Treppenlifte: Trotz Gehbeschwerden im vertrauten Umfeld

Barrierefreiheit ist für viele gehbehinderte Menschen die Grundlage für ein Leben mit weniger Problemen und Schwierigkeiten. Kommt die Gehbehinderung jedoch plötzlich oder beispielsweise mit dem Alter, ist das bisher so liebe Zuhause plötzlich nicht mehr komplett zugänglich. Treppen werden zum Feind und lassen an einen Umzug in ein behindertengerechtes Heim oder das Betreute Wohnen denken.

Doch gerade im Alter möchten viele Menschen ihr Zuhause, in dem sie jahrelang gelebt haben und das sie mit so vielen Erinnerungen verbinden, nicht mehr verlassen. Die Lösung dieses Problems bieten Treppenlifte an: Sie sind in fast jedem Haus zu installieren, bieten Komfort, sind mittlerweile nicht mehr allzu teuer und lassen den ungeliebten Umzug in ein Heim vergessen. Für viele Menschen sind Treppenlifte also eine hervorragende Anschaffung, die sich schnell lohnt. Denn auch der Umzug und die Unterkunft in einem Pflegeheim oder einer betreuten Wohnanlage kostet Geld. Einen weiteren Vorteil erklärt Erika Becker, 82 Jahre alt: „Nach zwei Hüftoperationen kann ich leider kaum noch Höhenunterschiede bewältigen und gerade eine Treppe ist für mich unzumutbar. Ich wollte aber unbedingt mit meinem Mann zusammenleben, der körperlich noch fit ist. Unser Sohn brachte uns dann auf die Idee mit dem Treppenlift.“

Sessel- und Plattformlifte gibt es auch für den Transport außerhalb des Hauses, also beispielsweise als Erweiterung an bestehenden Hauswänden. Derartige Außenaufzuganlagen sind aber natürlich um ein Vielfaches teurer als ein Treppenlift, der an die gegebene Architektur angepasst werden kann. Es sprechen also sowohl die wirtschaftlichen Aspekte als vor allem eben auch der Umstand, dass man als älterer Mensch in seinem vertrauten Umfeld wohnen bleiben kann, für die Investition in einen Treppenlift, was diese in unserer immer älter werdenden Gesellschaft so beliebt macht.