Rezension: „TMS & EMS 2020 – Kompendium“

Das Kompendium für den TMS & EMS 2020 mit insgesamt 9 Einzelbüchern von Medgurus.In Deutschland heißt er „Test für medizinische Studiengänge“, in der Schweiz nennt er sich „Eignungstest für das Medizinstudium“: Mit diesem Test haben medizininteressierte Abiturienten in beiden Ländern die Möglichkeit durch ein gutes Ergebnis die Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen. Die Tests sind gespickt mit Aufgaben zu naturwissenschaftlichen Vorkenntnissen, Sorgfältigkeit, Faktenlernen oder auch dem räumlichen Vorstellungsvermögen. Ähnlich wie bei einem IQ-Test lässt sich natürlich auch für den Medizinertest lernen. Eine entsprechende Lernstruktur liefern 9 Übungsbücher und ein Leitfaden aus dem Medgurus-Verlag, die wir für Euch getestet haben.

Zielgruppe:

Da die Bücher für die Vorbereitung auf den Medizinertest konzipiert wurden, eignen sie sich für Anwärter auf einen Studienplatz der Veterinär-, Zahn- oder Humanmedizin in Deutschland und der Schweiz. Das sind in der Regel Schüler, die gerade ihr Abitur oder die Maturität bestanden und sich dann für den Medizinertest angemeldet haben.

Aufbau / Didaktik:

Das Kompendium besteht aus insgesamt 9 Einzelbüchern. Dabei erklären der „Leitfaden“ und der „Mathe-Leitfaden“ wie die Aufgaben aufgebaut sind und präsentieren Lösungsstrategien zu den einzelnen Untertests, die in den restlichen 7 Büchern genauer erklärt werden. Dazu gehören „Textverständnis“, „Figuren und Fakten lernen“, „Schlauchfiguren“, „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“, „Muster zuordnen“, „Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis“ und „Tabellen und Diagramme“. Die Übungsbücher verfügen über insgesamt ca. 1600 Aufgaben, deren Lösungen am Ende jedes Einzelbuchs erklärt werden, damit man über den Lösungsweg möglichst viel lernt. Außerdem werden wichtige Tipps sowie Buchempfehlungen gegeben und über das Einscannen von QR-Codes kann man online auf weitere E-Learning-Angebote oder Seminare zugreifen. Im Internet ist auch ein Einstufungstest mit ausführlicher Auswertung möglich, um die eigenen Schwachstellen schneller zu erkennen. Dieser kostet allerdings zusätzlich 49 Euro.

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Rezension: „HAM-Nat 2018/19“

HAM-Nat 2018/19 von Paul Yannick Windisch.Für Abiturienten, die in Hamburg, Berlin oder Magdeburg Humanmedizin oder die in Hamburg und Berlin Zahnmedizin studieren möchten, ist der HAM-Nat eine wichtige Hürde im Auswahlverfahren. Ähnlich wie der Med-AT in Österreich ist er ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Wissenstest, der zeigen soll, wer sich am meisten für die Inhalte der medizinischen Studiengänge eignet. Das Lernskript für diesen Auswahltest ist nun seit Mai auf dem Markt.

Zielgruppe:

Diese bilden potentielle Medizinstudenten, die ihr Studium in Hamburg, Berlin oder in Magdeburg beginnen möchten.

Aufbau / Didaktik:

Das Lernskript ist sehr ähnlich aufgebaut wie „MedAT 2018/19“ von Paul Yannick Windisch. Orientiert wird sich an den Prüfungsinhalten der Fächer Biologie, Physik, Chemie und Mathe wie sie in den bisherigen Eignungstests abgefragt wurden. Genau wie in dem österreichischen Pendant des Skriptes finden gibt es auch im HAM-Nat 2018/19 insgesamt 7 verschiedene Kästen, die in jeweils eigener Farbe folgende Informationen geben: Verständnis, Definition, HAM-Nat-Geheimtipp, Epische Eselsbrücken, Formeln / Axiome / Sätze, Zusammenfassung. Da man die Lerninhalte anhand des Skriptes leicht in den vorgegebenen 30- oder 60-Tage-Lernplan einteilen kann, gibt es auch hierzu immer wieder Hinweis auf den Seiten. Circa 1000 Testfragen kann man nach dem Lernen online auf der Lernplattform get-to-med.com durcharbeiten und sieht so den eigenen Lernfortschritt. Seitlich findet sich auf jeder Seite Platz für eigene Notizen.

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Durch den TMS die Wartezeit verkürzen

In Deutschland gibt es knapp 11.000 Studienplätze für das Studium der Humanmedizin. Der größte Teil davon (9000) entfällt auf Plätze, die zum Wintersemester vergeben werden. Im Jahr 2014/2015 bewarben sich 43002 Interessenten, das entsprach also einer Quote von fast 5 Bewerbern pro Studienplatz. Und die letzten Semester zeigen, dass die Anzahl an Bewerbern weiter steigt, während das Potential zum Ausbau neuer Studienplätzen an den Universitäten fast erschöpft scheint. Das Resultat dieses Mediziner-Booms sind lange Wartezeiten für all diejenigen, deren Abiturnote nicht zu den allerbesten des Landes gehört.

Für viele Interessenten ergibt sich damit eine fast unüberbrückbare Wartezeit von bis zu 6 Jahren. Klar, dass sich aufgrund dieses Umstands viele Abiturienten nach alternativen Berufswünschen umschauen, weil das Medizinstudium mit 6 Jahren ja sowieso schon eine lange Regelstudienzeit aufweist. Doch seit ein paar Jahren lässt sich die Wartezeit an vielen Unis durch den sogenannten Medizinertest verkürzen.

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