Im Studium und im Job rechtlich auf der sicheren Seite

Das Medizinstudium beinhaltet seh viel theoretisches Wissen, das den Studenten vermittelt wird. Damit die Praxis nicht zu kurz kommt, lernt man spätestens in den Famulaturen, in Praktika oder im PJ das Bücherwissen auch am Patienten anzuwenden. Darauf freuen sich viele Studenten, ist es doch genau dieser Teil der Arbeit, weshalb sich die meisten für diesen Studiengang entschieden haben.

Eine Haftpflichtversicherung kann schon während des Studiums sinnvoll sein.Der Marburger Bund hilft Medizinstudenten dabei diese Praxisphasen und letztendlich auch den späteren Arbeitsbeginn versicherungstechnisch abzudecken. Wichtigstes Instrument dabei ist eine Haftpflichtversicherung, die die Studenten vor Schadenersatz- und Regressansprüchen eines Patienten oder des Arbeitgebers schützt. Zwar dürfen in den Famulaturen und im Praktischen Jahr ärztliche Leistungen nur unter Anleitung und Aufsicht eines verantwortlichen und fachkundigen Arztes erbracht werden. Es gibt aber immer Grenzfälle, in denen Studenten für einen Teil ihrer Handlungen selbst haften und auch schadensersatzpflichtig sind. Auch bei Famulaturen oder PJ-Tertialen im Ausland wird eine international anerkannte Haftpflichtversicherung verlangt.

All diese Leistungen werden durch die Haftpflichtversicherung erbracht, die der Marburger Bund seinen Mitgliedern anbietet. Für Studenten sind diese Angebote nach einer Anmeldung sogar kostenlos.

Doch was kann man tun, wenn man einem ein Fehler unterlaufen ist und die Versicherung nicht oder nur teilweise greift? In einem solchen Fall kann eine Rechtsschutzversicherung weiterhelfen. Hat man diese abgeschlossen, wird einem nach einem kurzen Anruf und der Schilderung der Umstände geraten, was nun zu tun ist. Die Versicherungen haben den passenden spezialisierten rechtlichen Beistand in der Hinterhand. Der entsprechende Anwalt kennt sich in den meisten Fällen auf dem Gebiet des Medizin- und Arbeitsrechts sehr gut aus und wird erst ein mal beratend tätig. Organisatorische Dinge werden zumeist über das Versicherungsunternehmen geregelt.

Wer keine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, sollte in kniffligen Fällen trotzdem nicht zögern einen Medizinrechtler zu kontaktieren. Dieser kennt sich mit der Marterie aus und überblickt die Problematik schnell. Das erspart einem als Arzt oder Student meist eine Menge Zeit und Nerven und gibt einem die Kapazität, sich um den eigentlichen Job und damit um die Patienten zu kümmern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*