Die Suche nach dem Glück für Parkinson-Patienten

Glück stellt sich nicht automatisch ein, sondern man muss sich aktiv darum bemühen. Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielseitiger Begriff. Dabei darf der Begriff Glück nicht mit Glückseligkeit verwechselt werden, welches meist in Zusammenhang mit einem Zustand der Erlösung bezeichnet wird.

Viele fragen sich, was uns glücklich macht und welche Faktoren das Leben lebenswert machen. Senioren die an Parkinson erkrankt sind, fühlen sich oft nicht glücklich und erleiden Depressionen. Doch die Erkrankung sollte nicht im Mittelpunkt stehen, sondern die Suche nach Menschen und Tätigkeiten, in denen das Glück schlummert und die Kraft geben.

Optimismus und die Fähigkeit, die schönen Dinge des Lebens zu sehen, können helfen, die Freude am Leben wieder zu sehen und Einschränkungen durch Parkinson als weniger beeinträchtigend wahrzunehmen. Beispielsweise können Leute eingeladen werden, mit denen der Betroffene gerne Zeit verbringt oder es kann einiges unternommen werden, wie gemeinsame Ausflüge. Aber auch Selbsthilfegruppen bieten sich an, um sich über das Thema auszutauschen. Falls Angehörige aufgrund von Beruf und Familie keine Zeit haben, sich um erkrankte Familienmitglieder zu kümmern, ist die häusliche Pflege hilfreich. Diese bietet Pflegebedürftigen ein Leben in ihrer gewohnten Umgebung. Jedoch sind Agenturen die Pflegekräfte vermitteln oft sehr teuer. Eine Haushaltshilfe aus Osteuropa, wie zum Beispiel aus Polen von der Diadema Pflege, macht die Pflege für viele Angehörige von Kranken oder alten Menschen überhaupt bezahlbar.

Manche Senioren mit Parkinson fühlen sich hilflos. Angehörige können dabei helfen, dass sich die Betroffenen auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten verlassen. Nahe stehende Personen können Unterstützung geben, ohne im Alltag zu viel abzunehmen. Man sollte auch die kleine Erfolge loben und positive Charaktereigenschaften hervorheben.

Aber auch als Angehöriger selbst, sollte man nie den Mut verlieren, denn oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die zählen, wie beispielweise eine Umarmung oder ein Lächeln.

Sobald die Angehörige und der Betroffene selbst von der Diagnose Parkinson erfahren, wird einem bewusst, dass sich das Leben verändern wird. Jedoch sollte man nicht nur die Belastung sehen, sondern auch darauf schauen, was das Leben weiterhin lebenswert macht. Beispielsweise verändern sich die Hobbys und Werte mit der Zeit. Betroffene finden neue Lieblingsbeschäftigungen und genießen die kleinen Dinge im Leben bewusster.

Wichtig ist es, sich Zeit zu nehmen für sich und für den gegenseitigen Austausch – anstatt alles perfekt und schnell organisieren zu wollen. Es ist auch hilfreich, Gefühle zu zeigen und über Gefühle zu sprechen, denn beide Seiten müssen sich einig darüber sein, Hilfe anzunehmen.

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