Private Krankenversicherung für Kinder

Gerade im Alter kann eine private Krankenversicherung sehr teuer werdenDie private Krankenversicherung zeichnet sich dadurch aus, dass sie junge, gesunde Versicherungsnehmer mit, im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung, sehr günstigen Prämien lockt. Auch wenn in den letzten Jahren immer mehr Mediziner aus Angst vor horrenden Kassenbeiträgen mit zunehmenden Alter sich doch lieber gesetzlich versichern, sind immer noch viele Ärzte Kunden privater Krankenversicherer. Aufgrund des günstigen Risikoprofils und dem vermeintlich geschärften Bewusstsein für Krankheiten sind Ärzte unter privaten Krankenversicherungen beliebte Kunden. Außerdem ist Medizinern die Gesundheit oftmals erheblich mehr wert als Personen, die nicht im medizinischen Sektor tätig sind.

Auf diesem Wege bekommen auch Ärztekinder Zugang zur privaten Krankenversicherung. Doch dabei muss ein Kind nicht zwingend bei der Versicherungsgesellschaft der Eltern versichert sein. Wie immer lohnt sich deshalb ein Vergleich der möglichen Tarife. Leistungen wie die Kieferorthopädie, Impfungen oder Desensibilisierungen spielen bei Erwachsen kaum noch eine Rolle, sollten bei Kindern aber fester Bestandteil eines guten Versicherungsschutzes sein und bestimmen somit maßgeblich die Tarife.

Kinderkrankenversicherungen vergleichen und Geld sparen

Experten für private Krankenversicherungen bei Kindern bieten Vergleiche von verschiedenen Tarifen an und versuchen über speziell ausgerichtete Prozesse und transparente Provisionen noch günstigere Angebote zu entwickeln. Eltern können durch Cashback-Aktionen einen Teil der Provision erhalten, was nicht bei jedem vergleichbaren Anbieter der Fall ist. Bis zu 600 Euro in Bar kann man auf diese Art und Weise zurückerhalten.

Bei diesen Vergleichen sollte man natürlich immer beachten, welche Versicherungen verglichen werden. Je mehr Versicherer in einen solchen Vergleich eingehen, desto seriöser und desto vertrauenserweckender ist das Unternehmen, das diesen Vergleich anstellt. Denn auch hier sollte man nicht vergessen, dass im Versicherungswesen Provisionen eine große Rolle spielen und diese die „unabhängige“ Meinung eines Experten schon mal etwas in eine gewisse Richtung lenken kann.

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Schon wieder zu früh?

Der frühzeitige Samenerguss des Mannes, auch Ejaculatio praecox genannt, ist die häufigste Sexualstörung des Mannes. Doch wann liegt überhaupt ein vorzeitiger Samenerguss vor und was kann man dagegen tun?

Kommt er regelmäßig zu früh, kann das eine Beziehung auf eine harte Probe stellen.Groß angelegte Studien gehen davon aus, dass zwischen 20 und 30 Prozent der Männer unter 60 Jahren regelmäßig einen zu frühen Orgasmus erleben. Zum Vergleich: Zwar nimmt die Prävalenz der erektilen Dysfunktion im Alter stark zu, aber unter den 20-40 Jährigen leiden nur etwa 5-10 Prozent darunter. Zur Definiton einer vorzeitigen männlichen Ejakulation gibt es unterschiedliche Ansichten. Geht man nach der allgemeingültigsten, dann liegt eine Ejaculatio praecox vor, wenn der Mann nach ca. einer Minute oder früher nach Eindringen in die Vagina zum Orgasmus kommt (der Mann kommt zu schnell). Das allein muss allerdings noch kein Problem sein, denn erst, wenn das regelmäßig vorkommt und mindestens einen Partner belastet, sollte man überlegen, wie man das ändern kann.

Der erste Schritt, um das Problem anzugehen ist sicher die Ursachenforschung. Ist der frühzeitige Samenerguss partnerabhängig oder war er schon immer manifest? In den meisten Fällen liegen dem Problem psychische Ursachen zugrunde, aber es gibt auch körperliche Erklärungen. So sollten von Anfang an Erektionsstörungen, eine Prostataentzündung sowie Schilddrüsenprobleme ausgeschlossen werden. Zu den häufigsten mentalen Gründen für die Störung zählt der psychische Druck, der bei Betroffenen mit der Dauer der Störung über die Zeit immer weiter wächst.

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Rezension: „Taschenatlas Anatomie: Nervensystem und Sinnesorgane“

Taschenatlas Anatomie, Band 3: Nervensystem und Sinnesorgane (Thieme)Der 3. Band der Reihe „Taschenatlas Anatomie“ widmet sich der Neuroanatomie und komplettiert damit das Trio aus dem Hause Thieme. Viele Studenten haben vor diesem Teil der Anatomie den größten Respekt und halten ihn für sehr komplex. Wir haben das Buch für Euch getestet.

Zielgruppe:

Medizin- und Zahnmedizinstudenten der Vorklinik.

Aufbau / Didaktik:

Nach einem einleitenden Kapitel mit Grundlagen des Aufbaus und der Entwicklung des Nervensystems folgen insgesamt 11 weitere Kapitel. Dabei werden das Rückenmark, die verschiedenen Hirnanteile, das Gefäß- und Liquorsystem und das vegetative Nervensystem behandelt, bevor es in den abschließenden Abschnitten um das Sehen, Hören und das Gleichgewichtsorgan geht. Natürlich kommt auch wieder die klassische Text-Bild-Aufteilung der Doppelseiten zum Einsatz, wie man sie bereits aus den Vorauflagen und dem ersten und zweiten Band kennt. Wie in den anderen Teilen wirken die Abbildungen zwar auf den ersten Blick etwas angegraut, aber gerade bei Verläufen der Leitungsbahnen oder für die Topographie sind sie enorm hilfreich.

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Diagnose: Abhängigkeit

Der Begriff „Sucht“ wurde lange Zeit vor allem mit körperlicher Abhängigkeit von Substanzen gleichgesetzt. Heutzutage gibt es aber kaum einen Bereich des menschlichen Lebens, wo wir nicht süchtig werden können, z. B.: Spielsucht (pathologisches Spielen), Alkoholsucht, Esssucht, Magersucht (Anorexie), Kaufsucht, Drogensucht, Schokoladensucht, Medikamentensucht,  Ess-Brech-Sucht (Bulimie), Pornosucht usw. Im Großen und Ganzen kann man alle Süchte in 2 Kategorien unterteilen: die Süchte nach Substanzen und die Süchte nach einem bestimmten Verhalten. Alle diese Abhängigkeiten sind im Prinzip gleich, weil sogar das Wort „Sucht“ vom Verb „suchen“ gebildet ist. Der Mensch sucht nach etwas, was er benötigt, woran er sich gewöhnt hat, was ihm fehlt und was ihn glücklich macht. Die häufigsten Symptome, die bei einer Sucht treten sind: Gleichgültigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, ängstliche Unruhe, Übelkeit, Gewichtsverlust usw.

Was kann man gegen diese Krankheit tun? Wer kann uns helfen? Wer sich grundlegend informieren möchte, der findet Hilfe bei einer Vielzahl von Beratungsstellen, aber das Problem besteht darin, dass wir nicht immer Zeit für solche Sprechstunde finden können. Außerdem ist die Sucht nicht immer bewusst. Einige denken sogar, dass ihre Gewohnheit sie nie zur Sucht führt, oder, dass sie sich jederzeit von ihrer Abhängigkeit befreien können. Leider sieht die Situation ganz anders aus und meist wie in einem bekannten Spruch von Mark Twain: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft“.

Hier haben wir für Sie einige Tipps vorbereitet, wie Sie die Sucht bei sich diagnostizieren können. Die Sucht zeigt sich durch:

Spielsucht kann ganze Existenzen zerstören.
  • Entzug. Das bedeutet, dass Sie ohne das Suchtmittel getrieben, unzufrieden und nervös sind und außerdem den Konsum fortführen, obwohl Ihnen die negativen körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen bekannt sind.
  • Kontrollverlust (Abstinenzunfähigkeit). Sie können sich nicht mehr kontrollieren. Jeder von uns kann ausprobieren, ob er seine Wünsche, Bestrebungen und sein Benehmen unter Kontrolle hat. So können Sie z.B. zum Spielen hier klicken! Wenn Sie nach dem geknackten Jackpot kein unwiderstehliches, starkes Verlangen haben, noch einmal zu spielen, sondern einfach ab und zu hier die Zeit herumbringen und Stress abbauen, dann sind Sie kaum der Sucht unterworfen. Aber wenn Sie unfähig sind, Ihren Konsum zu kontrollieren oder auf ein bestimmtes Verhalten zu verzichten, dann ist die Sucht schon in der Nähe. Es gibt z.B. Menschen, die Drogen einnehmen, weitertrinken oder die Nächte in Casinos verbringen, obwohl ihre Familie zu zerbrechen droht.

Wenn das Verlangen die Vernunft besiegt, dann sollten Sie sich unbedingt an den Arzt oder mindesten an Ihre Verwandten wenden.

Bild: pixabay.com

Veganer Trend – Segen für die Gesundheit oder für die Industrie?

Gesunde, leichte Ernährung und zielorientierter Fitnesssport – Eine Kombination, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Aus den USA ist der Gesundheitsboom mittlerweile nach Europa und Deutschland gekommen und zieht nicht nur junge Leute in seinen Bann. Der Gedanke an eine gesunde Lebensweise und ein gutes Körpergefühl gefällt vielen. Die Zutaten dafür sind klar abzustecken: Eine leichte, bewusste Ernährung und regelmäßige sportliche Betätigung. Doch welche Nahrungsmittel sind wirklich gesund?

„Frei-von-Produkte“ täuschen die Verbraucher

Früher verpöhnt, heute als veganes Produkt teuer verkauft - Analogkäse.An immer mehr Orten in den Städten werden Bio- und Naturläden eröffnet und auch in den bekannten Supermärkten und Discountern kann man auf sogenannte „Frei-von-Produkte“ zurückgreifen. Auf der Verpackung werben die Hersteller ganz offensiv mit Schlüsselwörtern wie „laktosefrei“, „glutenfrei“ oder „fruktosefrei, und das wirkt. Denn, wie Umfragen gezeigt haben, sind 80 Prozent der Verbraucher, die diese Produkte kaufen, keineswegs laktose-, gluten-, oder fruktoseintolerante Personen, denen die entsprechenden Verdauungsenzyme bzw. die allergisch auf bestimmte Inhaltstoffe reagieren. Diese Attribute klingen für viele eben einfach gut und gesund und dafür wird dann auch gerne mal etwas mehr Geld ausgegeben.

Ein gutes Beispiel für die fragliche Sinnhaftigkeit dieses Kauf- und Ernährungsverhaltens ist der Ruf den sogenannten Analogkäses, ein künstliches Produkt, das vor ein paar Jahren stark in die öffentliche Kritik geraten ist, weil sich die Verbraucher hintergangen vorkamen, als klar wurde, dass viele Fertigprodukten eben keinen echten Käse enthalten, sondern welchen, der in der Fabrik hergestellt wird. Analogkäse erlebt gerade eine Wiedergeburt und wird in vielen Kühlregalen als veganer Käse angeprießen. Der Preis orientiert sich an anderen veganen Nahrungsmittel und beschert den Herstellern somit einen ordentlichen Gewinn. weiterlesen Veganer Trend – Segen für die Gesundheit oder für die Industrie?

Online-Petition für ein faires PJ

Mit 3,75 Euro pro Stunde reicht der Verdienst eines Medizinstudenten im PJ meistens nicht mal für die Miete aus.

Nach dem 2. Staatsexamen stehen für die Medizinstudenten insgesamt 12 Monate im Rahmen des Praktischen Jahres in einem Krankenhaus oder teils auch in einer Praxis an. Innerhalb dieser 3 Tertiale (à 4 Monate) geht es für die Studenten darum, das theoretische Wissen in die Tat umzusetzen und in der Patientenversorgung erste Erfahrungen und praktische Fähigkeiten zu erwerben. Wie in anderen Studiengängen (zum Beispiel Lehramt oder Jura) gehört dieses Praxisjahr zur Ausbildung innerhalb des Studiums. Ein PJler arbeitet ca. 40 Stunden pro Woche und hat innerhalb dieses Jahres zwar 30 Tage Urlaub, muss diese jedoch auch für Krankheitstage verwenden. Die Bedingungen für das PJ variieren von Krankenhaus zu Krankenhaus stark.

Wenn die Studenten für ihre Arbeit eine Bezahlung bekommen, dann nie mehr als 600 Euro pro Monat. Das entspricht einem Studenlohn von 3,75 Euro, was natürlich weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegt. Lehramt- oder Jurastudenten erhalten jedoch eine weitaus höhere und fairere Bezahlung während ihres Referendariats. Ohne finanzielle Unterstützung der Eltern ist das Medizinstudium jedoch nicht abzuschließen, dieses System schließt sozial Schwache somit vom Arztberuf aus. Außerdem gibt es nicht überall eine vernünftige Struktur, um durch Kurse und Selbststudium für eine gute Ausbildung zu sorgen.

Um auf diese Probleme hinzuweisen und um das System durch konkrete Punkte zu verbessern, hat die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e. V. (bvmd) eine Online-Petition gestartet.

Unterstützer und Befürworter einer guten und umfassenden Ausbildung für Medizinstudenten im Praktischen Jahr können sich online unter https://www.openpetition.de/petition/online/petition-fuer-ein-faires-praktisches-jahr-im-medizinstudium eintragen und somit die Position der bvmd gegenüber des Bundesministeriums für Gesundheit, dem medizinischen Fakultätentag, der Gesundheitsministerkonferenz, dem Verband der Universitätsklinika Deutschlands und gegenüber der Deutschen Krankenhausgesellschaft zu stärken. Die Petition kann als erster Schritt in die richtige Richtung für ein besseres und faires Medizinstudium gelten.

Rezension: „Anästhesie pocket“

Anästhesie pocketMedizinbücher sind normalerweise dick und schwer: Umso beeindruckender also, wenn sich jemand an einer Kurzversion eines Faches versucht. „Anästhesie pocket“ ist für die (ohnehin meist schon sehr volle) OP-Kasak-Tasche des Anästhesisten konzipiert und deshalb besonders klein und handlich gestaltet.

Zielgruppe:

Dieses Büchlein eignet sich gut für Anästhesie-Assistenzärzte in den ersten Lehrjahren. Für Studenten ist es zu praxisorientiert, um die Grundlagen der Anästhesie zu vermitteln.

Aufbau / Didaktik:

„Anästhesie pocket“ ist in 13 Kapitel aufgeteilt, die anhand von grünen Reitern am rechten Rand auch ohne Inhaltsverzeichnis schnell zu unterscheiden sind. Auf 231 Seiten finden sich stichpunktartig angeordnete Informationen, häufig auch in tabellarischer Form, als Schaubild oder als Diagramm. Die Schrift ist sehr klein und oft sind die Seiten gedrängt voll, was mit Sicherheit an dem Ehrgeiz der Autoren liegt, das Buch als möglichst vollständigen Praxisbegleiter zu präsentieren.
Die Flussdiagramme sind dafür sehr übersichtlich gestaltet und insbesondere die vielen Abbildungen (z.B. verschiedene Kapnometrie- oder arterielle Druck-Kurven mit Erklärungen) werden den hilfesuchenden Assistenten dankbar stimmen. Das farbige Layout ist für das Auge sehr angenehm und lockert insbesondere die textlastigen Seiten etwas auf.

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