Rezension: „BASICS Vorkurs Medizin“

Wir haben das BASICS Vorkurs Medizin von Paul Yannick Windisch rezensiert.Kurse, die schon im Vorfeld des Medizinstudiums für einen gewissen Wissensvorsprung sorgen sollen, werden mittlerweile nicht nur von den Universitäten  selbst, sondern auch von privaten Unternehmen angeboten. Wir haben uns mal ein Vorbereitungsbuch angeschaut, das eher auf solide Grundlagen als unnötiges Detailwissen setzt.

Zielgruppe:

Zu der Zielgruppe des „BASICS Vorkurs Medizin“ gehören vor allem zukünftige Medizinstudenten, die ihr naturwissenschaftliches Wissen aus der schulischen Oberstufe wiederholen bzw. etwas vertiefen wollen, um so gut gewappnet ins Studium zu starten. Aber auch für Studenten im ersten oder zweiten Semester kann das BASICS noch interessant sein, um die Grundlagen zu festigen.

Aufbau / Didaktik:

Das „BASICS Vorkurs Medizin“ behandelt die Fächer Mathematik, Chemie, Biologie und Physik, die auch gleichzeitig die vier wichtigsten Kapitel bilden. Anschließend gibt es noch einen Teil mit kleinen Übungsaufgabe sowie Abbildungen wie dem chemischen Periodensystem oder der Code-Sonne für die Proteinbiosynthese. Das mathematische Kapitel ist das kürzeste, hier werden grundlegende Fähigkeiten wie Bruchrechnen, Potenzen, das Umrechnen von Einheiten, einfache Gleichungen oder die Berechnung von Halbwertszeiten zurück in das postabiturielle Gehirn gerufen. Das Chemie-Kapitel behandelt die Grundlagen der Organik und Anorganik. Zellbiologie, Genetik und Mikrobiologie werden im biologischen Abschnitt erklärt und abschließend wird selbst Physik-Abwählern auf angenehme Art und Weise ein physikalisches Basiswissen vermittelt.

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Rezension: „Atlas der Anatomie“

Atlas der Anatomie, NetterNeben der Sobotta- und Prometheus-Reihe verteidigt der „Atlas der Anatomie“ von Frank H. Netter seit Jahren seine Daseinsberechtigung auf dem Markt. Wir haben die aktuelle 6. Auflage getestet.

Zielgruppe:

Der „Netter“ gilt für viele Medizinstudenten seit ca. 25 Jahren als treuer Begleiter zur Vorbereitung auf die Anatomietestate. Dabei ist der Atlas vor allem auch in den USA populär. Neben human- und zahnmedizinischen Vorkliniksstudenten ist er aber auf jeden Fall auch für ähnliche Berufsgruppen wie Physiotherapeuten und die Pflegeberufe interessant.

Aufbau / Didaktik:

Anders als beim Sobotta oder Prometheus besteht der Netter lediglich aus einem Buch, sodass hier alle anatomischen Regionen des Körpers untergebracht sind. Der Atlas ist demnach sprichwörtlich von Kopf bis Fuß geordnet und gliedert sich in 7 Kapitel, die wiederum in sinnvolle Unterpunkte unterteilt sind. Die Seitenzahlen werden im Buch auch „Tafeln“ genannt, da auf jeder Seite bestimmte Abbildungen oder Tabellen zu finden sind. Im oberen Teil jeder Seite findet man praktischerweise Hinweise, mit welchen Tafeln die vorliegende Seite sinnvollerweise zu vergleichen ist. weiterlesen Rezension: „Atlas der Anatomie“

Wichtige Links für Erstis der Uni Frankfurt

Eine Liste mit praktischen Weblinks für den Einstieg ins Medizinstudium an der Uni Frankfurt.Am Anfang fühlt man sich im Studium oft überfordert mit all den neuen Eindrücken und Erfahrungen. Um Euch den Einstieg an der Uni Frankfurt am Main etwas zu erleichtern, haben wir hier eine Liste mit wichtigen Links bei organisatorischen Fragen zusammengestellt.

Wir hoffen, dass wir Euch damit weiterhelfen können.

Wichtige Links bei organisatorischen Fragen
  • OLAT – Die Onlineplattform mit Vorlesungsfolien und Lernangeboten für viele Fächer
  • DEFI – Der Server zum Austausch von Lernmaterialien wie Skripten und Vorlesungsfolien unter Studenten
  • QIS/LSF – Das Hochschulportal für Organistorisches wie Studienbescheinigungen und Stammdaten
  • Lageplan – Wo finde ich was am Campus Niederrad
  • Der Stundenplan für die Erstsemester im Wintersemester 2016 / 2017
  • Das Lernstudio am Campus Niederrad bietet neben Büchern, Mikroskopen, Skeletten und anderen Lernmaterialien vor allem Räumlichkeiten für Studenten zum Lernen in der Gruppe
  • Der Speiseplan der Mensa der Uniklinik
  • Eine Übersicht mit Öffnungszeiten der Bibliotheken der Uni Frankfurt
Links zu den Instituten der vorklinischen Fächer

Bild: Victor Habbick / FreeDigitalPhotos.net

Bücherliste für die Vorklinik

Wir haben für euch eine kurze Liste mit Büchern zusammengestellt, die wir für besonders gut geeignet halten, um gut in der Vorklinik dazustehen!

Anatomie:

Biochemie:

  • Florian Horn: Biochemie des Menschen

Histologie:

  • Kurzlehrbuch Histologie (Thieme)

Physiologie:

Für die Frankfurter unter euch ist das Lehrbuch „Physiologie des Menschen“ (De Silva, Paul, Schäfer) zu empfehlen, aber es ist auch für Studierende anderer Uni eine durchaus lohnende Investition!

Außerdem sehr lohnenswert: Medi-Learns oder Endspurt Skripte! Die gibt es für alle Fächer und helfen vor allem, um sich einen guten Einstieg in das Fach zu verschaffen.

Rezension: „Anatomie – Der fotografische Atlas“

Anatomie - Der fotografische AtlasFür viele Erstsemester ist ein Anatomieatlas eine der ersten Investitionen im Studium, weil häufig Anatomie zu Beginn das wichtigste Fach ist. Im Gegensatz zu Prometheus und Sobotta vermittelt der Anatomie-Atlas von Rohen, Yokochi und Lütjen-Drecoll sein Wissen dabei durch Fotoabbildungen.

Zielgruppe:

Natürlich ist der fotografische Atlas vor allem für frisch gebackene Medizinstudenten im ersten Semester konzipiert. Aber auch für andere medizinische Berufs- bzw. Ausbildungsanfänger wie Physiotherapeuten oder Sportstudenten ist dieser Atlas geeignet.

Aufbau / Didaktik:

Der Atlas ist in insgesamt 8 Kapitel unterteilt. Dabei werden am Anfang unter anderem allgemeine Informationen zu anatomischen Lageverhältnissen, Knochen, Gelenken, Muskeln und den Leitungsbahnen gegeben. Danach behandeln die Kapitel die Anatomie sprichwörtlich von Kopf bis Fuß, sodass die unteren Extremitäten das letzte Kapitel bilden.

Inhalt:

Mit über 1200 Abbildungen bietet der Atlas sehr viel Anschauungsmaterial, was hauptsächlich aus Fotos von präparierten Organen und Leitungsbahnen besteht, aber auch eine Menge Schnittbilder wie CT- oder vor allem MRT-Bilder enthält. Dabei sind wichtige Strukturen stets nummeriert und werden unter oder neben der Abbildung dann auch mit Namen genannt. Vor allem im Rahmen von Arterien-, Venen- oder Nervenverläufen wird häufiger auf schematische Darstellungen zurückgegriffen, was das Lernen vereinfacht. weiterlesen Rezension: „Anatomie – Der fotografische Atlas“

Rezension: „Taschenlehrbuch Histologie, 5. Auflage“

Taschenlehrbuch Histologie, 5. AuflageHistologie wird an den meisten Universitäten wie Anatomie auch in den ersten Semestern geprüft und wird ebenfalls zumeist in 3 verschiedene Abschnitte (Bewegungsapparat, innere Organe, Kopf / Hals / ZNS) aufgeteilt. Die Investition in ein Histo-Buch macht also gleich zu Anfang schon Sinn und sollte wie der Kauf eines Anatomie-Atlases zu den ersten Tätigkeiten eines frischgebackenen Medizinstudenten gehören.

Zielgruppe:

Das Taschenlehrbuch Histologie ist für Medizinstudenten in den vorklinischen Semestern gedacht, die sich neben den Angeboten der Uni (Vorlesungen und Kurse) einen guten theoretischen Wissenhintergrund aufbauen wollen.

Aufbau / Didaktik:

Das Taschenlehrbuch gliedert sich grob in 3 Teile (Zellenlehre, Allgemeine Histologie und Mikroskopische Anatomie), die wiederrum in kleinere logisch geordnete Organsysteme aufgeteilt sind. Wichtige Begriffe sind fett gedruckt und die vielen Abbildungen erleichtern das Verständnis. Merkekästen oder Zusammenfassungen am Ende eines Kapitels fehlen leider.

Inhalt:

Entgegen mancher Behauptungen reicht der Umfang des Buches locker aus, um die histologischen Inhalte der Vorklinik zu lernen. Es dürfte kaum Dozenten geben, die mehr verlangen, als in diesem Buch an Wissen angeboten wird. weiterlesen Rezension: „Taschenlehrbuch Histologie, 5. Auflage“