wird

Für viele sind Smartphones einfach nur eine praktische Möglichkeit zu kommunizieren. Man kann sich ebenso die Zeit vertreiben und Kasinospiele nutzen, aber mittlerweile werden die Geräte auch verstärkt im Gesundheitswesen eingesetzt.

Smartphone werden auch in der Gesundheitsbranche immer mehr eingesetzt.Von Smartphone-Apps, die bei der Diagnose helfen, bis hin zu erweiterter und virtueller Realität in den Kliniken können medizinische Einrichtungen digitale Technik auf vielfältige Art nutzen. Im Internet gibt es viele Symptom-Checker, aber eine neue Generation der medizinischen Ratgeber in Form von künstlicher Intelligenz, wie zum Beispiel die App Babylon, bieten eine viel dynamischere und präzisere Diagnosemethode. Eine letztendliche Diagnose kann zwar auch weiterhin nur von einem ausgebildeten Arzt gestellt werden, aber die Entwickler der App wollen Medizinern dabei zur Hand gehen.

Eine neue Version der App wurde in England im April 2017 veröffentlicht und verwendet Daten von Tausenden ärztlichen Beratungen, um eine Reihe von gängigen Gebrechen zu diagnostizieren. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass solche Apps die Expertise und die Verlässlichkeit eines durchschnittlichen Arztes ersetzen kann, wird deutlich, dass sie unter Medizinern immer gefragter werden. Künstliche Intelligenz wird also in Zukunft wahrscheinlich eine immer größere Rolle im Gesundheitswesen spielen. Viele staatliche Institutionen werden diesem Trend sicherlich folgen.

Die amerikanische Food and Drug Administration hat bereits Dutzende von Gesundheits-Apps genehmigt, und der IBM-Supercomputer mit künstlicher Intelligenz namens Watson hat gezeigt, dass Technikunternehmen im Gesundheitssektor bald einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen könnten. weiterlesen Wie Smartphone-Technik im Gesundheitswesen genutzt wird

Die Famulatur – das Praktikum nach dem Physikum

Nach dem Physikum warten Famulaturen als erste Praktika auf die Medizinstudenten.Zahnmedizin-Studenten und Medizinstudenten absolvieren verschiedene Praktika, um den Anforderungen des Stellenmarktes gewachsen zu sein. Eines dieser Praktika ist die sogenannte Famulatur. Diese findet in der vorlesungsfreien Zeit nach dem zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung statt.

Die Famulatur ist verpflichtend. Sie dauert vier Monate und wird in der Regel nicht vergütet. Hierin liegt einer der Unterschiede zum Pflegepraktikum.

Der Ablauf der Famulatur im Überblick

Die Famulatur zielt darauf ab, dem Studenten Erfahrungen im Umgang mit und in der Versorgung von Patienten zu vermitteln. Es geht weniger um pflegerische Tätigkeiten als um die ärztliche Patientenversorgung. In diesem Praktikum gewinnen die Studenten einen guten Eindruck darüber, wie der Alltag eines Arztes im späteren Berufsleben aussieht.

Die vier Monate der Famulatur gliedern sich in die folgenden Teilbereiche:

  • zwei Monate praktische Tätigkeiten im Krankenhaus (alternativ: stationäre Rehaeinrichtung)
  • ein Monat in einer stationären Einrichtung oder in einer Arztpraxis
  • ein Monat in einer Hausarztpraxis

Während der Famulatur sind die Studenten direkt den Ärzten unterstellt. Sie erlernen das Abnehmen von Blut, das Führen von Patientengesprächen und weitere ärztliche Tätigkeiten. Manchmal dürfen sie beispielsweise auch bei kleineren Eingriffen assistieren.

Eigeninitiative zeigen ist wichtig

So wie auch im Pflegepraktikum sollten die Studenten während ihrer Famulatur ein hohes Maß an Eigeninitiative zeigen. Ärzte haben in ihrem Alltag nur wenig Zeit, den Studenten das Wissen auf dem Silbertablett zu präsentieren. Deshalb lautet der Rat an alle Studenten, sich von einer mutigen, entschlossenen und wissbegierigen Seite zu zeigen. Keine Frage ist überflüssig und die Studenten brauchen keine Angst haben, etwas falsch zu machen. Schließlich sind sie ja noch in der Ausbildungsphase und noch keine perfekten Mediziner.

So findet man den passenden Famulaturplatz

Wer sich noch unsicher ist, wo und in welchem Fachbereich die Famulatur absolviert werden soll, kann sich mit Kommilitonen austauschen, die das Praktikum bereits absolviert haben. Sie haben bereits ihre Erfahrungen gemacht und können nützliche Tipps geben.

In einigen wenigen Bundesländern gibt es auch spezielle Famulaturbörsen. Diese geben Auskunft über freie Famulaturplätze und stellen die wichtigsten Informationen zu dem Thema bereit. Auf diese Weise wird auch der Bewerbungsprozess vereinfacht.

Sowohl die Kommilitonen als auch die Famulaturbörsen können also eine wichtige Entscheidungshilfe für einen Praktikumsplatz darstellen.

Das Famulaturzeugnis – so sieht es aus

So wie auch im Pflegepraktikum erhalten die Studenten nach dem Abschluss der Famulatur eine offizielle Bescheinigung. Das Zeugnis besteht aus drei Teilen und zwar aus einem für jeden Abschnitt des Praktikums. Die jeweilige Stelle des Famulaturabschnitts füllt das Zeugnis aus und unterschreibt es. Für das Zeugnis sollten unbedingt die entsprechenden Vordrucke verwendet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bescheinigung alle relevanten Informationen enthält und dass das Zeugnis auch akzeptiert wird.

Bild: artur84 / FreeDigitalPhotos.net

Top-10-Blogs für Mediziner

Medizin-Blog.info gehört zu den 10 interessantesten Blogs für Mediziner.Der aus den USA stammende Trend der Bloggerei hält ja schon seit längerem auch in Deutschland Einzug. Kein Wunder also, dass es mittlerweile einige Weblogs zu verschiedensten Themen von und für Mediziner gibt. Das Online-Portal PraktischArzt.de hat nun eine Liste der 10 interessantesten Blogs für Ärzte und Medizinstudenten zusammengestellt. Mit dabei ist auch Medizin-Blog.info!

>> Hier geht’s zum Artikel auf PraktischArzt.de.

3 Tage lang höchste Konzentration

Viel Erfolg beim 2. medizinischen Staatsexamen vom 04. bis 06. April 2017.Am morgigen Dienstag beginnt wieder für viele Medizinstudenten in Deutschland das drei-tägige 2. Staatsexamen. Der Termin markiert damit das Ende des 100-Tage-Lernplan und nach einer wohlverdienten Pause startet Mitte Mai dann eine neue Generation hochmotivierter PJ-Studenten in den deutschen Lehrkliniken mit der Vorbereitung auf den Arbeitsalltag.

Medizin-Blog.info wünscht allen Prüflingen vom 04. bis 06. April viel Erfolg, Durchhaltevermögen und natürlich auch das notwendige Quäntchen Glück beim Kreuzen des schriftlichen Examens.

Lernen mit Kurzvideos von Clipdocs

Um das Medizinstudium ranken sich viele Geschichten, die man oftmals bereits vor Beginn des Studiums kennt: „Einer der anstrengendsten Studiengänge“, „Alles extreme Streber“, „Ein Leben neben dem Lernen wird nicht möglich sein“, „Man muss extrem intelligent sein, um das durchzustehen“, „Medizinstudenten sind doch sozialbehinderte Lernmaschinen, die nichts hinterfragen“. Viele Medizinstudenten merken aber schon im ersten Semester, dass die Suppe eben doch nicht so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wird. Intelligenz ist sicher von Vorteil, aber keineswegs eine Grundvoraussetzung und auch der Lernaufwand lässt sich mit ein paar Tricks im Rahmen halten.

Ein Ziel der Lernvideos der Clipdocs ist es, wichtige von unwichtigen Lerninhalten zu trennen.Ältere Studenten erinnern sich häufig noch, dass ihnen in den Anfängen des Medizinstudiums der rote Faden gefehlt hat. Dieser zeigt sich leider erst mit der Zeit, wenn man weiß, worauf es ankommt beim Lernen. Auch den drei Magdeburgern Medizinstudenten Carmen, Daniel und Martin ging das ähnlich: „Als wir damals in der Vorklinik waren, fehlte uns häufig eine Zusammenfassung per Video. Vielleicht war ein kleines Detail noch nicht verstanden oder man wollte einfach eine kurze Zusammenfassung von einem echten Menschen haben. Deswegen haben wir uns zusammengetan und Videos für Mediziner und Interessierte produziert.“

Zu finden sind die Videos der „Clipdocs“ unter Youtube oder auch auf der entsprechenden Internetseite. Die Beiträge sind meistens nicht länger als maximal eine Viertelstunde und behandeln häppchenweise Themen aus verschiedenen Vorklinik-Fächern wie Anatomie, Physiologie und Biochemie. Man bekommt so schnell einen Eindruck, worauf es beim Lernen ankommt. Eine Einschätzung, die einem beim Lernen in der Bibliothek oder zu Hause durchaus mal schwer fallen kann, wenn man sich die Menge der zu lernenden Inhalte einmal vor Augen führt.

Das Angebot von Carmen, Daniel und Martin wird übrigens stetig verfeinert und gerade auf der Internetseite noch weiter ausgebaut. Schaut also einfach mal vorbei auf www.clipdocs.de oder auf dem entsprechenden Youtube-Channel und testet die Videos.

Frohe Weihnachten & ein gutes neues Jahr

Wir wünschen allen Lesern besinnliche Weihnachtstage mit vielen schönen Momenten und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017!

Vielen Dank für die Treue und das Interesse an unseren Buchvorstellungen und Beiträgen im vergangenen Jahr. Durch die vielen Rückmeldungen auf unsere Arbeit können wir diese ständig verbessern.

Euer Team von Medizin-Blog.info

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht das Team von Medizin-Blog.info