Rezension: „HAM-Nat 2018/19“

HAM-Nat 2018/19 von Paul Yannick Windisch.Für Abiturienten, die in Hamburg, Berlin oder Magdeburg Humanmedizin oder die in Hamburg und Berlin Zahnmedizin studieren möchten, ist der HAM-Nat eine wichtige Hürde im Auswahlverfahren. Ähnlich wie der Med-AT in Österreich ist er ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Wissenstest, der zeigen soll, wer sich am meisten für die Inhalte der medizinischen Studiengänge eignet. Das Lernskript für diesen Auswahltest ist nun seit Mai auf dem Markt.

Zielgruppe:

Diese bilden potentielle Medizinstudenten, die ihr Studium in Hamburg, Berlin oder in Magdeburg beginnen möchten.

Aufbau / Didaktik:

Das Lernskript ist sehr ähnlich aufgebaut wie „MedAT 2018/19“ von Paul Yannick Windisch. Orientiert wird sich an den Prüfungsinhalten der Fächer Biologie, Physik, Chemie und Mathe wie sie in den bisherigen Eignungstests abgefragt wurden. Genau wie in dem österreichischen Pendant des Skriptes finden gibt es auch im HAM-Nat 2018/19 insgesamt 7 verschiedene Kästen, die in jeweils eigener Farbe folgende Informationen geben: Verständnis, Definition, HAM-Nat-Geheimtipp, Epische Eselsbrücken, Formeln / Axiome / Sätze, Zusammenfassung. Da man die Lerninhalte anhand des Skriptes leicht in den vorgegebenen 30- oder 60-Tage-Lernplan einteilen kann, gibt es auch hierzu immer wieder Hinweis auf den Seiten. Circa 1000 Testfragen kann man nach dem Lernen online auf der Lernplattform get-to-med.com durcharbeiten und sieht so den eigenen Lernfortschritt. Seitlich findet sich auf jeder Seite Platz für eigene Notizen.

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Rezension: „Mündliche Prüfung Anatomie“

Mündliche Prüfung AnatomieNach dem Anatomiekurs oder spätestens im mündlichen Physikum ist es für jeden Medizinstudenten so weit: eine mündliche Prüfung im Fach Anatomie steht an. Genau dafür gibt es seit April ein spezielles Vorbereitungsbuch. Wir haben es probegelesen.

Zielgruppe:

Das Buch richtet sich an Medizin- und Zahnmedizinstudenten, denen im Rahmen ihres Anatomiekurses oder im Physikum eine mündliche Prüfung in diesem Fach bevorsteht.

Aufbau / Didaktik:

Das Prüfungsvorbereitungsbuch gliedert sich anhand der einzelnen Organe und Organsysteme in 9 Kapitel. Von den „oberen Extremitäten“ bis zum „Hör- und Gleichgewichtsorgan“ findet man jeweils Fragen zur makroskopischen sowie zur klinischen und topografischen Anatomie. Klinische Bezüge und Übersichtstabellen erleichtern die Wiederholung vor der Prüfung genauso wie Abbildungen aus dem Prometheus. Das komplette Buch ist nach dem Kauf per Code auch über die eRef-Bibliothek von Thieme abzurufen.

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Viel Erfolg beim schriftlichen Physikum

Ab morgen zählt’s! 2 Tage alles raushauen, was in den vergangenen Wochen / Monaten gepaukt wurde!
 
Wir wünschen allen Physikumsabsolventen viel Erfolg und stets ein glückliches Händchen beim Kreuzen! ✍️💪🎉
 
Viel Erfolg beim schriftlichen 1. medizinischen Staatsexamen (Physikum)

Zahnmedizin in Heidelberg #4: Chemie und Physik

Myrièlle studiert im 1. Semester Zahnmedizin in Heidelberg.Myrièlle ist 19 Jahre alt und hat im letzten Oktober ihr Zahnmedizinstudium an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg begonnen. Damit startet für sie ein neuer Lebensabschnitt in einer neuen Stadt mit neuen Freunden, neuen Tagesabläufen und vielen neuen Eindrücken. In mehreren Beiträgen schildert Myrièlle ihre ersten Erfahrungen vom neuen Leben als Zahni.


Sie gehören schon in der Schule nicht unbedingt zu den beliebtesten Fächern, begegnen dem (Zahn-) Mediziner auf seinem Weg zum Beruf aber wohl oder übel wieder: Chemie und Physik.

Gerade Chemie gehört aus Sicht der Studenten mit zu den größten Hürden in der Vorklinik und bereitet vielen Studenten Schwierigkeiten. Vor allem, da der Chemie-Stoff an vielen Universitäten weit über das Niveau des Leistungskurses hinausgeht. Wie läuft die Ausbildung bei uns in Heidelberg ab?

Pflicht für jeden Medizin- und Zahnmedizinstudenten: Der Chemie Kurs und das entsprechende Praktikum.Ich selbst hatte ebenfalls großen Respekt vor dem Fach. Ich hatte Chemie zwar bis kurz vor dem Abitur und immer sehr gute Noten gehabt – dennoch kannte ich einige Studenten und Assistenzärzte, die ihr Studium wegen mehrerer missglückter Chemie-Klausuren verlängern mussten. Aber: es war unerwartet machbar. Gleich zu Beginn des Studiums starten die Vorlesungen, welche einmal die Woche und das gesamte erste Semester abgehalten werden. Nach einigen Wochen beginnt dann auch das Seminar, das für alle Studenten verpflichtend ist. Für jede Woche werden Aufgaben auf Moodle hochgeladen, welche zu erledigen sind und dann gemeinsam in Kleingruppen unter Anleitung eines Chemie-Studenten besprochen werden. Die Lehre beginnt wirklich mit den Grundlagen der Chemie: wie ist ein Molekül aufgebaut? Was sind Van-der-Waals-Kräfte und wie stelle ich korrekt Redox-Reaktionen auf? Besonders hilfreich fand ich die Seminare – in Gruppen von etwa 30 Leuten und im Gespräch mit dem Tutor festigt sich der Stoff einfach besser als im überfüllten Hörsaal. In den ersten Monaten lernten wir also alles Medizinrelevante der Chemie: von den Grundlagen des Atoms über Säure-Base-Reaktionen und Komplexchemie bis hin zu Kohlenhydraten und Proteinen.

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Rezension: „Prüfungstraining Chemie für Mediziner“

Prüfungstraining Chemie für MedizinerVon vielen Studenten gefürchtet aber dennoch Pflicht im Medizinstudium: die Chemie. Um angstfrei und vor allem erfolgreich durch die Prüfung zu kommen hilft nur eine gute Vorbereitung. Passend zum Lehrbuch „Chemie für Mediziner“ hat der Elsevier-Verlag ein Übungsbuch entwickelt, das mit vielen verschiedenen Aufgabentypen auf die Klausur vorbereiten soll. Ob sich die Anschaffung des Prüfungstrainings für euch lohnt, haben wir getestet.

Zielgruppe:

Das Prüfungstraining Chemie für Mediziner von Axel Zeeck richtet sich an die Human- und Zahnmediziner der Vorklinik – egal ob als Begleitung zu den Vorlesungen und dem Praktikum oder als Vorbereitung auf die Abschlussklausur und das (Vor-)Physikum. Da der Inhalt auf das Lehrbuch abgestimmt ist, sollte man dieses idealerweise ebenfalls besitzen. Das Prüfungstraining lässt sich aber dennoch unabhängig vom Zeeck verwenden.

Aufbau / Didaktik:

Die 350 Übungen des Prüfungstrainers von Zeeck werden auf 23 Kapitel verteilt. Dabei wird darauf geachtet, den Stoff mittels unterschiedlicher Fragetypen und Trainingsformate ansprechend und abwechslungsreich zu gestalten. Neben klassischen Lückentexten, Rechenaufgaben zu den Themen pH-Wert und Redoxpotentiale & Zuordnungsaufgaben liefert der Zeeck-Trainer Kreuzworträtsel, Multiple-Choice-Fragen und themenübergreifende Aufgaben. Darüber hinaus gibt es Übungen, welche das Zeichnen von Strukturen und das Aufstellen verschiedener Reaktionsgleichungen trainieren sollen. Am Ende finden sich sehr gut verständliche Lösungen aller Aufgaben zur Selbstkontrolle.

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Rezension: „Endspurt Vorklinik: Chemie“

Endspurt Vorklinik: Chemie (Thieme)Die Chemie gilt als eines der schwierigsten Fächer der Vorklinik. „Sicher und effizient zum Physikum“, das verspricht die 4. Auflage der Endspurt-Skriptenreihe auch für dieses „Angstfach“ vieler Studierender.

Zielgruppe:

Die Skriptenreihe richtet sich primär an Medizinstudierende in der Physikumsvorbereitung, kann jedoch auch in Vorbereitung der Chemie-Klausur(en) genutzt werden. Wenn einen mal das Gefühl beschleichen sollte, die Zusammenhänge nicht mehr zu sehen, kann man hier eine übersichtliche Definition finden und so für sich etwas Ordnung hinter die Begriffe bekommen. Abgesehen vom Komplexbildungs-Kapitel überzeugt die Struktur und Reihenfolge der Unterkapitel, besonders lobend hervorzuheben ist meines Erachtens Zum Lerneinstieg oder als Lehrbuchersatz ist das 96 Seiten starke Heft jedoch denkbar ungeeignet.

Aufbau / Didaktik:

Das Heft ist in 3 Lernpakete gegliedert (Grundlagen, Organik-Grundlagen, Organik-Stoffklassen). Der Großteil der Unterkapitel kann dabei mit einem „roten Faden“ aufwarten. Die Molekülzeichnungen und Graphen sind übersichtlich. In den Text eingefügt sind zahlreiche Lerntipps-Kasten zum zielfixierten Lernen bzw. der Schwerpunktlegung. Meistens hilfreich ist hierzu auch die gelbe Hinterlegung der in den letzten Jahren vom IMPP im Physikum besonders häufig gefragten Inhalte; im Einzelfall mögen v. a. die Fazitkästen manchmal etwas zu sehr darauf ausgerichtet wirken. Grafisch gesehen fügen sich diese Kästen und Tabellen nicht immer so klar in den Fließtext ein, das ist aber dem kompakten Format geschuldet. Nützlich zum schnellen Nachschlagen ist auch ein Sachwortverzeichnis am Schluss.

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Rezension: „Endspurt Vorklinik: PsychSoz“

Endspurt Vorklinik: PsychSoz von ThiemeNomen est omen – nachdem der vier Semester währende Marathon durch die Vorklinik erfolgreich beendet worden ist, eilt der Medizinstudent ohne eine Verschnaufpause zu nehmen im Endspurt Richtung Zielgerade, um sich dort dem Physikum zu stellen. Genau für diesen letzten Streckenabschnitt hat der Thieme Verlag das Heft „Endspurt Vorklinik: PsychSoz“ konzipiert.

Zielgruppe:

Genau wie die anderen Skripte aus der Reihe „Endspurt“, dient auch dieser Band aufgrund seiner Kompaktheit und seiner Ausrichtung auf physikumsrelevante Themen primär der Vorbereitung auf den ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung. Jedoch können auch Humanmedizinstudenten aus früheren Semestern vor ihren Prüfungen einen Blick in das Skript werfen. Anzumerken ist dabei aber, dass vermutlich je nach Universität und Semester nicht alle Themen aus Vorlesungen und Seminaren durch das Endspurt-Heft vollständig abgedeckt werden.

Aufbau / Didaktik:

Das Skript untergliedert sich in 6 Kapitel, diese wiederum sind in mehrere Unterkapitel unterschiedlicher Länge aufgeteilt. Meistens sind sie 1-4 Seiten lang, keines ist länger als 10 Seiten. Themen, zu denen das IMPP seit dem Frühjahr 2008 mindestens eine Frage gestellt hat, sind einerseits im Text gelb markiert, andererseits in gelben Kästen am Ende eines Unterkapitels zusammengefasst. Damit werden die für die Prüfung relevantesten Stichworte erneut komprimiert dargestellt, sodass bereits durch das Durchblättern der Seiten die Inhalte aus allen Altklausurfragen verinnerlicht werden können. Mithilfe von grünen Kästchen werden an manchen Stellen Lerntipps und Anmerkungen eingefügt. Grafiken und Tabellen werden etwas zu spärlich, dafür jedoch sinnvoll zur Illustration eingesetzt. Einige wenige Rechenbeispiele ergänzen die Statistik-Themen.

Der Einsatz der Farbe Gelb durch die vielen Hervorhebungen, die meistens über mehrere Zeilen gehen, sowie die vielen gelben Fazit-Kästchen lassen das Layout auf den ersten Blick möglicherweise etwas unübersichtlich und „aufgeregt“ wirken. Ein bedachterer Einsatz sowie zusätzliche Grafiken oder Tabellen würden der Gestaltung nicht schaden. Dennoch kann man sich dank kurzer Textblöcke und sinnvoller Zwischenüberschriften schnell auf einer Seite orientieren. Die Sprache ist stets prägnant und leicht verständlich, ohne dabei unsachlich zu werden. Auch die einzelnen Kapitel sind dank kurzer einleitender Sätze zu Beginn und Fazit-Kästchen am Schluss klar strukturiert.

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