Tattooentfernungen und ästhetische Medizin – Der alternative Berufsalltag einer Ärztin

Ein Gastbeitrag von Dr. med. univ. Petra Hirtler (Fachärztin für Allgemeinmedizin, spezialisiert auf die Laser-Tattooentfernung).

Petra Hirtler führt Tattooentfernungen in Wien durch.Hallo liebe Medizinstudenten und Medizinstudentinnen, hallo liebe zukünftigen Ärzte und Ärztinnen. Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Dr. med. univ. Petra Hirtler und ich bin Fachärztin für Allgemeinmedizin, spezialisiert auf ästhetische Behandlungen. Der Fokus meiner Behandlungen liegt auf Tattoos, die Behandlung deren Komplikationen und der Tattooentfernung mit dem Laser. Diese Tätigkeit übe ich bereits seit über zehn Jahren aus. Neben der Tattooentfernung unterstütze ich meine Patienten auch anderweitig bei der “Gestaltung” ihres Körpers und helfe Ihnen dabei, ihrer Schönheit die passende Form zu geben und durch kleine Veränderungen des Äußeren ihr inneres Strahlen erscheinen zu lassen. 😉

Medizinstudium und dann…?

Auch ich habe wie jede andere Ärztin und jeder andere Arzt auch einmal Medizin studiert. Dies tat ich in Graz. In Klagenfurt und Villach absolvierte ich dann meine Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin. Ich hatte schon immer einen Hang zur ästhetischen Medizin, zum Kreativen und zur Kunst. Diese Vorlieben im strikten Praxisalltag zu vereinen hört sich im ersten Moment schwierig an. Allerdings habe ich diesen Spagat zwischen Berufung und Leidenschaft geschafft und möchte alle MedizinerInnen, die mit dem Gedanken spielen, etwas anderes, ausgefallenes zu probieren, dazu ermuntern dies auch zu tun.

Tattooentfernung und Praxisalltag in meiner Ordination in Wien

Als Fachärztin für Allgemeinmedizin konnte ich bei namhaften Ärzten und an renommierten Kliniken wie der Schwarzl Klinik und der Privatklinik Kiprov erste Berufserfahrungen in der ästhetischen Medizin sammeln. Heute arbeite ich in meiner eigenen Ordination im The Aurora Ärztehaus und teile die Leidenschaft für die Ästhetik und Kunst mit meinen Patienten.

Mein Praxisalltag als Ärztin für ästhetische Medizin sieht vor, dass ich täglich interessante Menschen kennenlerne, die mich an ihren ganz persönlichen Geschichten, Momenten und Erlebnissen teilhaben lassen. Die Geschichten hinter den Menschen und deren Tätowierungen faszinieren mich jedes Mal aufs Neue. Ich darf in meinem Alltag Medizin und Kunst zusammenbringen und den Menschen auf diese Weise Glanz und Freude in die Augen und strahlendes Lächeln ins Gesicht zaubern.

Wie läuft eine Behandlung praktisch ab?

Die Behandlung besteht bei mir stets aus drei Teilen. Zuerst führe ich mit meinen Patienten ein vorbereitendes Beratungsgespräch durch, bei dem wir die Behandlung gemeinsam planen. Die Behandlung der Tattooentfernung läuft über mehrere Termine. Meist sind es zwischen 6 und 14. In diesen wird gelasert. Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei diesem Eingriff um eine minimal-invasive Behandlung, die völlig ohne OP und Schnitt auskommt.

Eine Tattooentfernung ist eine aufwendige und teils auch schmerzhafte Behandlung.Bei der Laserbehandlung dringen in sehr kurzen Impulsen Laserstrahlen in die Haut ein, sprengen die Farbpigmente des Tattoos auf und die Farbteilchen werden schlagartig pulverisiert. Das spüren meine Patienten leider auch, denn die Behandlung kann schon mal etwas schmerzhaft sein. Nach der Behandlung ist die richtige Nachsorge immer von Relevanz. Die gelaserte Stelle kann gerötet oder geschwollen sein und sollte daher gekühlt und mit einer antiseptischen Creme behandelt werden.

Als Ärztin ist mir wichtig, dass ich meinen Patienten wirklich weiterhelfen kann. Ich möchte das größte und vielfältigste Organ unseres Körpers, die Haut, so gut und respektvoll behandeln wie es geht, denn sie gibt preis, was wir oft gerne im Verborgenen halten würden, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. univ. Petra Hirtler.

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