Rezension: „Formelsammlung – Physik für Mediziner“

In seiner Formelsammlung von Physikcoach Robert Naumann bringt Medizinstudenten die oft ungeliebte Physik fast spielerisch bei.Bei der Frage nach dem unbeliebtesten Fach der Vorklinik fällt die Wahl vieler Medizin- und Zahnmedizinstudenten schnell auf Physik. Dabei sollten bestimmte Inhalte trotzdem sitzen, damit man zumindest durch die entsprechende Prüfung kommt und auch im Physikum / Vorphysikum den ein oder anderen Punkt mitnimmt. Der Physiker Robert Naumann hat seine Erfahrungen aus jahrelangem Nachhilfeunterricht für Medizinstudenten gebündelt und die wichtigsten Inhalte anhand einer Formalsammlung zu Papier gebracht.

Zielgruppe:

„Formelsammlung – Physik für Mediziner“ richtet sich an Medizin- und Zahnmedizinstudenten der Vorklinik. Vor allem, wenn man Physik bereits nach der 10. oder 11. Klasse abgewählt hat, dürfte einem das Buch weiterhelfen.

Aufbau / Didaktik:

Das Buch gliedert sich in 8 Module (Grundlagen der Mechanik 1 und 2, Schwingungen und Wellen, Flüssigkeiten und Gase, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik, Stuktur der Materie), ein Kapitel zum Thema Fehlerrechnung sowie abschließend ein Kapitel mit wichtigen Tabellen (zum Beispiel SI-Basiseinheiten oder das Periodensystem der Elemente). In jedem Modul werden die wichtigsten (und für Vorkliniker relevanten) Formeln in einzelnen Unterkapiteln vorgestellt und kurz erklärt. Zu Anfang jedes Moduls gibt es einen QR-Code, der mit dem Handy eingescannt direkt zu entsprechenden Youtube-Videos vom Physikcoach führt. Robert Naumann hat nämlich neben einem beliebten Instagram-Account mehr als 50 Lernvideos auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht, die kostenlos zugänglich sind. Somit bekommt man neben den Erklärungen in der Formelsammlung auch noch direkte Erläuterungen im Video.

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Überlebenstipps für Erstis (04)

Die Zusage ist da, die Immatrikulation steht und schon jetzt fühlt ihr euch absolut planlos und aufgeschmissen?
Kein Problem! Wir haben ein paar wichtige Tipps für euch gesammelt, damit in den kommenden Wochen wirklich gar nichts schief geht. 🙂

Facebook

Habt ihr schon? Top. Ihr seid seit Jahren Facebook-Gegner? Auch okay, aber für das kommende Studium solltet ihr euch wirklich einen Account zulegen. Egal ob WG- oder Wohnungssuche, Infos von der Fachschaft und Gruppen für gebrauchte Bücher oder Zahnimaterialien: Facebook ist die Lösung aller Probleme. Schaut auf jeden Fall, ob es schon eine Jahrgangsgruppe gibt! Alles wichtige Organisatorische läuft meist über Facebook. Ein Repetitorium wird angekündigt oder eine HiWi-Stelle frei – ihr verpasst nichts. Auch die nächste Party nicht. 😉

Bücher

In den ersten Wochen des Studiums stellen sich viele Fragen: Wir geben hilfreiche Tipps für Erstis.Kauft im Voraus keine Bücher. Wirklich! In den ersten Wochen werdet ihr schon genug Empfehlungen bekommen, welches Lehrwerk nützlich ist und auf welche Investition ihr getrost verzichten könnt. Lest Rezensionen und fragt auf jeden Fall auch Höhersemestrige nach deren Meinung! (Die Geschichten von Dozenten, die ihr eigenes Buch unbedingt an den Mann bringen wollen, kennen wir doch alle.) Ihr solltet euch die Bücher auch erstmal ausleihen und überprüfen, wie ihr damit klar kommt. Medizinische Literatur ist teuer – in ein Buch zu investieren welches schlussendlich nur im Regal verstaubt, ist einfach ärgerlich.

Und noch ein kleiner Tipp: schaut euch frühzeitig die Skripte von Endspurt (oder Medilearn) an. Gerade für den Einstieg oder zur Wiederholung super praktisch und in unseren Augen jeden Cent wert.

Connections

Vernetzt euch. Einzelkämpfer mag keiner! Haltet zusammen, teilt Tipps & Infos und arbeitet nicht gegeneinander. Zusammen studiert es sich einfach leichter. Vor allem in anstrengenden Lernphasen sind Uni-Freunde unbezahlbar. Gründet Lerngruppen oder seid einfach nur füreinander da: der Druck im Medizinstudium ist enorm und geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid. Auch solltet ihr ein gutes Verhältnis und Kontakt zu den anderen Jahrgängen halten. Ob Altprotokolle oder nahezu überlebenswichtige Tipps: es hilft immer, Ansprechpartner zu haben. Und da das Ganze ein studentischer Generationenvertrag ist, seid dann bitte auch für die neuen Erstis da.

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