Kurzinfo: Alarmsignale des Diabetes mellitus Typ 2

Durch den demographischen Wandel und einer immer besseren medizinischen Versorgung werden die Deutschen immer älter. Dadurch steigt aber auch die Zahl der Pflegebedürftigen, welche wiederum an einer Vielzahl von altersbedingten Erkrankungen, wie beispielsweise Diabetes mellitus Typ 2 oder einer fortgeschrittenen Osteoporose, leiden.

Viele Pflegebedürftige leben allein und die nötige Sicherheit kann vielerorts nur ein Hausnotrufsystem gewährleisten. Denn ein Sturz oder eine Unterzuckerung können gravierende, ja sogar lebensbedrohliche Auswirkungen haben, wenn nicht schnell die nötige Hilfe gegeben wird. Eine Alternative, die die nötige Sicherheit bieten könnte, wäre ein Hausnotruf. Mittlerweile gibt es in Deutschland viele verlässliche Anbieter von Hausnotrufsystemen. Unter anderem stellt der Malteser Hausnotruf eine sichere Variante dar und zählt laut Stiftung Warentest, neben den Angeboten des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfall-Hilfe, zu den besten Anbietern auf dem Markt. Doch was ist eigentlich Diabetes mellitus Typ 2 und welche Alarmsignale des sogenannten Altersdiabetes gibt es?

Altersdiabestes zählt zu den chronischen Stoffwechselerkrankungen, welche derzeitig medizinisch noch nicht heilbar sind. Die Zahl der Menschen, die an Diabetes mellitus Typ 2 leiden, steigt stetig und betrifft derweil allein in Deutschland acht bis zehn Millionen Menschen. Dabei wird diese Krankheit dem Namen Altersdiabetes nicht mehr gerecht, da die Zahl der Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren drastisch zugenommen hat. Schuld daran ist vor allem der herrschende Lebensstil mit viel zu wenig Bewegung, Übergewicht und einer ungünstigen, kohlenhydratreichen sowie fetthaltigen Ernährung.

Weitere prädisponierende Faktoren für den Ausbruch von Diabetes sind ungünstige Erbanlagen, Stress, Rauchen sowie Übergewicht. Eine genetische Vorbelastung besteht, wenn vor allem im näheren familiären Umfeld Diabetes bereits aufgetreten ist. Übergewicht ist natürlich immer nur im Zusammenhang mit der Körpergröße zu betrachten, wie es bei der Berechnung des Body-Mass-Index (BMI) geschieht.

Der BMI berechnet sich, indem man das Gewicht in Kilogramm durch die Körpergröße zum Quadrat teilt (Beispiel: 87kg : (1,90m x 1,90m) ≈ 24,10kg/m²) berechnet. Menschen ab einem BMI von 25 gelten als übergewichtig, ab 30 besteht eine manifeste Fettsucht (Adipositas). Handlungsbedarf besteht demnach ab einen BMI-Wert von 25, vor allem bei Menschen, bei denen bereits im näheren Familienumfeld Diabetes mellitus Typ 2 aufgetreten ist. Diese Menschen sollten abnehmen, um präventiv gegen eine Erkrankung zu arbeiten. Langfristig gesehen ist es besser, wenn in kleinen Schritten abgenommen wird. Ideal wäre ein Gewichtsverlust von ein bis zwei Kilogramm pro Monat durch eine angemessene Ernährungsumstellung sowie sportliche Betätigung.

Bei übergewichtigen Menschen ist speziell das  Bauchfett sehr gefährlich, da dieses durch die Produktion von unterschiedlichen Hormonen und Wachstumsfaktoren die Insulinresistenz, und den Bluthochdruck begünstigt. Durch Anlegen eines Maßbandes kann leicht ermittelt werden, ob zu viel Bauchfett vorhanden ist oder nicht. Hierzu wird der Bauchumfang bei normaler Atmung bestimmt. Gemessen wird der Umfang des Bauches auf Höhe des Bauchnabels. Statistisch gesehen besteht bei Frauen ab einem Bauchumfang von 80 cm ein höheres Risiko an Diabetes zu erkranken. Bei Männern liegt der Wert bei 94 cm. Stark erhöht ist das Risiko bei Frauen ab 88 cm Bauchumfang, bei Männern ab 102 cm.

Wie bereits beschrieben, gibt es verschiedene Faktoren, welche Altersdiabestes hervorrufen können. Beim Auftreten gleich mehrerer Risikofaktoren potenziert sich die Erkrankungswahrscheinlichkeit. Zu den Faktoren zählen bauchbetontes Übergewicht, ein schlechter HDL-Cholesterinwert, erhöhte LDL-Cholesterinwerte, Bluthochdruck sowie erhöhte Blutzuckerwerte, die konsekutiv dann auch durch den Diabetes bestehen. Um metabolisch bedingten Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Myokardinfarkt, Schlaganfällen, Arthrose sowie weiteren Krankheiten vorzubeugen, kann nur immer wieder hervorgehoben werden, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie Bewegung ist. Zudem wird durch eine Ernährungsumstellung und ausreichend sportliche Aktivität die Lebensqualität deutlich erhöht.

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