FAQs für Abiturienten und Erstsemester (04): Die Zeit zwischen Abi und Studium

Ihr werdet wahrscheinlich ab Oktober Medizin studieren und überlegt nun, wie ihr die Zeit bis dahin möglichst sinnvoll nutzen könnt? Myrièlle gibt Euch praktische Tipps für die Zeit zwischen Abi und Studium. 🙂

Wer das Krankenpflegedienstpraktikum schon vor dem Studium absolviert, gewinnt Freizeit während der kommenden Semesterferien.Das Krankenpflegepraktikum

Insgesamt 3 Monate müssen für das Medizinstudium abgeleistet werden. Da lohnt es sich auf jeden Fall, wenigstens schon einen Teil des Praktikums vor Studienbeginn zu absolvieren. Die Arbeit und vor allem der Patientenkontakt sind unfassbar aufregend und interessant – aber leider ist das Arbeiten im Schichtdienst auch sehr anstrengend. Wenn ihr erst einmal studiert, seid ihr froh, wenn ihr nach der Prüfungsphase wirklich Semesterferien habt und nicht um halb 6 Uhr morgens in euren Kasack schlüpfen müsst. 😉

Auch für Zahnis lohnt es sich, wenigstens ein paar Wochen in der Pflege zu arbeiten. Ich selbst habe nach dem Abitur einen Monat im Krankenhaus verbracht und bin sehr froh über die Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Im Rahmen des MKG-Kursus im klinischen Teil des Studiums müssen mehrere OP-Wochen absolviert werden. Und da ist es schön, die Arbeit auf Station auch aus pflegerischer Seite zu kennen.

Auf unserem Blog findet ihr wichtige Tipps und Informationen.

Durch Praktika bekommt man einen guten Einblick in die Berufswelt.Weitere Praktika

So oder so kann es nie schaden – auch weit im Voraus schon – Praktika zu absolvieren. So bekommt ihr schon früh einen Einblick und könnt überprüfen, ob eine Karriere in der Medizin überhaupt etwas für euch ist. Schnuppert in so viele Richtungen wie möglich! So habt ihr auch die Möglichkeit, möglichst viele Erfahrungen im Umgang mit Patienten zu sammeln. Smalltalk und einfühlsamer Umgang fallen nicht jedem leicht. Früh übt sich!

Arbeiten gehen

Leider ist das Medizinstudium nicht gerade günstig. Neben den Lebenshaltungskosten schlagen Studiengebühren, Kosten für Bücher, Kittel etc. zu Buche. Das kann schnell teuer werden! Vor allem in der Zahnmedizin fallen in den klinischen Kursen – natürlich von Uni zu Uni unterschiedlich – hohe Kosten bis zu 10.000 € an. Ein finanzielles Polster zu haben ist da sicher nicht verkehrt.

Schon mit dem Lernen anfangen?

Nein! Es macht absolut keinen Sinn, im Voraus schon Fächer wie Anatomie oder Terminologie zu lernen. Wartet die ersten Tage ab, dort werdet ihr alle Infos und den Erwartungshorizont für die erste Prüfung bekommen. Auch wenn das Tempo in den Vorlesungen ziemlich schnell ist: es wird kein Wissen erwartet, der Stoff beginnt wirklich mit den absoluten Grundlagen und wird nach und nach vertieft und intensiviert.

Wer sich aber wirklich Gedanken wegen der Naturwissenschaften macht – vielleicht weil das Abitur doch schon ein paar Jährchen her ist – dem können wir „BASICS – Vorkurs Medizin wirklich sehr empfehlen.

Ansonsten…

genießt die freie Zeit vor dem Studium! Das Arbeitspensum im Studium ist enorm hoch – schnell wird euch der Testat-Stress und das ständige Pauken in der Bibliothek eingeholt haben. Startet also gut ausgeruht und voller Motivation in der Uni – es wird sich schon alles ergeben, keine Sorge! 🙂

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