Wichtige Links für Erstis der Uni Frankfurt

Eine Liste mit praktischen Weblinks für den Einstieg ins Medizinstudium an der Uni Frankfurt.Am Anfang fühlt man sich im Studium oft überfordert mit all den neuen Eindrücken und Erfahrungen. Um Euch den Einstieg an der Uni Frankfurt am Main etwas zu erleichtern, haben wir hier eine Liste mit wichtigen Links bei organisatorischen Fragen zusammengestellt.

Wir hoffen, dass wir Euch damit weiterhelfen können.

Wichtige Links bei organisatorischen Fragen
  • OLAT – Die Onlineplattform mit Vorlesungsfolien und Lernangeboten für viele Fächer
  • DEFI – Der Server zum Austausch von Lernmaterialien wie Skripten und Vorlesungsfolien unter Studenten
  • QIS/LSF – Das Hochschulportal für Organistorisches wie Studienbescheinigungen und Stammdaten
  • Lageplan – Wo finde ich was am Campus Niederrad
  • Der Stundenplan für die Erstsemester im Wintersemester 2017 / 2018
  • Das Lernstudio am Campus Niederrad bietet neben Büchern, Mikroskopen, Skeletten und anderen Lernmaterialien vor allem Räumlichkeiten für Studenten zum Lernen in der Gruppe
  • Der Speiseplan der Mensa der Uniklinik
  • Eine Übersicht mit Öffnungszeiten der Bibliotheken der Uni Frankfurt
Links zu den Instituten der vorklinischen Fächer

Bild: Victor Habbick / FreeDigitalPhotos.net

Rezension: „BASICS Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde“

Das BASICS Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde von Elsevier.Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zählt zu den meist nur am Rande behandelten Fächern im Medizinstudium. Da am Ende des Semesters aber meist doch eine Klausur mit ein paar HNO-Fragen ansteht, besteht aus unserer Sicht doch der Bedarf für ein kleines, aber feines Lehrbuch.

Zielgruppe:

Die BASICS-Reihe richtet sich generell an Studenten. Unserer Meinung nach ist dieses Buch ideal zur Famulatur- oder Blockpraktikumsvorbereitung, es hilft euch, einen schnellen Überblick für Klausuren zu gewinnen und rekapituliert noch einmal Wichtiges für ein HNO-Tertial im PJ.

Aufbau / Didaktik:

Auf 150 gut strukturierten Seiten findet ihr geballtes Wissen im gewohnten BASICS-Format. Ein Unterkapitel erstreckt sich über zwei bis maximal vier Seiten und präsentiert prägnant die wichtigsten Pathologien mit den dazugehörigen Therapien. Gut gelungen ist die Einbindung vieler Abbildungen, Fotos und Tabellen. Die Zusammenfassungen am Ende jedes Unterkapitels eignen sich wunderbar, um etwaiger Prä-Klausur-Panik effektiv entgegenzutreten oder auch um auf Visite wenigstens ein paar Stichwörter zu wichtigen Krankheiten parat zu haben.

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Durch den TMS die Wartezeit verkürzen

In Deutschland gibt es knapp 11.000 Studienplätze für das Studium der Humanmedizin. Der größte Teil davon (9000) entfällt auf Plätze, die zum Wintersemester vergeben werden. Im Jahr 2014/2015 bewarben sich 43002 Interessenten, das entsprach also einer Quote von fast 5 Bewerbern pro Studienplatz. Und die letzten Semester zeigen, dass die Anzahl an Bewerbern weiter steigt, während das Potential zum Ausbau neuer Studienplätzen an den Universitäten fast erschöpft scheint. Das Resultat dieses Mediziner-Booms sind lange Wartezeiten für all diejenigen, deren Abiturnote nicht zu den allerbesten des Landes gehört.

Für viele Interessenten ergibt sich damit eine fast unüberbrückbare Wartezeit von bis zu 6 Jahren. Klar, dass sich aufgrund dieses Umstands viele Abiturienten nach alternativen Berufswünschen umschauen, weil das Medizinstudium mit 6 Jahren ja sowieso schon eine lange Regelstudienzeit aufweist. Doch seit ein paar Jahren lässt sich die Wartezeit an vielen Unis durch den sogenannten Medizinertest verkürzen.

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Rezension: „Radiologie, 4. Auflage“

Radiologie (Elsevier)Die Kenntnis einiger wichtiger bildgebender Verfahren ist in vielen medizinischen Disziplinen von Vorteil und bezieht sich nicht etwa nur auf das Fachgebiet der Radiologie. Das Buch „Radiologie“ vom Elsevier-Verlag verschafft einen Überblick über die verschiedenen Arten der Bildgebung, über die Strahlentherapie und die Nuklearmedizin.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich vor allem an Medizinstudenten, die Radiologie, Strahlentherapie oder Nuklearmedizin auch als Wahltertial im PJ nehmen möchten und diesen Fächer somit auch in der mündlichen Examensprüfung wieder begegnen. Für alle anderen Medizinstudenten ist es dann doch etwas zu lang: Wer mit wenig Aufwand durch die Prüfung kommen möchte, sollte sich eher mit dem „BASICS Bildgebende Verfahren“ beschäftigen. Für Assistenzärzte ist das Lehrbuch „Radiologie“ wiederum etwas zu basisorientiert.

Aufbau / Didaktik:

Das Lehrbuch gliedert sich in insgesamt acht Kapitel, wobei die ersten vier (Einführung, Strahlenphysik, Strahlenbiologie, Strahlenpathologie) vor allem eine grundlegende Einführung in den Umgang mit Strahlung und den daraus zu erzielenden diagnostischen und therapeutischen Nutzen geben. Das größte Kapitel (ca. 100 Seiten) behandelt die Röntgendiagnostik von verschiedenen Krankheitsbildern und gibt dafür Bildbeispiele verschiedener radiologischer Modalitäten (Röntgen, CT, MRT, Sonografie, Angiografie). Diese Bilder sind stets gut beschriftet und im Text auch entsprechend erklärt, sodass man auch ohne radiologisch geschulten Blick keinerlei Verständnisprobleme hat. Die letzten drei Kapitel widmen sich der Nuklearmedizin, der Strahlentherapie und dem Strahlenschutz. Merke-Kästen und Zusammenfassungen wiederholen die wichtigen Fakten, damit man weiß, worauf es am meisten ankommt. MC- oder Bildfragen zur Lernkontrolle sowie prüfungsorientierte Tipps sucht man im Buch leider vergebens.

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Wie Smartphone-Technik im Gesundheitswesen genutzt wird

Für viele sind Smartphones einfach nur eine praktische Möglichkeit zu kommunizieren. Man kann sich ebenso die Zeit vertreiben und Kasinospiele nutzen, aber mittlerweile werden die Geräte auch verstärkt im Gesundheitswesen eingesetzt.

Smartphone werden auch in der Gesundheitsbranche immer mehr eingesetzt.Von Smartphone-Apps, die bei der Diagnose helfen, bis hin zu erweiterter und virtueller Realität in den Kliniken können medizinische Einrichtungen digitale Technik auf vielfältige Art nutzen. Im Internet gibt es viele Symptom-Checker, aber eine neue Generation der medizinischen Ratgeber in Form von künstlicher Intelligenz, wie zum Beispiel die App Babylon, bieten eine viel dynamischere und präzisere Diagnosemethode. Eine letztendliche Diagnose kann zwar auch weiterhin nur von einem ausgebildeten Arzt gestellt werden, aber die Entwickler der App wollen Medizinern dabei zur Hand gehen.

Eine neue Version der App wurde in England im April 2017 veröffentlicht und verwendet Daten von Tausenden ärztlichen Beratungen, um eine Reihe von gängigen Gebrechen zu diagnostizieren. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass solche Apps die Expertise und die Verlässlichkeit eines durchschnittlichen Arztes ersetzen kann, wird deutlich, dass sie unter Medizinern immer gefragter werden. Künstliche Intelligenz wird also in Zukunft wahrscheinlich eine immer größere Rolle im Gesundheitswesen spielen. Viele staatliche Institutionen werden diesem Trend sicherlich folgen.

Die amerikanische Food and Drug Administration hat bereits Dutzende von Gesundheits-Apps genehmigt, und der IBM-Supercomputer mit künstlicher Intelligenz namens Watson hat gezeigt, dass Technikunternehmen im Gesundheitssektor bald einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen könnten. weiterlesen Wie Smartphone-Technik im Gesundheitswesen genutzt wird

Die Famulatur – das Praktikum nach dem Physikum

Nach dem Physikum warten Famulaturen als erste Praktika auf die Medizinstudenten.Zahnmedizin-Studenten und Medizinstudenten absolvieren verschiedene Praktika, um den Anforderungen des Stellenmarktes gewachsen zu sein. Eines dieser Praktika ist die sogenannte Famulatur. Diese findet in der vorlesungsfreien Zeit nach dem zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung statt.

Die Famulatur ist verpflichtend. Sie dauert vier Monate und wird in der Regel nicht vergütet. Hierin liegt einer der Unterschiede zum Pflegepraktikum.

Der Ablauf der Famulatur im Überblick

Die Famulatur zielt darauf ab, dem Studenten Erfahrungen im Umgang mit und in der Versorgung von Patienten zu vermitteln. Es geht weniger um pflegerische Tätigkeiten als um die ärztliche Patientenversorgung. In diesem Praktikum gewinnen die Studenten einen guten Eindruck darüber, wie der Alltag eines Arztes im späteren Berufsleben aussieht.

Die vier Monate der Famulatur gliedern sich in die folgenden Teilbereiche:

  • zwei Monate praktische Tätigkeiten im Krankenhaus (alternativ: stationäre Rehaeinrichtung)
  • ein Monat in einer stationären Einrichtung oder in einer Arztpraxis
  • ein Monat in einer Hausarztpraxis

Während der Famulatur sind die Studenten direkt den Ärzten unterstellt. Sie erlernen das Abnehmen von Blut, das Führen von Patientengesprächen und weitere ärztliche Tätigkeiten. Manchmal dürfen sie beispielsweise auch bei kleineren Eingriffen assistieren.

Eigeninitiative zeigen ist wichtig

So wie auch im Pflegepraktikum sollten die Studenten während ihrer Famulatur ein hohes Maß an Eigeninitiative zeigen. Ärzte haben in ihrem Alltag nur wenig Zeit, den Studenten das Wissen auf dem Silbertablett zu präsentieren. Deshalb lautet der Rat an alle Studenten, sich von einer mutigen, entschlossenen und wissbegierigen Seite zu zeigen. Keine Frage ist überflüssig und die Studenten brauchen keine Angst haben, etwas falsch zu machen. Schließlich sind sie ja noch in der Ausbildungsphase und noch keine perfekten Mediziner.

So findet man den passenden Famulaturplatz

Wer sich noch unsicher ist, wo und in welchem Fachbereich die Famulatur absolviert werden soll, kann sich mit Kommilitonen austauschen, die das Praktikum bereits absolviert haben. Sie haben bereits ihre Erfahrungen gemacht und können nützliche Tipps geben.

In einigen wenigen Bundesländern gibt es auch spezielle Famulaturbörsen. Diese geben Auskunft über freie Famulaturplätze und stellen die wichtigsten Informationen zu dem Thema bereit. Auf diese Weise wird auch der Bewerbungsprozess vereinfacht.

Sowohl die Kommilitonen als auch die Famulaturbörsen können also eine wichtige Entscheidungshilfe für einen Praktikumsplatz darstellen.

Das Famulaturzeugnis – so sieht es aus

So wie auch im Pflegepraktikum erhalten die Studenten nach dem Abschluss der Famulatur eine offizielle Bescheinigung. Das Zeugnis besteht aus drei Teilen und zwar aus einem für jeden Abschnitt des Praktikums. Die jeweilige Stelle des Famulaturabschnitts füllt das Zeugnis aus und unterschreibt es. Für das Zeugnis sollten unbedingt die entsprechenden Vordrucke verwendet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bescheinigung alle relevanten Informationen enthält und dass das Zeugnis auch akzeptiert wird.

Bild: artur84 / FreeDigitalPhotos.net

Rezension: „Survival-Kit Biologie“

Das Survival-Kit Biologie von Paul Yannick Windisch.Ähnlich wie in den Fächern Chemie und Physik können einige Medizinstudenten auch in der Biologie auf schulische Vorkenntnisse bauen. Für alle anderen oder diejenigen, die dieses Wissen wiederholen möchten, bietet das Survival-Kit Biologie perfekt auf die Prüfungen abgestimmte Inhalte.

Zielgruppe:

Das Survival-Kit Biologie von Paul Yannick Windisch richtet sich wie das entsprechende Chemiebuch der Reihe vor allem an Medizinstudenten der vorklinischen Semester. Dabei dürften alle Studenten von dem Buch in Hinblick auf die Klausur oder das Physikum profitieren, aber wohl vor allem diejenigen, die Biologie in den letzten schulischen Jahren abgewählt haben oder in diesem Bereich noch deutliche Defizite aufweisen. Das Survival-Kit lässt sich des Weiteren auch in anderen Studiengängen einsetzen, in denen biologische Grundkenntnisse ebenfalls gelehrt werden, wie zum Beispiel Psychologie.

Aufbau / Didaktik:

Auf rund 100 Seiten wird in 6 Kapiteln (Grundausstattung der Zelle, Transkription und Translation, Zellzyklus und Apoptose, Genetik, Mikrobiologie, Ökologie) das grundlegende biologische Wissen vermittelt. Dabei bedient sich der Autor ein paar sinnvoller Instrumente, damit dem Leser immer wieder der rote Faden und die prüfungsrelevanten Inhalte aufgezeigt werden. „Lerntipps“, „Für die Klausur“, „Für Ahnungslose“, „Merke“ oder „Achtung!“ nennen sich diese farblich hervorgehobenen Kästen, die die Texte immer wieder auflockern und so den Lernprozess vorantreiben. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es Übungsaufgaben, die ebenfalls auf Klausuraufgaben abzielen und deren Lösungswege stets logisch und verständlich erklärt werden.

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