Proteine und Aminosäuren – wichtiger als man denkt

Wenn es um eine gesunde Ernährung geht, wird häufig über die Nährstoffe Fett, Kohlenhydrate und Zucker gesprochen. Auch der Salzgehalt vieler Lebensmittel wird dabei berücksichtigt. Nur die Proteine bekommen meist nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient haben. Dabei sind Proteine doch so wichtige Bausteine im Körper. Kaum eine Zelle kommt ohne Eiweiße und ihre Grundbaustoffe, die Aminosäuren, aus. Selbst viele Krankheitserscheinungen können verhindert werden, wenn man nur die richtigen Eiweiße zu sich nimmt und dabei einige Aspekte beachtet.

Protein ist nicht gleich Protein

Proteine bestehen aus Aminosäuren.

Es gibt hunderte, wenn nicht gar tausende Proteine, die aus über 400 Aminosäuren gebildet werden können. Unterschieden wird dabei zwischen, essenziellen, semi-essenziellen und nicht-essenziellen Aminosäuren. Erstere kann der Körper nicht bilden und muss sie daher mit der Nahrung aufnehmen. Die semi-essenziellen Aminosäuren werden meist nicht in ausreichender Menge produziert und müssen daher ebenfalls von außen zugeführt werden. Dabei sollte man aber beachten, dass viele Proteine durch Hitze zerstört werden, ähnlich wie viele Vitamine. Zwar enthält die gekochte Nahrung noch immer Proteine, diese können aber nicht mehr verwendet werden. Rohkost und Nahrungsergänzungsmittel sind für eine breitgefächerte Aufnahme von Proteinen und Aminosäuren wichtig.

Arthrose mit Aminosäuren bekämpfen

Die Aminosäuren Chondroitin und Glucosamin sind für die Bildung von Knorpeln essenziell. Die Knorpelmasse schützt die Gelenke und sorgt für reibungslose Bewegungsabläufe. Die Arthrose sorgt für Schmerzen, denn in diesem Fall ist nicht mehr genug Knorpel vorhanden und der Knochen reibt aneinander. Das sorgt für bleibende Schmerzen. Mit den Aminosäuren kann die Produktion der Knorpelmasse angeregt werden, sodass in frühem Stadium die Arthrose abgewendet werden kann, sofern man auch Gelenkschonungen beachtet. Interessante Informationen zum Thema welches Glucosamin man kaufen sollte, findet man auf Fachseiten im Internet. Denn Glucosamin, ein Aminozucker aus der Glucose, gibt es in verschiedenen Formen. Nicht jede ist gleich effektiv.

Proteine rücken in den Fokus der Medizin

Immer häufiger landen Proteine auf den Medikamentenplan vieler Patienten. Besonders nach Operationen hat der Körper einen erhöhten Bedarf an Aminosäuren und Proteinen. Die Wundheilung benötigt eine Menge Proteine, denn die Zellen sind auf Proteine angewiesen. Die Wundschließung selbst beginnt mit der Bildung von Fibrin, welches auch ein Protein ist. Über 15 Aminosäuren werden zur Bildung dieses Netzes benötigt. Bei der Knochenbildung, der Bildung neuer DNA und bei Stoffwechselprozessen sind Proteine ebenfalls sehr wichtig. In ausreichenden Mengen können Proteine die Gesundheit fördern und bestimmte Prozesse im Körper beschleunigen. Enzyme, die viele Aufgaben im Körper übernehmen, sind ebenfalls Proteine.

Bild: Pixabay.com

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