Schnelle Hilfe bei Angst, Migräne und chronischen Schmerzen

Migränenanfälle sind schmerzhaft und dauern oft mindestens einen Tag anSchon seit dem 18. Jahrhundert ist bekannt, dass mit der Hypnose einige Krankheiten bzw. Störungen behandelt werden können. Über Paris, London und  Wien in Österreich fanden bestimmte Techniken um 1900 dann auch den Weg nach Deutschland. Die heute gängige und zumeist praktizierte Form der Hypnotherapie begründete im 20. Jahrhundert der amerikanische Arzt und Psychotherapeut Milton H. Erikson.

Die Hypnose wird auch als schlafähnlicher Zustand oder Trance bezeichnet, der mit einer Bewusstseinseinengung, erhöhter Suggestibilität und tiefer Entspannung einhergeht. Manche Patienten berichten auch von einem Schwere- oder Wärmegefühl. Der Therapeut spricht die Probleme des Patienten dann knapp und prägnant an und kann diese über positive suggestive Formeln im besten Fall verändern. Meist bestehen die Behandlungsziele in der Reduktion von Angst, Schmerz oder der Modifikation von Verhaltensmustern. Die Hypnotherapie wird in mindestens einer Sitzung pro Woche zu mindestens 30 Minuten durchgeführt.

Als Hauptbehandlungsmöglichkeiten der Hypnose gelten Angst- und Anspannungszustände, Kopfschmerzformen (hauptsächlich Migräne) oder chronische Schmerzzustände und somatoforme Störungen, weshalb die Hypnotherapie auch in der Psychosomatik eine Rolle spielt.

Gegen Migräne gibt es neben wirksamen Medikamenten aber vor allem auch noch weitere Therapiemöglichkeiten aus der Naturheilkunde. Dazu gehört die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), die vermehrt Anklang in der nicht-medikamentösen Behandlung von chronischer Migräne findet. Bei dieser Methode werden elektrische Impulse erzeugt, die man auf der Haut als Kribbeln wahrnimmt. Durch Stimulation der Nervenenden sollen so körpereigene Botenstoffe freigesetzt werden, die wiederum für eine Schmerzlinderung sorgen. Zu diesen Stoffen gehören beispielsweise Endorphine, also Glückshormone, die direkt analgesierend wirken können.

Das Prinzip der TENS ähnelt also sehr der Akupunktion, die ebenfalls erfolgreich gegen chronische Schmerzen eingesetzt wird. Allerdings kann man ein entsprechendes TENS-Gerät im Gegensatz zur Nadeltherapie bequem auch selbst zu Hause einsetzen.

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