Rezension: „Lehrbuch Histologie“

Sobotta Lehrbuch HistlogieGlaubt man den meisten Professoren darf „der Welsch“ im Regal eines Medizinstudenten nicht fehlen. Einer unserer Autoren hat das Experiment gewagt und sich damit auf die Histologie-Klausuren der Vorklinik vorbereitet.

Zielgruppe:

Zu der Zielgruppe zählen die Studenten der Zahn- und Humanmedizin in der Vorklinik. Aber auch höhere Semester, Promovierte und Erfahrene können von diesem Buch als Nachschlagewerk profitieren.

Aufbau / Didaktik:

In 19 Kapiteln wird auf 700 Seiten vom Grundaufbau der Zelle über die Gewebelehre bis hin zur speziellen Histologie alles besprochen, was für Studenten der Human- und Zahnmedizin relevant sein sollte. Die Aufteilung und Reihenfolge der Kapitel ist sinnvoll gestaltet. „Merke“-Kästchen heben die wichtigen Informationen hervor und die „Klinik“-Abschnitte setzen den Inhalt in einen praxisbezogenen Kontext. Zusammenfassungen am jeweiligen Abschnittsende helfen bei der Rekapitulation. Außerdem unterstützen über 800 Grafiken und viele schematische Illustrationen das Verständnis der Gewebefunktion. Daneben listen über 30 Tabellen wichtige Merkmale auf, ähnlich wie sie in den Prüfungen auch abgefragt werden. weiterlesen Rezension: „Lehrbuch Histologie“

Lernen mit Kurzvideos von Clipdocs

Um das Medizinstudium ranken sich viele Geschichten, die man oftmals bereits vor Beginn des Studiums kennt: „Einer der anstrengendsten Studiengänge“, „Alles extreme Streber“, „Ein Leben neben dem Lernen wird nicht möglich sein“, „Man muss extrem intelligent sein, um das durchzustehen“, „Medizinstudenten sind doch sozialbehinderte Lernmaschinen, die nichts hinterfragen“. Viele Medizinstudenten merken aber schon im ersten Semester, dass die Suppe eben doch nicht so heiß gegessen wird, wie sie gekocht wird. Intelligenz ist sicher von Vorteil, aber keineswegs eine Grundvoraussetzung und auch der Lernaufwand lässt sich mit ein paar Tricks im Rahmen halten.

Ein Ziel der Lernvideos der Clipdocs ist es, wichtige von unwichtigen Lerninhalten zu trennen.Ältere Studenten erinnern sich häufig noch, dass ihnen in den Anfängen des Medizinstudiums der rote Faden gefehlt hat. Dieser zeigt sich leider erst mit der Zeit, wenn man weiß, worauf es ankommt beim Lernen. Auch den drei Magdeburgern Medizinstudenten Carmen, Daniel und Martin ging das ähnlich: „Als wir damals in der Vorklinik waren, fehlte uns häufig eine Zusammenfassung per Video. Vielleicht war ein kleines Detail noch nicht verstanden oder man wollte einfach eine kurze Zusammenfassung von einem echten Menschen haben. Deswegen haben wir uns zusammengetan und Videos für Mediziner und Interessierte produziert.“

Zu finden sind die Videos der „Clipdocs“ unter Youtube oder auch auf der entsprechenden Internetseite. Die Beiträge sind meistens nicht länger als maximal eine Viertelstunde und behandeln häppchenweise Themen aus verschiedenen Vorklinik-Fächern wie Anatomie, Physiologie und Biochemie. Man bekommt so schnell einen Eindruck, worauf es beim Lernen ankommt. Eine Einschätzung, die einem beim Lernen in der Bibliothek oder zu Hause durchaus mal schwer fallen kann, wenn man sich die Menge der zu lernenden Inhalte einmal vor Augen führt.

Das Angebot von Carmen, Daniel und Martin wird übrigens stetig verfeinert und gerade auf der Internetseite noch weiter ausgebaut. Schaut also einfach mal vorbei auf www.clipdocs.de oder auf dem entsprechenden Youtube-Channel und testet die Videos.

Rezension: „Sobotta Präparieratlas“

Sobotta PräparieratlasUns ist ein Atlas in die Hände gefallen, von dem wir bis jetzt noch nicht so viel gehört haben. Wir waren also neugierig und haben uns den Präparieratlas von Sobotta genauer angeschaut.

Zielgruppe:

Dieser Atlas ist eindeutig für die Benutzung während des Präparierkurses in der Vorklinik konzipiert. Der Atlas ist als Ringbuch  mit biegsamem Einband gestaltet. Er ist somit weniger sperrig und leichter als die herkömmlichen Sobotta Atlanten und kann deshalb auch besser transportiert werden. Die für die Präparierkurse so wichtigen Strukturen und topographischen Gegebenheiten sind übersichtlich dargestellt und dienen so direkt zur Orientierung während des Präparierens.

Aufbau/Didaktik:

Wer bereits mit dem Sobotta Atlas bekannt ist, weiß, dass dieser aus drei Teilen besteht: Allgemeine Anatomie und Bewegungsapparat, Innere Organe und Neuroanatomie. Diese Struktur wird im Präparieratlas beibehalten, allerdings sind die Erklärungen, Schnittbilder und embryologischen Informationen entfernt worden. Somit sind im Präparieratlas die wichtigen Abbildungen der drei Bände in einem Atlas zusammengefasst, mit dem Vorteil, dass man immer alle wichtigen anatomischen und topographischen Details nachschlagen kann (wird immer wichtiger, je weiter man im Präp-Kurs kommt). weiterlesen Rezension: „Sobotta Präparieratlas“

Rezension: „Sobotta Lehrbuch Anatomie“

Sobotta Lehrbuch AnatomiePassend zu den seit vielen Auflagen bekannten Sobotta-Atlanten gibt es seit 2015 auch ein passendes Anatomie-Lehrbuch aus dem Hause Elsevier. Lohnt sich das Buch oder sollte man besser auf arrivierte Lehrbücher zurückgreifen. Wir haben das Sobotta Lehrbuch Anatomie probegelesen.

Zielgruppe:

In erster Linie ist das Sobotta Lehrbuch Anatomie für Medizin- und Zahnmedizinstudenten der ersten Semester geeignet. Dabei ist es nicht zwingend notwendig auch die Sobotta-Atlanten zu besitzen, aber natürlich hilft das, weil man einige Abbildungen wiedererkennen kann. Auch andere medizinische Berufsgruppen wie Pflegeberufe oder Physiotherapeuten dürften für ihre Arbeit interessante Stellen im Buch finden, insgesamt ist das Angebot dafür aber vielleicht dann doch etwas ausführlich.

Aufbau / Didaktik:

Das Buch gliedert sich in 5 größere Teile, die man anhand der 3 Sobotta-Atlanten gut nachvollziehen kann. Den Anfang macht das Kapitel „Allgemeine Anatomie und Embryologie“, in dem vor allem auch von der Terminologie her eine Basis für die weiteren Seiten gelegt wird. Den Teil „Bewegungsapparat“ findet man wie schon das Anfangskapitel auch in dem ersten Sobotta-Atlas. Kapitel 3 entspricht dann dem Atlas „Innere Organe“ und die beiden Abschlusskapitel findet man im Atlas „Kopf, Hals und Neuroanatomie“. weiterlesen Rezension: „Sobotta Lehrbuch Anatomie“

Rezension: „Atlas der Anatomie“

Atlas der Anatomie, NetterNeben der Sobotta- und Prometheus-Reihe verteidigt der „Atlas der Anatomie“ von Frank H. Netter seit Jahren seine Daseinsberechtigung auf dem Markt. Wir haben die aktuelle 6. Auflage getestet.

Zielgruppe:

Der „Netter“ gilt für viele Medizinstudenten seit ca. 25 Jahren als treuer Begleiter zur Vorbereitung auf die Anatomietestate. Dabei ist der Atlas vor allem auch in den USA populär. Neben human- und zahnmedizinischen Vorkliniksstudenten ist er aber auf jeden Fall auch für ähnliche Berufsgruppen wie Physiotherapeuten und die Pflegeberufe interessant.

Aufbau / Didaktik:

Anders als beim Sobotta oder Prometheus besteht der Netter lediglich aus einem Buch, sodass hier alle anatomischen Regionen des Körpers untergebracht sind. Der Atlas ist demnach sprichwörtlich von Kopf bis Fuß geordnet und gliedert sich in 7 Kapitel, die wiederum in sinnvolle Unterpunkte unterteilt sind. Die Seitenzahlen werden im Buch auch „Tafeln“ genannt, da auf jeder Seite bestimmte Abbildungen oder Tabellen zu finden sind. Im oberen Teil jeder Seite findet man praktischerweise Hinweise, mit welchen Tafeln die vorliegende Seite sinnvollerweise zu vergleichen ist. weiterlesen Rezension: „Atlas der Anatomie“

FAQs für Erstsemester (01)

Die ersten Wochen des Studiums sind aufregend und man muss sich komplett neu orientieren und zurechtfinden. Wir wollen euch ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben! Darum hier unsere Ersti-FAQs!

Wie finde ich eine Wohnung?

  • Die Website des Studentenwerks kann in vielen Fällen schon weiterhelfen: dort werden Studentenwohnheime vorgestellt und häufig auch Einzelzimmer bei privaten Vermietern vermittelt. Die Adressen der Wohnheimträger findet ihr in unserer Ersti-Linkliste.
  • Die Wohnungssuche ist für viele im ersten Semester ein Problem.Das Mekka der WG-Suchenden: www.wg-gesucht.de. Dort könnt ihr nicht nur nach freien WG-Zimmern suchen, sondern auch nach Leuten, die mit euch eine neue WG gründen wollen!
  • Seid ihr euch noch nicht sicher, wo ihr genau hinziehen wollt: www.zwischenmiete.de. Hier findet ihr Zimmer für kürzere Zeiträume. So müsst ihr euch noch nicht festlegen und habt Zeit in Ruhe vor Ort auf Wohnungssuche zu gehen, falls ihr relativ knapp vor Unistart erst eure Zusage bekommen habt 😉
  • Der Dauerbrenner: www.immobilienscout24.de. Von einem kleinen Ein-Zimmer-Apartment bis hin zur großen WG-tauglichen Wohnung ist dort (meist) alles vertreten.
  • Und zu guter Letzt: die meisten Unis haben eine Gruppe für Erstsemester bei Facebook. Sucht doch mal, tretet bei und fragt, ob jemand eine WG gründen möchte oder zufällig jemanden kennt, der ein Zimmer vermieten möchte.

Die ersten Tage…

…sind zweifelsohne spannend! Nehmt die Ersti-Angebote eurer Uni an, auch wenn eine Schnitzeljagd durch die Stadt nach einer Beschäftigung für Zehnjährige klingt. Vorbereitungskurse sind ebenfalls eine gute Gelegenheit erste Bekanntschaften zu knüpfen, auch wenn ihr vielleicht Mathe-LK hattet und nun wirklich nicht mehr hören müsst, wie die Integralrechnung funktioniert… Denkt in den ersten Wochen nicht daran, wie viel ihr lernen werden müsst, sondern schaut euch um, wer mit euch studiert und findet heraus, was eure neue Heimat so zu bieten hat!

Sind alle Vorlesungen essentiell?

Schon allein aus sozialen Gründen würden wir empfehlen, zumindest in den ersten Wochen die Vorlesungen regelmäßig zu besuchen ;-). So lernt ihr immer wieder neue Leute kennen und merkt gleichzeitig, welche Vorlesung euch etwas bringt und welche sich selbst mit zwei Espressos bestenfalls zum Quatschen eignet! Solltet ihr merken, dass ihr kein auditorischer Typ seid, sondern stattdessen lieber den Stoff mit einem Buch und den Vorlesungsfolien erarbeitet, müsst ihr kein schlechtes Gewissen haben! Ein Anatomie-Professor kann euch höchstens erklären, wie ihr euch manche Dinge besser herleiten könnt, er wird aber kaum essentielle Dinge sagen, die nicht auch in euren dicken Atlanten stehen…

Welche Bücher sind denn nun sinnvoll?

Medizinische Lehrbücher sind teuer - Deshalb sollte man sich vor dem Kauf gut informieren.Am besten kauft ihr euch vor Studienbeginn noch keine Bücher! Wartet erst einmal eine Studienwoche ab, bis ihr wisst, mit welchen Kursen ihr beginnt und was für Bücher empfohlen werden. Zur Not könnt ihr auch erst einmal Bücher aus der Bibliothek ausleihen, bis ihr euch entschieden habt, denn Medizinbücher sind teuer. Wir würden euch nicht unbedingt immer raten, sich nach den Empfehlungen des Professors zu richten, häufig sind die Bücher unübersichtlich und zu detailliert. Wenn ihr könnt, fragt in höheren Semestern nach oder schaut euch auf unserer Seite um. Dann geht in die Buchhandlung oder zum häufig angebotenen Bücherflohmarkt und schaut euch die Bücher an! Nehmt das, was euch am meisten zusagt, denn ihr werdet viel Zeit damit verbringen und es muss zu eurem Lernstil passen.

Teil 2 dieser Serie folgt in den nächsten Tagen.

Bild: David Castillo Dominici / FreeDigitalPhotos.net

Wichtige Links für Erstis der Uni Frankfurt

Eine Liste mit praktischen Weblinks für den Einstieg ins Medizinstudium an der Uni Frankfurt.Am Anfang fühlt man sich im Studium oft überfordert mit all den neuen Eindrücken und Erfahrungen. Um Euch den Einstieg an der Uni Frankfurt am Main etwas zu erleichtern, haben wir hier eine Liste mit wichtigen Links bei organisatorischen Fragen zusammengestellt.

Wir hoffen, dass wir Euch damit weiterhelfen können.

Wichtige Links bei organisatorischen Fragen
  • OLAT – Die Onlineplattform mit Vorlesungsfolien und Lernangeboten für viele Fächer
  • DEFI – Der Server zum Austausch von Lernmaterialien wie Skripten und Vorlesungsfolien unter Studenten
  • QIS/LSF – Das Hochschulportal für Organistorisches wie Studienbescheinigungen und Stammdaten
  • Lageplan – Wo finde ich was am Campus Niederrad
  • Der Stundenplan für die Erstsemester im Wintersemester 2016 / 2017
  • Das Lernstudio am Campus Niederrad bietet neben Büchern, Mikroskopen, Skeletten und anderen Lernmaterialien vor allem Räumlichkeiten für Studenten zum Lernen in der Gruppe
  • Der Speiseplan der Mensa der Uniklinik
  • Eine Übersicht mit Öffnungszeiten der Bibliotheken der Uni Frankfurt
Links zu den Instituten der vorklinischen Fächer

Bild: Victor Habbick / FreeDigitalPhotos.net