Wie Smartphone-Technik im Gesundheitswesen genutzt wird

Für viele sind Smartphones einfach nur eine praktische Möglichkeit zu kommunizieren. Man kann sich ebenso die Zeit vertreiben und Kasinospiele nutzen, aber mittlerweile werden die Geräte auch verstärkt im Gesundheitswesen eingesetzt.

Smartphone werden auch in der Gesundheitsbranche immer mehr eingesetzt.Von Smartphone-Apps, die bei der Diagnose helfen, bis hin zu erweiterter und virtueller Realität in den Kliniken können medizinische Einrichtungen digitale Technik auf vielfältige Art nutzen. Im Internet gibt es viele Symptom-Checker, aber eine neue Generation der medizinischen Ratgeber in Form von künstlicher Intelligenz, wie zum Beispiel die App Babylon, bieten eine viel dynamischere und präzisere Diagnosemethode. Eine letztendliche Diagnose kann zwar auch weiterhin nur von einem ausgebildeten Arzt gestellt werden, aber die Entwickler der App wollen Medizinern dabei zur Hand gehen.

Eine neue Version der App wurde in England im April 2017 veröffentlicht und verwendet Daten von Tausenden ärztlichen Beratungen, um eine Reihe von gängigen Gebrechen zu diagnostizieren. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass solche Apps die Expertise und die Verlässlichkeit eines durchschnittlichen Arztes ersetzen kann, wird deutlich, dass sie unter Medizinern immer gefragter werden. Künstliche Intelligenz wird also in Zukunft wahrscheinlich eine immer größere Rolle im Gesundheitswesen spielen. Viele staatliche Institutionen werden diesem Trend sicherlich folgen.

Die amerikanische Food and Drug Administration hat bereits Dutzende von Gesundheits-Apps genehmigt, und der IBM-Supercomputer mit künstlicher Intelligenz namens Watson hat gezeigt, dass Technikunternehmen im Gesundheitssektor bald einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen könnten.

Aber die größte technologische Hilfe zur Steigerung der Lebensdauer könnte tatsächlich der alltägliche Einsatz von Smartphone-Apps sein. Obwohl viele von ihnen noch nicht CE-zertifiziert sind, wodurch der offizielle medizinische Einsatz bestätigt werden würde, zeichnet sich deutlich ab, dass man durch derartige Technologien den eigenen Körper besser verstehen kann.

Auch wenn Apps wie Fitbit oftmals potenzielle Gefahren bergen können, wenn man sie falsch nutzt, helfen sie vielen Menschen dennoch dabei, gesunde Aufgaben wie Kalorien- und Schrittzählen zu erledigen. Weiterhin wächst auch die Zahl der Erste-Hilfe-Apps, die bei Wiederbelebungsversuchen und der Erkennung von Schlaganfällen und Herzinfarkten helfen können. Zusätzlich gibt es immer mehr Studien, die zeigen, dass etwas so Simples wie die Nutzung von bestimmten Videospielen degenerativen Gehirnerkrankungen entgegenwirken könnten.

Das Mobilspiel Sea Hero Quest wurde entwickelt, um Medizinern einen besseren Einblick in die Krankheit Alzheimer zu bieten. Genauso wie Smartphones Kasinospielen zu einem Comeback verholfen haben, wie im Blog des Lucky Nugget Casinos berichtet wurde, hofft man, dass Mobiltechnologien auch im Kampf gegen Krankheiten helfen könnten. Viele innovative Technologien wie erweiterte und virtuelle Realität wurden bereits genutzt, um Leiden wie Phobien und Verletzungen zu behandeln.

Es wird auch deutlich, dass virtuelle Realität im Bereich Bildung dabei helfen könnte, Krankenpfleger und Ärzte der nächsten Generation auszubilden. Auch wenn Ärzte und Pfleger weiterhin unerlässlich bleiben, scheint es, als würden digitale Technologien immer besser darin, zusätzliche Hilfestellungen zu bieten.

Bild: Ambro / FreeDigitalPhotos.net

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