Rezension: „BASICS Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde“

Das BASICS Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde von Elsevier.Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zählt zu den meist nur am Rande behandelten Fächern im Medizinstudium. Da am Ende des Semesters aber meist doch eine Klausur mit ein paar HNO-Fragen ansteht, besteht aus unserer Sicht doch der Bedarf für ein kleines, aber feines Lehrbuch.

Zielgruppe:

Die BASICS-Reihe richtet sich generell an Studenten. Unserer Meinung nach ist dieses Buch ideal zur Famulatur- oder Blockpraktikumsvorbereitung, es hilft euch, einen schnellen Überblick für Klausuren zu gewinnen und rekapituliert noch einmal Wichtiges für ein HNO-Tertial im PJ.

Aufbau / Didaktik:

Auf 150 gut strukturierten Seiten findet ihr geballtes Wissen im gewohnten BASICS-Format. Ein Unterkapitel erstreckt sich über zwei bis maximal vier Seiten und präsentiert prägnant die wichtigsten Pathologien mit den dazugehörigen Therapien. Gut gelungen ist die Einbindung vieler Abbildungen, Fotos und Tabellen. Die Zusammenfassungen am Ende jedes Unterkapitels eignen sich wunderbar, um etwaiger Prä-Klausur-Panik effektiv entgegenzutreten oder auch um auf Visite wenigstens ein paar Stichwörter zu wichtigen Krankheiten parat zu haben.

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Rezension: „Anästhesie Intensivmedizin Notfallmedizin, 9. Auflage“

Anästhesie - Intensivmedizin - Notfallmedizin, 9. Auflage„Der Striebel“ ist ein Werk, das viele Studenten und Assistenzärzte besitzen und ist nun überarbeitet in der 9. Auflage erschienen. Wir haben es etwas genauer unter die Lupe genommen.

Zielgruppe:

Wie schon im Untertitel auf dem Buchcover zu erkennen, richtet sich das Buch an Studenten und Assistenzärzte. Dem stimmen wir zu: Insbesondere Studenten, deren Berufswunsch die Anästhesie ist, können wir das Buch empfehlen, da es doch etwas zu umfangreich ist, um sich lediglich auf ein kurzes Blockpraktikum und die anschließende Klausur vorzubereiten.

Aufbau/Didaktik:

Das Buch gliedert sich in neun Kapitel, u.a. in „allgemeine“ und „spezielle Anästhesie“, „Aufwachraum“ und „chronische Tumorschmerzen. Wie schon in den Vorauflagen beschrieben, ist der Schreibstil sehr angenehm zum Lesen. Eine sehr gute Neuerung ist die Umstellung von schwarz-weißen auf farbige Abbildungen, die eine deutlich angenehmere Lernerfahrung erzielen. Wie schon in der Rezension der 8. Auflage angemerkt, würden wir uns freuen, wenn statt der roten Ausrufezeichen wichtige Fakten durch Merkkästen markiert wären. Dies würde zur Auflockerung der z.T. sehr textlastigen Seiten beitragen. weiterlesen Rezension: „Anästhesie Intensivmedizin Notfallmedizin, 9. Auflage“

Rezension: „Promotion“

Promotion - Die medizinische Doktorarbeit - von der Themensuche bis zur DissertationDie Doktorarbeit ist für viele von uns die einzige wissenschaftliche Arbeit im ganzen Studium, die wir selbst verfassen. Kein Wunder, dass dieser großen Aufgabe mit viel Respekt begegnet wird! Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir für euch die vierte Auflage von „Promotion: Die medizinische Doktorarbeit – von der Themensuche bis zur Dissertation“ testgelesen.

Zielgruppe:

Natürlich eignet sich „Promotion“ vor allem für Studenten und Ärzte, die gerade ihre Doktorarbeit schreiben. Ein Blick in das Buch lohnt sich aber bereits im Vorhinein, damit man direkt weiß, worauf zu achten ist.

Aufbau / Didaktik:

Das Buch besteht aus zehn Kapiteln, die den Doktoranden vom Promotionsbeginn über die Anfertigung der Dissertationsschrift bis hin zur Disputation begleitend zur Seite stehen. Die ersten Kapitel widmen sich den Grundlagen, wie z.B. Vorteile einer Promotion, Formalitäten, Themensuche und wissenschaftstheoretische Grundlagen. Ein großes Kapitel behandelt das „Thema des Grauens“: die Statistik. Zwar gibt es an den meisten Universitäten einen Statistiker, mit dem man bestimmte Fragestellungen seiner Doktorarbeit diskutieren kann, dennoch hilft es natürlich ungemein, wenn man zumindest die Grundlagen der medizinischen Statistik beherrscht. Mindestens genauso wichtig ist die gute Literaturrecherche, weshalb auch hierzu ein Kapitel im Buch zu finden ist. weiterlesen Rezension: „Promotion“

Rezension: „Wie schreibe ich eine Doktorarbeit“

Wie schreibe ich eine Doktorarbeit - Leitfaden für Mediziner und ZahnmedizinerViele Medizin- und Zahnmedizinstudenten entwickeln im Laufe des Studiums das Ziel eine Doktorarbeit zu schreiben. Die Motivation rührt meist von der Aussicht auf den Titel und bessere Karrierechancen her, aber natürlich gibt es auch Studenten, die dadurch testen möchten, in wie weit eine Forschungslaufbahn in Betracht kommt. Da das Anfertigen einer Promotion zu den Fleißaufgaben des Studiums gehört, sind viele Anwärter auf sich alleine gestellt. Umso wichtiger ist es deshalb sich durch die richtige Literatur auf das Unterfangen Doktortitel vorzubereiten. Das Buch „Wie schreibe ich eine Doktorarbeit“ liefert Struktur und Antworten auf viele Fragen.

Zielgruppe:

Der Leitfaden richtet sich vor allem an Mediziner und Zahnmediziner, die mit dem Gedanken spielen zu promovieren. Die meisten Studenten tun das in den fortgeschrittenen Semestern, wenn man sich an die Belastung durch das Studium gewöhnt hat. Da das Buch aber auch viele allgemeingültige Tipps zur Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten enthält, dürften auch andere Akademiker darin Antworten auf ihre Fragen finden.

Aufbau / Didaktik:

„Wie schreibe ich eine Doktorarbeit?“ gliedert sich in 4 Kapitel, die den Phasen der Erstellung gleich kommen. Nach dem „Vorbereiten“ und dem anschließenden „Durchführen“ der Studie geht es an das „Analysieren“ und das abschließende „Schreiben“. Die Kapitel gliedern sich natürlich wiederum in kleinere Unterpunkte. Die Abschnitte sind jeweils ansprechend kurz und prägnant geschrieben und bieten neben einigen „Tipps“ im Text auch häufig noch Hinweise zu weiterführender Literatur.

Inhalt:

Nach einem einführenden Überblick über die verschiedenen Arten von Promotionen wird in diesem Buch inhaltlich gerade auf die Struktur im Ablauf der einzelnen Phasen der Erstellung einer Doktorarbeit großen Wert gelegt. weiterlesen Rezension: „Wie schreibe ich eine Doktorarbeit“

Rezension: „BASICS Bildgebende Verfahren, 4. Auflage“

BASICS Bildgebende Verfahren, 4. AuflageMit bildgebenden Verfahren kommt man in der Klinik in vielen Bereichen in Berührung. Deshalb ist es nicht nur für Radiologie-Interessierte wichtig über ein gewisses Grundwissen zu verfügen. Die 4. Auflage des BASICS Bildgebende Verfahren kann dabei helfen.

Zielgruppe:

Das Buch eignet sich vor allem für Studenten in den klinischen Semestern des Medizinstudiums und kann vor allem für chirurgisch und radiologisch Interessierte vor oder während einer Famulatur oder im PJ wichtig werden. Aber auch, wenn man sich eher in einer der anderen medizinischen Disziplinen heimisch sieht, bietet das BASICS einen wichtigen Überblick.

Aufbau / Didaktik:

Wie andere Ausgaben der BASICS-Reihe von Elsevier gliedert sich auch das „BASICS Bildgebende Verfahren“ in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Dabei werden im ersten Teil Grundlagen zu den verschiedenen Arten der Bildgebung und zum Strahlenschutz erklärt. Der spezielle Teil geht dann geordnet nach Organsystem nacheinander näher auf Herz, Lunge, große Gefäße, den Verdauungstrakt, die Mamma, Niere und ableitende Harnwege, den Bewegungsapparat sowie auf das ZNS ein. Wie für ein BASICS üblich werden die meisten Themen auf einer Doppelseite mit anschließender Kurzzusammenfassung behandelt. Nach 125 Seiten folgen dann insgesamt 8 Fallbeispiele, durch die das Wissen getestet werden kann. weiterlesen Rezension: „BASICS Bildgebende Verfahren, 4. Auflage“

Rezension: „Das Elektrokardiogramm, 10. Auflage“

Das Elektrokardiogramm, 10. AuflageDas EKG gilt als einfaches, schnelles und kostengünstiges diagnostisches Mittel und wird in dieser Form gerade in der Notaufnahme oder in der Praxis häufig eingesetzt. Grund genug also, um sich schon im Studium mit dieser feinen Linie und deren Aussagekraft zu beschäftigen. Ein Lehrbuch für diesen Zweck ist „Das Elektrokardiogramm“ von Thieme, das es seit Kurzem in der 10. Auflage gibt.

Zielgruppe:

Das Buch spricht vor allem Studenten und junge Ärzte an. So findet man sowohl die grundlegenden Infos, die quasi zur Befundung auf dem Gang ausreichen, als auch weiterführende wissenswerte Punkte, wenn man beispielsweise einen internistischen Facharzt anstrebt.

Aufbau / Didaktik:

Insgesamt gliedert sich „Das Elektrokardiogramm“ in 24 Kapitel, von denen die ersten für grundlegendes Wissen wie die anatomischen und physiologischen Grundlagen des EKGs dienen. Weiter geht es mit basalen Informationen zur routinemäßigen Auswertung und den verschiedenen Anteilen der Ableitungen. Danach folgen die Pathologien wie Rhythmusstörungen oder dem Myokardinfarkt, den wohl jeder Arzt in der klassischen Form im EKG erkennen können sollte. EKG-Sonderformen wie die des Schrittmacher-EKGs und ein Kapitel über verschiedene Artefakte und ihr jeweiliges Korrelat runden das Buch passend ab. weiterlesen Rezension: „Das Elektrokardiogramm, 10. Auflage“

100 Tage bis zum Examen – Der Countdown beginnt

Für viele gehört der Kaffee beim Lernen für das Examen dazu.Am heutigen 5. Juli beginnt für viele Medizinstudenten der Lernplan für das Hammerexamen, der bekannte „100-Tage-Plan“. Ab dem 13. Oktober steht dann das 3-tägige schriftliche Examen (2. medizinisches Staatsexamen) auf dem Programm. Das erste PJ-Tertial geht für die Examenskandidaten dann am 16. November los.

Allen Betroffenen wünschen wir viel Erfolg beim Lernen und vor allem Durchhaltevermögen bei dem sonnigen Sommerwetter. Am besten funktioniert der Lernplan, wenn man sich gegenseitig in einer Gruppe motiviert, einen kühlen Lernplatz (beispielsweise in einer klimatisierten Bibliothek) aufsucht und genügend Pausen einlegt.

Bild: amenic181 / FreeDigitalPhotos.net