Die besten Reiseziele zum Entspannen nach der Prüfung

Die letzte Prüfung ist abgelegt, das letzte Kreuz für dieses Semester gemacht. Mit einem Mal sinkt der Stresslevel auf nahezu null. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen schönen, entspannenden Urlaub. Einfach mal die Beine und die Seele baumeln lassen und ausspannen.

Eine Auszeit auf den Bahamas - Nach der Prüfungsphase sicher eine willkommene Erholung für viele MedizinstudentenAls erstes kommen einem da Bilder von weißem Sand, azurblauem Meer und grünen Palmen in den Sinn. Oder anders ausgedrückt, die Karibik erscheint vor dem inneren Auge. Erstaunlicherweise ist die Karibik, zum Beispiel die Bahamas, gar kein so teurer Spaß, wie viele Menschen zunächst denken. Auch hier kann man mit einigen Tricks viel Geld sparen sich den Traum vom Batida unter Palmen erfüllen.

Das fängt schon bei der Hinreise an. Die Karibik hat eine sehr bewegte Vergangenheit und wurde von vielen europäischen Königreichen kolonialisiert. Dazu zählen Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Portugal und Spanien. Martinique und Guadeloupe sind immer noch französische Übersee-Dependancen. Entsprechend günstig fliegt man von Europa auch dorthin. Der Direktflug von Paris fängt da schon bei 450 Euro an. Mit einer Buchung außerhalb der Saison kann man die nächsten Euros sparen. Zum Glück liegen die Semesterferien anders als die sonst übliche Hauptreisezeit, deshalb ist das kein großes Problem. Bei der Unterkunft lohnt es sich, etwas vom Strand fernzubleiben und in die großen Städte zu gehen. Dort gibt es meistens günstige Hotels. Diese haben zwar einen sehr einfachen Standard, aber mehr als schlafen will man dort ja nicht.

Wer lieber in Europa bleiben möchte, hat auch hier viele Möglichkeiten, sich von einem anstrengenden Semester zu erholen. Der Klassiker sind da die Städtetrips, angefangen in Berlin. Gerade für Low-Budget-Reisen empfiehlt sich die deutsche Hauptstadt. Jedenfalls solange man sich beim Essen, Trinken und Schlafen von der Touristenmeilen fernhält. Dort sind die Preise meistens der Lage angepasst. Aber in vielen anderen Stadtteilen bekommt man ausgezeichnete Leistungen schon für wenig Geld. Das Essen beim Indonesier in Kreuzberg kostet gerne mal nur 10 Euro. Dafür gibt es aber zwei Gerichte und zwei Getränke. Ähnlich verhält es sich bei den Übernachtungen. Hier empfiehlt sich ein ausgiebiger Vergleich vorab, denn trotz Airbnb und Co. kann die Übernachtung im Hotel manchmal günstiger sein.

Was für Berlin gilt, lässt sich auf alle europäischen Hauptstädte übertragen, egal ob Rom, Paris oder Madrid. Die Anreise kann jeder nach seinem Gusto gestalten. Wer viel Zeit und wenig Geld hat, der sollte auf den Fernbus zurückgreifen. Wer wenig Zeit und etwas mehr Budget hat, für den lohnt sich meistens das Flugticket. Innereuropäische Flüge gibt es teilweise schon ab 19,99 Euro.

Vor der Reise sollte man sich über Portale wie Tripadvisor über die besten Kneipen und Restaurants informieren. Dadurch bekommt man konkrete Anlaufpunkte und kann sich die passende Gaststätte für sein Budget aussuchen. Wie immer gilt: abseits der Sehenswürdigkeiten sind auch die größten Städte echt günstig.

Talinn ist eine der modernsten Städte Europas.

Als Geheimtipp erweisen sich auch immer wieder die Städte im Osten von Europa. Tallinn in Estland gilt als eine der fortschrittlichsten Städte in Europa. Die Stadt hat sich ganz dem Fortschritt verschrieben. Kostenloses WLAN ist fast überall vorhanden und die gesamte Infrastruktur gehört zu den modernsten in Europa.

Wer kein Interesse an einem Städtetrip hat, dem stehen noch viele andere Möglichkeiten offen. Der Klassiker ist der Roadtrip mit dem Bulli. Den hat nur nicht jeder vor der Tür stehen. Mit etwas Planung lässt sich das aber auch mit einem normalen Auto bewerkstelligen. Je nach verfügbarer Zeit ist der Klassiker die Tour durch die Benelux-Länder nach Frankreich. In Frankreich geht es dann an der Atlantikküste nach Süden. Dort finden Roadtripper wunderschöne Strände und sehr viele Gelegenheiten zum Surfen. Je weiter es nach Süden geht, desto besser werden die Wellen meistens. Wenn noch Zeit ist, bietet sich eine Weiterfahrt nach Spanien und quer durch Katalonien an.

Bild: Yongkiet

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