Was ist eine Schlafapnoe?

Viele Menschen schnarchen, zum Beispiel wenn sie erkältet sind, auf dem Rücken liegend schlafen oder schon etwas älter sind. Das muss kein Problem sein, wenn es sich um ein normales Schnarchen ohne längere Atemaussetzer handelt. Ist das Schnarchen allerdings sehr laut und es kommen unregelmäßig auftretende Atemaussetzer hinzu, kann es sich auch um eine erste Atmungsstörung wie zum Beispiel eine Schlafapnoe handeln.

Definition Schlafapnoe

Eine Schlafapnoe, übersetzt bedeutet das so viel wie „Atemstillstand im Schlaf“, kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden und betrifft etwa zwei bis drei Prozent der Bevölkerung. Männer und ältere Menschen sind statistisch gesehen häufiger betroffen. Die Atemwege verschließen sich nachts im Schlaf, sodass die Atmung je nach Schweregrad für Sekunden oder Minuten ausfällt. Begleitet wird das Ganze oft von einem sehr lauten Schnarchen, bis zu 90 Dezibel werden hier erreicht. Zwischen dem Schnarchen herrscht Stille, bis die Reaktion auf den Sauerstoffmangel im Gehirn dazu führt, dass der Betroffene nach Luft schnappt. Es kommt also zu einem kurzen Atemstillstand und als Reaktion darauf wird durch den Sauerstoffmangel eine Weckreaktion ausgelöst. Blutdruck, Herzfrequenz und Muskelspannung steigen und der Betroffene atmet schnappartig ein. Diese Atemstillstände dauern je nach Schweregrad der Schlafapnoe zwischen 10 und 90 Sekunden. Dieser Vorgang findet nicht bewusst statt, sodass sich die meisten Betroffenen am Morgen nicht daran erinnern, mehrmals wach gewesen zu sein. Die Symptome, wie Tagesmüdigkeit und Unkonzentriertheit und andere Symptome sind anfangs die ersten Hinweise darauf, dass mit dem Nachtschlaf etwas nicht stimmt. Mehr zur Definition Schlafapnoe ist bei www.schlafapnoe-hilfe.de zu lesen.

Welche Ursachen gibt es für die Schlafapnoe?

Als Ursachen gelten eine erschlaffte Muskulatur in den oberen Atemwegen, zu große Mandeln und Polypen aber auch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder eine Fehlbildungen im Bereich des Kiefers oder Gaumen. Während sich Fehlbildungen operativ behandeln lassen, ist bei einer erschlafften Muskulatur eine spezielle Therapie nötig. Bei dieser wird über eine Atemmaske nachts die Atmung per Überdruck unterstützt, damit die Atmung nicht mehr aussetzen kann.

Unterschiede der Schlafapnoe – obstruktiv oder zentral

Ist zum Beispiel eine Herz-Kreislauf-Erkrankung die Ursache, spricht man von einer zentralen Schlafapnoe. Ist die Schlafapnoe durch eine Verengung der oberen Atemweg bedingt, bezeichnet man dies als obstruktive Schlafapnoe. Bei der obstruktiven Schlafapnoe ist der Rachen vorübergehend verschlossen, da die Muskulatur des Gaumens so erschlafft, dass keine Luft mehr einströmen kann. Im Gegensatz zur obstruktiven Schlafapnoe sind bei der zentralen Form die Atemwege zwar offen, allerdings arbeitet die Atemmuskulatur nicht, sodass die Atmung ebenfalls ausfällt. Auch hier findet nach einiger Zeit durch den geringen Sauerstoffgehalt im Blut eine Weckreaktion mit Einatmung statt.

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