Morbus Parkinson – Was hilft gegen die Schüttelkrankheit?

In Deutschland sind zwischen 300- und 400.000 Menschen betroffen und aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung nimmt die Erkrankungshäufigkeit stetig zu: Die Parkinson-Krankheit tritt damit immer häufiger auch in das öffentliche Rampenlicht und das nicht nur, weil Prominente wie Muhammad Ali und Michael J. Fox betroffen sind.

Doch wie sind die Therapiemöglichkeiten für diese neurodegenerative Erkrankung? Klar ist, dass die Ursache im Untergang der dopaminproduzierenden Zellen in der Substantia nigra des Mittelhirns liegt. Dieser Mangel an Dopamin vermindert die aktivierende Wirkung der Basalganglien auf das Großhirn und es kommt zu Symptomen wie Rigor, Bradykinese, Tremor und posturale Instabilität.

Bisher basiert die medikamentöse Behandlung vor allem auf 3 Eckpfeilern: L-Dopa-Präparate, die als Prodrug von Dopamin metabolisiert als solches wirken, Dopaminagonisten, die die Dopamin-Rezeptoren stimulieren und damit eine ähnliche Wirkung erzielen und den relativ neuen COMT-Hemmer, die das Dopamin und Levodopa abbauende Enzym Catechol-O-Methyl-Transferase hemmen. Daneben gibt es aber auch andere Therapiemöglichkeiten wie die tiefe Hirnstimulation oder alternativmedizinische Verfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin wie Massagen oder Akupunktur.

Natürlich wird sich auch auf diesem Feld der Pharmakotherapie und der generellen Behandlung von Morbus Parkinson in den nächsten Jahren noch einiges ändern und verbessern.

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