Die häufigsten Sportverletzungen – und wie man sich davor schützt

Das Knie kann ein Grund für Schmerzen bei Sportlern sein.Im Sport gibt es hunderte verschiedener Verletzungen. Ob nun als Profi- oder Hobby-Sportler, einige Verletzungen treten vermehrt auf. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es bei der Ausübung einer Sportart zu Über- oder Falschbelastung kommt. Dabei sind einige Körperteile besonders verletzungsanfällig.

Die drei häufigsten Sportverletzungen

Nicht wenige Sportler klagen über Schmerzen. Wer selbst einmal für einen längeren Zeitraum sportlich aktiv war, weiß wovon die Rede ist. Einige der häufigsten Verletzungen können vermieden werden, indem auf bestimmte Dinge geachtet wird.

Die Knöchelverstauchung

Knöchelverstauchungen sind bei Fußball-, Hockey-, Basketball- und Volleyballspielern weit verbreitet. Sie sind in diesen Sportarten nahezu unvermeidlich, da durch das Springen, Laufen und Drehen der Knöchel einer ständigen Belastung ausgesetzt ist. Diese Bewegungen können dazu führen, dass sich der Knöchel verdreht und möglicherweise sogar eine Sehne oder ein Band reißt.

Vorbeugung und Behandlung:
Kräftigung der Knöchel durch Übungen wie Knöchelheben auf der Treppe; das Tapen des Knöchels kann ebenso helfen. Doch diese Maßnahmen garantieren keineswegs, dass der Knöchel verletzungsfrei bleibt, wenn man schwer fällt oder eine falsche Bewegung macht. Eine Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten kann helfen. Um die Heilung zu beschleunigen, sollte zudem versucht werden, den Knöchel behutsam zu bewegen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und Schwellungen zu reduzieren.

Schulterverletzungen

Ein nicht unwesentlicher Teil aller Sportverletzungen betreffen die Schulter, einschließlich Verrenkungen, Verstauchungen und Zerrungen. Schulterverletzungen treten am häufigsten beim Tennis, Schwimmen, Gewichtheben, Baseball und Volleyball auf – im Grunde also bei jeder Sportart, bei der viele Überkopfbewegungen auftreten. Diese Probleme sind in der Regel auf Überbeanspruchung zurückzuführen.

Vorbeugung und Behandlung:
Um Schulterverletzungen zu vermeiden, die häufig auftreten, wenn die Schultermuskulatur längere Zeit nicht benutzt wurde, sollten die Muskeln durch Krafttraining gestärkt werden. Auch hier sind entzündungshemmende Medikamente eine gute Behandlungsmöglichkeit.

Das Läuferknie

Knieverletzungen umfassen etwa die Hälfte aller Sportverletzungen. Obwohl Bänderrisse und Knorpel die häufigsten Verletzungen sind, werden viele Knieprobleme in der Kategorie „Läuferknie“ zusammengefasst, die eine Vielzahl von Schmerzen im Zusammenhang mit der Kniescheibe beinhaltet. Läufer sind nicht die einzigen Opfer solcher Verletzungen. Sie betreffen auch Radfahrer, Schwimmer, Fußball-, Basketball- und Volleyballspieler.

Vorbeugung und Behandlung:
Schuhe und Einlagen regelmäßig wechseln, eine weichere Lauffläche wie eine Indoor-Rennstrecke statt einer harten Fahrbahn wählen sowie mehr Ruhetage zwischen den Workouts können zur Schonung  beitragen. Wenn das Knie verletzt ist, sollte mit dem Training sofort aufgehört und ein entzündungshemmendes Medikament eingenommen werden.

Fußballspieler erleiden häufig von Knieverletzungen.An prominenten Beispielen für Knieprobleme mangelt es wohl kaum, so weit verbreitet sind sie unter Profisportlern. Marco Reus‘ Karriere ist von Höhen und Tiefen geprägt. Keine Frage, an Talent mangelt es ihm jedenfalls nicht. Wäre er im Laufe seiner bisherigen Karriere von größeren und langwierigen Verletzungen verschont geblieben; er hätte wohl in einer Liga mit Messi und Ronaldo um die Wahl zum Weltfußballer gekämpft. Auch aktuell laboriert der Flügelstürmer des BVB mit der Rückennummer 11 an einer langwierigen Verletzung, Kreuzbandriss lautet die Diagnose. Derzeit arbeitet Reus emsig an seiner Rückkehr. Die Quoten für Sportwetten auf das Spiel des BVB gegen Wolfsburg am 14. Januar lagen bei 1.41. Voraussichtlich im März dieses Jahres wird er wieder zum Dortmunder Kader gehören, es bleibt abzusehen, wie sich das auf die Performance des BVB auswirkt. Es ist zu hoffen, dass Reus in Zukunft von derartigen Verletzungen verschont bleibt.

Bilder: pixabay.com

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