Rezension: „Klinikleitfaden Intensivmedizin“

Klinikleitfaden IntensivmedizinDer „Klinikleitfaden Intensivmedizin“ aus dem Elsevier-Verlag ist aktuell in der 10. Auflage erhältlich. Wir haben uns das Buch mal etwas genauer angesehen, um herauszufinden ob und für wen sich der Kauf lohnt.

Zielgruppe:

Sowohl in der Inneren Medizin, in der Chirurgie als auch in der Anästhesie ist das Arbeiten auf einer Intensivstation fester Bestandteil der Facharztausbildung. Der „Klinikleitfaden Intensivmedizin“ eignet sich somit hauptsächlich für Assistenzärzte, die sich das Buch vor und während ihrer Intensivrotation zu Gemüte führen können. Wer bei entsprechendem Interesse schon im PJ ein paar Inhalte durchliest, macht aber sicher auch keinen Fehler.

Aufbau / Didaktik:

Das Buch beginnt mit Tipps für die Stationsarbeit (Patientenaufnahme, körperliche Untersuchung, Verlegung eines Patienten auf Intensivstation…) und wichtigen Arbeitstechniken auf der Intensivstation. Anschließend widmen sich ca. 90 Seiten der Beatmung, parenteralen- und Sondenernährung sowie der Reanimation und Kreislaufstabilisierung. Die darauffolgenden Kapitel drehen sich um konkrete Krankheiten, die vornehmlich nach Organsystemen aufgeteilt sind. Jeweils ein Abschnitt zum Thema Schmerz, operative Intensivmedizin, Intoxikationen und Pharmakotherapie runden die 20 Kapitel ab. Wie in einem Klinikleitfaden üblich finden sich die Informationen in Stichpunkten und kurzen Fakten zusammengefasst, auf Fließtexte wird verzichtet. Tabellen, Info- und Cave-Boxen und kleinere Schemabilder runden den Charakter eines Nachschlagewerkes ab.

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Rezension: „BASICS Bildgebende Verfahren, 5. Auflage“

Die 5. Auflage des BASICS Bildgebende Verfahren ist seit März 2019 in den Buchläden erhältlich.Bildgebende Verfahren gehören neben Laboruntersuchungen zu den häufigsten diagnostischen Methoden im klinischen Alltag. Umso wichtiger also, dass man sich damit auskennt. Auch, wenn man sich nicht in Form der Radiologie darauf spezialisieren möchte.

Zielgruppe:

Die 5. Auflage des „BASICS Bildgebende Verfahren“ richtet sich an Medizinstudenten, die sich in grundlegender (aber häufig erstmal ausreichender) Form auf die radiologische Semesterprüfung, eine Famulatur oder das Praktische Jahr (PJ) vorbereiten wollen.

Aufbau / Didaktik:

Typischerweise gliedert sich das „BASICS Bildgebende Verfahren“ in einen allgemeinen und einen speziellen Teil. Dabei werden im ersten Teil Grundlagen zu den verschiedenen Arten der Bildgebung und zum Strahlenschutz erklärt. Der spezielle Teil geht dann geordnet nach Organsystem nacheinander näher auf Herz, Lunge, große Gefäße, den Verdauungstrakt, die Mamma, Niere und ableitende Harnwege, den Bewegungsapparat sowie auf das ZNS ein. Die meisten Themen werden auf einer Doppelseite mit anschließender Kurzzusammenfassung behandelt. Am Ende des Buches kann man 8 Fallbeispiele zur Übung lösen. weiterlesen Rezension: „BASICS Bildgebende Verfahren, 5. Auflage“

Rezension: „BASICS Urologie“

Das BASICS Urologie verschafft einen guten Überblick über die Urologie und eignet sich vor allem für Medizinstudenten.Seit circa einem Monat gibt es das BASICS Urologie von Elsevier in der 4. Auflage. Wir haben das brandneue Buch für Euch probe gelesen.

Zielgruppe:

Wie gewohnt richten sich die BASICS-Hefte an Medizinstudenten, die in relativ kurzer Zeit einen guten Überblick über ein Fach bekommen wollen. Das lohnt sich nicht nur vor der Klausur und dem Blockpraktikum, sondern auch vor einer Famulatur oder dem urologischen PJ-Tertial.

Aufbau / Didaktik:

Wie bei der BASICS-Reihe üblich, gliedert sich das Buch in einen allgemeinen (Grundlagen der Entwicklung des männlichen Geschlechts, Grundlagen der urologischen Anamnese und Therapie) und einen großen speziellen Teil. Dieser teilt sich wiederum in folgende Unterkapitel auf: Fehlbildungen, Störungen der Harnentleerung, Schmerzen, Hämaturie, weitere Tumoren des Mannes, Nebenniere, venerische Infektionen, geschlechtsspezifische urologische Erkrankungen, spezielle Themen. Abschließend finden sich 3 Fallbeispiele mit mehreren Fragen zum Ausarbeiten.
Am Ende jedes Unterkapitels findet sich eine kurze Zusammenfassung zum Rekapitulieren der wichtigsten Fakten. Wie gewohnt, verfügt auch dieses BASICS-Heft über ein übersichtliches, modernes Design mit angenehmen Schriftbild und eingängigen Erklärungen.

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Rezension: „Neurologie hoch2“

Neurologie hoch2Das neue „hoch2“-Konzept von Elsevier gibt es neben der Pädiatrie-Ausgabe auch für die Neurologie: Im Kernteil jeder Seite findet man die Texte der beiden Autoren, am Seitenrand fassen drei verschiedene Studenten / Assistenzärzte die Inhalte zusammen und stellen die in Ihren Augen wichtigsten Informationen heraus.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich vor allem an Neurologie-interessierte Studenten, die in diesem Bereich eine Famulatur oder ein PJ-Tertial planen. Für die Studenten, die Neurologie als ein Fach unter vielen im Studium sehen, dürfte der Inhalt an manchen Stellen etwas ausführlich sein.

Aufbau / Didaktik:

Von den neurologischen Untersuchungsmethoden, über nach Symptomen oder Ursachen geordnete neurologische Krankheitsbildern bis hin zur Neuroradiologie wird das studentische Neuro-Wissen in insgesamt 22 Kapiteln geschult. Dabei kommen die gleichen didaktischen Stilmittel zum Einsatz wie schon im Buch „Pädiatrie hoch2„: Merke-Kästen, Cave-Kästen, Praxis- und Lerntipps findet man genauso wie zusammenfassende Tabellen und anschauliche Illustrationen über das gesamte Buch verteilt. Außerdem gibt es am Ende eines jeden Kapitels einige Übungsfragen für die mündliche Prüfung mit den entsprechenden Lösungen. Im Anhang des Buches sind die Lernziele des aktuellen NKLM (Nationaler kompetenzbasierter Lernzielkatalog Medizin) aufgeführt, falls man davon einen Überblick bekommen möchte. Das Layout des Lehrbuches überzeugt mit bewussten Farbwechseln und ist eingängig, allerdings missfällt uns etwas die kleine Schrift, die vor allem in den Kästen für die Praxis- und Lerntipps zu finden ist.

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Rezension: „Duale Reihe Anamnese und klinische Untersuchung“, 6. Auflage

Die Duale Reihe Anamnese und klinische Untersuchung in der 6. AuflageDie Duale Reihe Anamnese und klinische Untersuchung ist schon seit Jahren ein absolutes Must-Have für alle Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt. Seit letztem Jahr gibt es das Buch nun in der 6. Auflage. Warum sich der Kauf genau lohnt, haben wir für euch zusammengefasst.

Zielgruppe:

Das Buch ist ideal für den klinischen Studienabschnitt, in dem Medizinstudenten regelmäßig mit Patienten und deren Anamnese und klinische Untersuchung konfrontiert werden. Nachschlagen lohnt sich aber nicht nur im Studium, sondern auch als Assistenzarzt noch.

Aufbau / Didaktik:

Insgesamt ist das Buch in 4 Teile aufgebaut: Teil A sorgt für die Grundlagen der Arzt-Patienten-Beziehung und gibt in 6 Kapiteln allgemeine Informationen zur Anamnese und klinischen Untersuchung. Teil B widmet sich auf ca. 50 Seiten eindrucksvollen Blickdiagnosen. Teil C geht in 12 Kapiteln auf die spezielle Untersuchung der verschiedenen Organe ein und beleuchtet außerdem die Untersuchung von Kindern und Bewusstlosen. In Teil D, dem Anhang, finden sich wichtige Laborparameter. Vom Aufbau her hat sich also nicht viel verändert im Vergleich zur Vorauflage, allerdings wurden die Inhalte aktualisiert und ein paar neue Kapitel (zum Beispiel „Der informierte Patient“) hinzugefügt.

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Rezension: „Pädiatrie hoch2“

Pädiatrie hoch2 (Elsevier)Vor ein paar Monaten hat der Verlag Elsevier ein neues Konzept auf den Markt gebracht, die ein umfassendes Lehrbuch mit den für Medizinstudenten am ehesten prüfungsrelevanten Fakten verbindet. Wir haben „Pädiatrie hoch2“ für Euch probegelesen.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich an Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt, die eine Affinität zur Pädiatrie haben und in diesem Bereich Famulaturen und / oder das Wahltertial des Praktischen Jahrs absolvieren.

Aufbau / Didaktik:

Das Buch gliedert sich in insgesamt 22 Kapitel und behandelt die Kinderheilkunde somit umfassend (von der Neonatologie über die Genetik und Onkologie bis hin zur Kinderpsychologie und Sozialpädiatrie). Beim ersten Blick in das Buch fällt einem sofort auf, was mit „hoch2“ gemeint sein könnte: Neben einer Hauptspalte mit umfassendem Grundwissen zum genauen Nachlesen und der bewährten Merke-, Cave-, Lerntipp-, und Praxistipp-Kästen, findet man eine seitliche Spalte, in der Medizinstudenten die in ihren Augen wichtigen und prüfungsrelevanten Fakten zusammengefasst haben. Im besten Fall kann man so also zur direkten Prüfungsvorbereitung ein Thema durch die übersichtliche seitliche Spalte schneller durcharbeiten. Am Ende eines jeden Kapitels findet man eine Hand voll Übungsfragen für mündliche Prüfungen, was vor allem für PJler interessant ist. Außerdem gibt es immer wieder an den entsprechenden Stellen Hinweise, was das IMPP im 2. Staatsexamen bisher schon so wissen wollte und welche Inhalte auch im 2015 verfassten Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) zu finden sind.

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Viel Erfolg beim schriftlichen Physikum

Ab morgen zählt’s! 2 Tage alles raushauen, was in den vergangenen Wochen / Monaten gepaukt wurde!
 
Wir wünschen allen Physikumsabsolventen viel Erfolg und stets ein glückliches Händchen beim Kreuzen! ✍️💪🎉
 
Viel Erfolg beim schriftlichen 1. medizinischen Staatsexamen (Physikum)