Wasserpfeife gefährlicher als weithin bekannt

Mediziner und Studenten der Ruhr-Universität Bochum warnen vor den gesundheitlichen Folgen des Shisha-Rauchens.

Der Pneumologe Dr. Jörg Walther weist darauf hin, dass dies mindestens so schädlich sei wie das Zigarettenrauchen: „Die Fruchtessenzen signalisieren Harmlosigkeit. Das Wasser wird als Filter für Schadstoffe wahrgenommen. Die giftigen Inhaltsstoffe werden ungefiltert aufgenommen – darunter Glyzerin, das auch zur Verwendung von Handcremes verwendet wird und bei der Wasserpfeife als Feuchthaltemittel dient.“

Neben Zahn- und Herzerkrankungen zählen vor allem Infektionen (übertragen beim Saugen am Mundstück) und Krebs der Lippe, Mundhöhle, Lunge und Blase zu den bekannten Risiken. Durch den 20mal höheren Nikotingehalt im Vergleich zu einer herkömmlichen Zigarette birgt die Wasserpfeife zusätzlich ein erhöhtes Suchpotential.

Zu den Folgen des Genusses sogenannter Dampfzigaretten oder einer E Zigarette mit E-Liquid liegen derzeit noch keine fundierten Forschungsergebnisse vor.

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