Rezension: „Sportmedizin – Grundlagen für körperliche Aktivität“

Rezension von Sportmedizin (Schattauer)Das Fach Sportmedizin wird im Studium in dieser Form nicht behandelt. Trotzdem interessieren sich viele Studenten für diese übergreifende Mischung aus Kardiologie, Orthopädie, Prävantionsmedizin und Sportwissenschaft. Das Buch Sportmedizin aus dem Hause Schattauer dient dazu den Wissensdurst zu stillen.

Man bemerkt schon beim ersten Blick, dass es sich bei diesem Buch keinesfalls um eine kurze Abhandlung oder Zusammenfassung handelt, was nicht nur durch den qualitativ hochwertigen Einband deutlich wird.. Auf über 700 Seiten wird das Thema wissenschaftlich sicher und bis in kleine Details erklärt. Gegliedert ist das Buch dabei in die vier Kapitel „Grundlagen zum motorischen Leistungsverhalten“, „Motorische Beanspruchungsformen“, „Leistungsverhalten unter speziellen Bedingungen“ und „Sportspezifische und sportärztliche Gesichtspunkte“, wo es zum Beispiel um Rekordentwicklung, Sportkleidung, körperliche Aktivität bei Krankheiten und den Einfluss von medikamentösen Therapien auf die körperliche Leistungsfähigkeit. Die Basis sportlicher Leistungen wird durch die Eckpfeiler Kraft, Ausdauer und Koordination gebildet, die dementsprechend in diesem umfassenden Werk genauestens behandelt werden. Beim Lesen einzelner Abschnitte merkt man als Leser schnell, welch hohen wissenschaftlichen Standard das Nachschlagewerk hat.

Die Texte sind keinesfalls als leichte Kost zu verstehen. Die Herangehensweise an die Themen ist sehr forschungsbewusst und evidenzorientiert. Immer wieder werden Studien zitiert. Dabei sollte man das Angebot des Buches vor allem zum Nachschlagen von bestimmten Inhalten verstehen. Das Lesen am Stück dürfte für den meisten durch die vielen Fakten und eine zu wenig flüssige Sprache schwer fallen. Leider sind die Texte meist in Blocktextform gestaltet, sodass man sozusagen droht von Text erschlagen zu werden. Es gibt zwar zahlreiche Abbildungen, zumeist sind das dann aber Diagramme oder Tabellen, die aber natürlich passend zu den erklärten Umständen eingefügt wurden.

Fazit:

„Sportmedizin“ ist ein umfassendes Werk mit aktuellen Forschungsergebnissen und einer sehr wissenschaftslastigen Aufbarbeitung der Themen. Gerade für Ärzte, Trainer und Sportwissenschaftler ist es daher ein sehr gutes Nachschlagewerk. Für Studenten und weitere Interessenten des Fachs dürfte das Angebot des Buchs etwas zu weit und detailiert sein. Das bezieht sich auch auf die Sprache und Gestaltung der Texte. Insgesamt also fachlich hervorragend, aber leider etwas wenig anschaulich für Nicht-Wissenschaftler.

Kurzinfo:

Autor(en): Wildor Hollmann, Heiko K. Strüder
Verlag: Schattauer
Auflage: 5.
Erscheinungsjahr: 2009
Seitenanzahl: 756
Abbildungen:
728
Preis: 109,99 €

Bewertung:

Inhalt:
Verständlichkeit:
Übersichtlichkeit:
Layout:
Preis-Leistungs-Verhältnis:
Gesamtbewertung:

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Wie wichtig sind Sonnenbrillen beim Sport?

Bei vielen Außensportarten gehört ein Sonnenschutz zur Grundausrüstung. Ob beim Joggen, beim Radfahren, beim Rudern oder beim Klettern – Sonnenbrillen sind schwer im Trend. Doch worauf sollte man beim Kauf achten und wie erkennt man wirklich gute Brillen?

Vielen Hobby- und Freizeitsportlern kommt es bei der Auswahl der Sonnenbrille vor allem auf designtechnische Gegebenheiten an. Die von den großen Herstellern gesponsorten Profis geben für die breite Masse häufig den Stil vor, nach dem sich viele Gelegenheitssportler richten. Doch da man heutzutage schon mal 100 bis 250 Euro für dieses hippe Accessoire ausgeben kann, lohnt es sich über den Nutzen und die Sinnhaftigkeit bestimmter Features etwas genauer nachzudenken.

Sonnenbrillen sollten beim Sport nicht nur gut aussehen, sondern vor allem auch weitere Gütekriterien erfüllen.Am Beispiel des Radfahrens lassen sich die Vorteile einer guten Sonnenbrille am besten nachvollziehen: Hier ist es nämlich nicht nur die Sonneneinstrahlung, die die Brille unverzichtbar macht. Gerade auch der Schutz vor herumfliegenden Mikropartikeln im Straßenverkehr und den unliebsamen Insekten darf nicht unterschätzt werden. Wer schon einmal eine Abfahrt mit 60 bis 80 Kilometern pro Stunde hinuntergesaust ist, weiß, wie wichtig der Schutz vor Wind, Schmutz und Regen für das Auge ist. Dabei ist natürlich vor allem auf einen ausreichenden UV-Schutz zu achten, den die meisten Markenprodukte aber mittlerweile mit sich bringen. Weitere wichtige Kriterien für einen guten Sichtschutz sind natürlich nicht zuletzt eine angenehme Passform und das Design, das im Endeffekt ja auch entscheidet, ob man die Brille gerne und häufig trägt. Man sollte also schon beim Kauf wachsam sein, ob die Bügel eng (aber natürlich nicht zu eng) anliegen und das Gestell auch Erschütterungen stand hält, wie sie beim Radfahren, Joggen und bei vielen weiteren Outdoor-Sportarten auftreten können.

Bei einer guten Beratung im Laden werden auch auf all diese Merkmale, die eine hochwertige Sportbrille ausmachen, wert gelegt, sodass man dabei im besten Fall nicht viel falsch machen kann. Wer lieber an der Beratung spart und die Brille dafür online kauft, sollte eben selber darauf achten, damit am Ende alle wichtigen Kriterien passen und man nicht nur ein trendiges, sondern auch funktionelles Sportaccessoire sein Eigen nennen kann.