Diagnose: Abhängigkeit

Der Begriff „Sucht“ wurde lange Zeit vor allem mit körperlicher Abhängigkeit von Substanzen gleichgesetzt. Heutzutage gibt es aber kaum einen Bereich des menschlichen Lebens, wo wir nicht süchtig werden können, z. B.: Spielsucht (pathologisches Spielen), Alkoholsucht, Esssucht, Magersucht (Anorexie), Kaufsucht, Drogensucht, Schokoladensucht, Medikamentensucht,  Ess-Brech-Sucht (Bulimie), Pornosucht usw. Im Großen und Ganzen kann man alle Süchte in 2 Kategorien unterteilen: die Süchte nach Substanzen und die Süchte nach einem bestimmten Verhalten. Alle diese Abhängigkeiten sind im Prinzip gleich, weil sogar das Wort „Sucht“ vom Verb „suchen“ gebildet ist. Der Mensch sucht nach etwas, was er benötigt, woran er sich gewöhnt hat, was ihm fehlt und was ihn glücklich macht. Die häufigsten Symptome, die bei einer Sucht treten sind: Gleichgültigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, ängstliche Unruhe, Übelkeit, Gewichtsverlust usw.

Was kann man gegen diese Krankheit tun? Wer kann uns helfen? Wer sich grundlegend informieren möchte, der findet Hilfe bei einer Vielzahl von Beratungsstellen, aber das Problem besteht darin, dass wir nicht immer Zeit für solche Sprechstunde finden können. Außerdem ist die Sucht nicht immer bewusst. Einige denken sogar, dass ihre Gewohnheit sie nie zur Sucht führt, oder, dass sie sich jederzeit von ihrer Abhängigkeit befreien können. Leider sieht die Situation ganz anders aus und meist wie in einem bekannten Spruch von Mark Twain: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft“.

Hier haben wir für Sie einige Tipps vorbereitet, wie Sie die Sucht bei sich diagnostizieren können. Die Sucht zeigt sich durch:

Spielsucht kann ganze Existenzen zerstören.
  • Entzug. Das bedeutet, dass Sie ohne das Suchtmittel getrieben, unzufrieden und nervös sind und außerdem den Konsum fortführen, obwohl Ihnen die negativen körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen bekannt sind.
  • Kontrollverlust (Abstinenzunfähigkeit). Sie können sich nicht mehr kontrollieren. Jeder von uns kann ausprobieren, ob er seine Wünsche, Bestrebungen und sein Benehmen unter Kontrolle hat. So können Sie z.B. zum Spielen hier klicken! Wenn Sie nach dem geknackten Jackpot kein unwiderstehliches, starkes Verlangen haben, noch einmal zu spielen, sondern einfach ab und zu hier die Zeit herumbringen und Stress abbauen, dann sind Sie kaum der Sucht unterworfen. Aber wenn Sie unfähig sind, Ihren Konsum zu kontrollieren oder auf ein bestimmtes Verhalten zu verzichten, dann ist die Sucht schon in der Nähe. Es gibt z.B. Menschen, die Drogen einnehmen, weitertrinken oder die Nächte in Casinos verbringen, obwohl ihre Familie zu zerbrechen droht.

Wenn das Verlangen die Vernunft besiegt, dann sollten Sie sich unbedingt an den Arzt oder mindesten an Ihre Verwandten wenden.

Bild: pixabay.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*