Zusammenfassung: Die Pille

Vor zirka 50 Jahren kamen die ersten oralen Kontrazeptiva auf den Markt: 1960 wurde in den USA das Präparat Enovid zugelassen und ein Jahr später Anovlar in Deutschland. Im Vergleich zu heute enthielten diese Präparate hohe Dosen einer Kombination aus Gestagen und Ethinylestradiol (EE). Da während ihrer Einnahme schwerwiegende Nebenwirkungen wie Thromboembolien und arterielle Erkrankungen auftraten, wurden im weiteren Verlauf die Dosis des EE deutlich reduziert und neue Gestagene entwickelt, die keine oder weniger androgene Partialwirkungen aufwiesen.

Bevor ein hormonelles Verhütungsmittel verschrieben wird, müssen eine sorgfältige körperliche und gynäkologische Untersuchung sowie eine Anamneseerhebung durchgeführt werden, um Kontraindikationen, wie zum Beispiel Gerinnungsanomalien, auszuschließen.

Heutzutage gibt es viele Wege, extrem hohe Kosten für die Pille zu umgehen. Ob die Online-Bestellung oder der Kauf in einem anderen EU-Land: Die Möglichkeiten sind vielfältig.

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