Kurzinfo: Pflanzenheilkunde

Unter der Naturheilkunde findet man den Unterbegriff, Pflanzenheilkunde, auch unter Phytotherapie bekannt. Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen, durch deren Teile wie Blüten, Wurzeln oder Blätter, durch Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (Phytopharmaka) wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte. Die Pflanzenheilkunde besteht schon seit Anbeginn der Menschheit. Es handelt sich um eine Therapie mit Heilpflanzen der Natur, bei körperlichen oder seelischen Beschwerden. Die Pflanzenheilkunde ist ein wichtiger Bestandteil aller traditionellen medizinischen Anwendungen. Phytopharmaka besitzen ein breites therapeutisches und pharmakologisches Spektrum und Wirkprofil und zeigen oft weniger Nebenwirkungen, als synthetisch hergestellte Arzneimittel. Die in der Phytotherapie verwendeten Heilpflanzen kommen frisch, getrocknet oder als Extrakte zum Einsatz und sind beispielsweise auch zur Herstellung von Tee, Kapseln, Tropfen oder Salben geeignet.

Die Pflanzenheilkunde ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Medizin und Erfahrungsheilkunde. Auch spielt sie in medizinischen Systemen anderer Kulturen, wie zum Beispiel in der Ayurveda-Medizin oder Traditionell Chinesischen Medizin eine große Rolle. Die westliche Phytotherapie entwickelte sich im Laufe der letzten Zeit zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung, die von Ärzten, Heilpraktikern und Apothekern geschätzt und angewendet wird.

Aber welche Kräuter helfen gegen welche Schmerzen und Erkrankungen?

Bei Nerven- und Muskelschmerzen hilft Rosmarin. Die frischen Rosmarinzweige werden in eine Flasche gestellt und mit Olvenöl bedeckt, nach 6 Wochen in der Sonne, ist es bereit um zu heilen. Rosenblütenwein, das gegurgeltwird, hilft gegen Zahnschmerzen. Pfefferminze hilft bei Kopfschmerzen und Muskelkater. Eine Handvoll der frischen Blätter auf 0,5 l Mandelöl geben, zwei Wochen warm stellen und abseihen. Das Öl auf eine zweite Handvoll Blätter geben und den Ablauf wiederholen. Ein Tausendguldenkraut Tee regt die Verdauung an, hulft bei Verstopfungen und stärkt die Leber. Es hilft auch bei einem Kater. Hier für muss ein halber Teelöffel acht Stunden in 0,25 l angesetzt werden.

Es sind jeweils nur Beispiele, es gibt natürlich noch viele weitere Kräuter die bei Schmerzen und Erkrankungen helfen.

Bei einigen Pflanzen besteht Verwechslungsgefahr, weshalb man sich bei der Auswahl der Kräuter seiner Sache sicher sein sollte. Sind jedoch die richtigen Kräuter gefunden, lassen sich diese nicht nur als Heilungspflanze oder Tee verwenden, sondern zum Beispiel auch als Aroma Spender für die Luft. Mit einem Vaporizer lassen sich Kräuter beispielsweise verdampfen und somit wird deren Aroma freigesetzen.

Es gibt auch Aromatherapin die mit einem Vaporizer durchgeführt werden können. Aromatherapie bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung von Krankheiten oder zur Steigerung des Wohlbefindens.

2 Replies to “Kurzinfo: Pflanzenheilkunde”

  1. Die beschriebenen Anwendungsgebieten von Vaporizern sind noch nicht alle. Interessanterweise werden sie auch in der Küche genutzt, vor allen in der molekularen Form. Einige bekannten Restaurants haben zumindest einige Geräte, die sie in ziemlich überraschende Art und Weise benutzen. In einem Restaurant in Chicago z.B. wird der Dampf in perforierte Kissen eingesammelt und bei Essen frei gelassen. So können die Gäste beim Verzehren der feinen Disches auch den spektakulären Duft der Krauter genießen. Es ist selbstverständlich nicht die überwiegende Art, diese Geräte zu benutzen, zeigt aber dass sie wirklich imstande sind, den grauen Alltag bei jeder Angelegenheit und in jedem Ort zu verschönern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*