Die häufigsten Ursachen für Haarausfall und was Sie dagegen tun können

Niemand freut sich, wenn die einst volle Haarpracht immer mehr zu schwinden scheint. Ein vermehrtes Ausgehen der Haare ist jedoch noch kein Grund zur Verzweiflung, denn es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen man den Haarverlust bezwingen kann. Dazu muss jedoch erst geklärt werden, was die Ursache für den Haarausfall ist.

Erblich bedingter Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben.Gerade im fortschreitenden Alter ist der Haarausfall meist anlagenbedingt und ganz natürlich. Dieser Haarausfall verläuft typischerweise in einem gewissen Muster. Bei Männern entstehen Geheimratsecken, eine Tonsur, und schließlich eine Glatze. Frauen verlieren die Haare vorwiegend im Scheitelbereich, bekommen normalerweise jedoch keine Glatz. Viele Menschen fühlen sich jedoch mit den immer größer werdenden kahlen Stellen unwohl. Medikamente wie Minoxidil und Finasterid können den Haarausfall zumindest vorübergehend stoppen, vorausgesetzt, sie werden regelmäßig eingenommen. Als langfristige Lösung kommt jedoch nur eine Haartransplantation in Frage. Mit einer Behandlung von Health Travels wird Eigenhaar umverteilt, sodass das Haupthaar wieder fülliger wird und die kahlen Stellen verschwinden.

Kreisrunder Haarausfall

Bei dieser Art des Haarausfalls treten, wie der Name schon vermuten lässt, scheinbar plötzlich rundliche kahle Flecken auf. Die Gründe dafür sind noch nicht eindeutig geklärt, es wird jedoch vermutet, dass eine Fehlreaktion des Immunsystems dafür verantwortlich ist. Auch psychische Komponenten können dabei eine Rolle spielen. Die gute Nachricht ist, dass die Haare an den Flecken meist nach ein paar Monaten wieder nachwachsen, ohne, dass man etwas dagegen unternimmt. Ist das nicht der Fall, kann Zink eingenommen oder mit Tinkturen oder Cremes aus Kortison gearbeitet werden. Bei besonders schweren Fällen kann auch eine topische Immuntherapie angewandt werden, die jedoch auf jeden Fall von einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden sollte.

Diffuser Haarausfall

Von diffusem Haarausfall spricht man, wenn die Haare nicht in bestimmten Mustern, sondern relativ gleichmäßig am gesamten Kopf weniger werden. Die Ursachen und Behandlungen können dabei ganz unterschiedlich sein.

Stress

Bei einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen entstehen Entzündungen an den Haarwurzeln, sodass sich das Haarwachstum vorübergehend einstellt. In dem Fall ist es wichtig, die Stressquelle ausfindig zu machen und möglichst zu vermeiden. Ein Ausgleich oder gezielte Entspannungstechniken wie Meditation und autogenes Training sind ebenfalls hilfreich.

Hormonumstellung

Fällt der Östrogenspiegel rasch ab, kann das ebenfalls Grund für vermehrten Haarverlust sein. Das geschieht beispielsweise nach einer Schwangerschaft oder nach Absetzen der Antibabypille. Nach einiger Zeit reguliert sich das Haarwachstum jedoch von selbst wieder.

Gesundes Haar sorgt für ein gutes und gepflegtes Aussehen.Mangelernährung

Für ein gesundes Wachstum benötigen die Haarwurzeln ausreichend Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente. Bekommen sie das nicht, ist der Wachstumszyklus gestört und die Haare fallen aus. Vor allem ein Mangel an B-Vitaminen, Biotin oder Eisen zeigt sich häufig für das Ausgehen der Haare verantwortlich. Wenn geklärt wird, um welchen Mangel es sich genau handelt, regen eine Umstellung der Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel das Haarwachstum jedoch wieder an.

Funktionsstörung der Schilddrüse

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird der Haarzyklus verkürzt, sodass die Haare früher in die Ruhephase kommen und ausfallen. Eine Unterfunktion der Schilddrüse lässt die Haare zunächst spröde und brüchig werden und dann ebenfalls nach und nach ausdünnen. Nach einem Bluttest kann der Arzt die Ursache jedoch feststellen und Medikamente zur Behebung der Funktionsstörung verschreiben.

Bilder: pixabay.com

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