Rezension: „Das Elektrokardiogramm“

Das ElektrokardiogrammNach den Grundlagen, die man bereits im Physiologie-Kurs in der Vorklinik lernt, ist es wichtig nach dem Phyiskum auch die klinischen Zusammenhänge möglichst früh zu lernen. Denn spätestens während der ersten Famulatur merkt man, dass dieses Wissen nicht nur in der Inneren Medizin sehr wertvoll sein kann.

Das Lehrbuch „Das Elektrokardiogramm“ von Rainer Klinge leitet auf den ersten Seiten mit anatomischen und physiologischen Grundlagen ein. Zugleich werden die 3 gängigsten Ableitungsarten (Eindhoven, Goldberg, Wilson) erläutert.

Nach dem Anfangsteil wird erklärt, wie ein EKG im Normalfall auszusehen hat, was den logischen Aufbau des Buches unterstreicht. Immer wieder finden sich im Verlauf der Texte Merkkästen oder einzelne Übungsfragen, die das Verständnis nachprüfen und vertiefen.

Wie man das von einem EKG-Buch erwartet, wird natürlich auf bestimmte Krankheitsbilder genauer eingegangen. Dazu gehören zum Beispiel Herzinfarkt, Lungenembolie, das Wolf-Parkinson-White-Syndrom, rhythmusabhängige, -unabhängige und Überleitungsstörungen, die jeweils mit dem EKG-bildlichen Äquivalent erklärt werden.

Fazit:

„Das Elektrokardiogramm“ ist ein sehr hilfreiches, verständnisförderndes Lehrbuch, das sich vor allem durch eine klare und logische Struktur von ähnlichen Büchern abhebt und vielen Studenten so das Lernen erleichtert. Nicht nur, wenn man beruflich später einmal in Richtung Innere oder Allgemeinmedizin gehen möchte, macht es Sinn, sich dieses Buch zuzulegen. Die Fähigkeit des Anlegens und Lesens eines EKGs hilft spätestens im praktischen Jahr, egal auf welcher Station.

Kurzinfo:

Autor(en): Rainer Klinge
Verlag: Thieme
Auflage: 9.
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenanzahl: 350
Abbildungen:
330
Preis: 29,99 €

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