Entspannung im Studium

Beim Lernen sitzt man meistens ruhig zu Hause am Schreibtisch oder in der stillen Umgebung der Bibliothek. Zur Abwechslung treiben einige Studenten regelmäßig Sport im Verein oder im Fitnessstudio. Studien belegen, dass körperliche Ertüchtigung für mehr geistige Frische sorgt. Daneben ist aber auch die gänzliche Ruhe ein Konzept, das man hin und wieder konsequent verfolgen sollte.

Dass Körper und Geist unweigerlich miteinander verbunden sind, wussten schon die alten Griechen. Wer sportlich aktiv ist, merkt irgendwann, wie nicht nur die körperlichen, sondern auch die mentalen Kräfte nachlassen. Ob bei Ausdauersportarten oder beim Kraftsport – die Erschöpfung tritt früher oder später ein. Längst haben viele Fitnessstudios daraus ein Rundum-Konzept entwickelt, um ihren Kunden wieder neue Energie zu liefern.

Fitnessstudios bieten neben Aktivität auch Entspannung

Immer mehr Studenten finden Entspannung bei einem Saunagang.Während die sogenannten Muckibuden früher nicht viel mehr als ein paar Hantelbänke und Geräte zu bieten hatten, beinhaltet das Angebot heutzutage zumeist doch einiges mehr. Neben entsprechend modernen Sportgeräten kann man sich in vielen Clubs aus einem breiten Kursangebot genau das Richtige aussuchen. Neben dem klassischen Angebot wie Bauch-Beine-Po (BBP) und Yoga gibt es vielerorts auch Pilates-, Zumba-, Langhantel-, Deepwork- oder Cardio-Box-Kurse. In einem Milon-Zirkel beispielsweise werden die Übungen gezielt geführt und individuell vorgegeben. Das Gerät merkt sich dabei die Daten des jeweiligen Nutzers und überwacht das Training.

Viele Fitnessstudios runden ihr Programm mit einem breiten Wellness-Angebot ab. Massagen, Entspannungsliegen, Relaxatmosphäre und Saunen sorgen für die pure Entspannung, damit die Akkus nach dem Training oder dem harten Lerntag möglichst schnell wieder aufgeladen werden. Insgesamt also ein breites Spektrum, sodass jeder hier wieder seine Balance finden kann.

Entspannungsübungen leiten den Ausgleich ein

Neben dem Sport gibt es aber natürlich noch viele weitere Möglichkeiten zur Entspannung im Studium. Autogenes Training wird schon seit Jahren von gestressten Geschäftleuten, Politikern oder Profisportlern eingesetzt, um wieder neue Kraft für kommende Aufgaben zu schöpfen. Diese Art der Entspannung ähnelt einer Meditation und lässt sich vor allem in einer ruhigen Atmosphäre praktizieren. Wer nicht in der Nähe ruhiger Wälder oder Wiesen wohnt, kann beim autogenen Training aber auch auf Entspannungsmusik oder Vogelzwitschern aus dem Lautsprecher zurückgreifen.

Gemeinschaftsaktivitäten als willkommene Abwechslung

Musizieren im Orchester kann für Entspannung neben dem Unialltag sorgen.Vielen Studenten dienen aber auch andere Hobbies als willkommene Abwechslung. Wer viele Bücher für die Uni wälzt, freut sich manchmal auch auf abwechslungsreiche Aktivitäten in der Gruppe. Außer Vereinssportarten wie Fußball, Basketball, Volleyball oder Kampfsport (vor allem zum Abreagieren) stehen auch Musikvereine oder Uni-Orchester bei einigen Studenten hoch im Kurs. So bringt man häufig auch noch ein paar andere Einflüsse in den Alltag und verbringt diesen eben nicht nur mit medizinischen Themen, denn die Vereins- oder Orchesterkollegen studieren bestimmt nicht alle Medizin, sondern kommen auch aus anderen gesellschaftlichen Bereichen oder Fachbereichen. Manchmal kann sogar schon ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen Luft gut tun und Kraft für neue Lernziele bringen.

Es gibt also einige Wege, um im Studentenleben für die nötige Entspannung zu sorgen. Wichtig ist, dass man sich die Zeit nimmt und sich, falls notwendig, so zur Lockerheit mahnt. Verbissenheit ist selten der Schlüssel zum Erfolg und führt oft eher zum Ausbrennen.

Bilder: pixabay.com

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