Vom Lichtimpuls zum Sinneseindruck

Die Tatsache, dass Lebewesen wie wir Menschen überhaupt in der Lage sind zu sehen und unsere Umwelt optisch wahrnehmen können, darf man ruhig als Wunder bezeichnen. Doch wenn man sich einmal überlegt, wo genau in unseren Sehorganen die „Magie“ geschieht, also wo Energieimpulse in Form von Licht in ein neuronales Signal transformiert werden, aus denen dann unser Seheindruck entsteht, so muss ganz klar die Netzhaut (Retina) hervorgehoben werden.

Wo befindet sich die Netzhaut?

Der menschliche AugapfelDie Netzhaut ist eine feine Schicht an der Innenseite der „Augapfelhülle“, um das mal umgangssprachlich zu verdeutlichen. Wenn wir unsere Augen öffnen, durchläuft das Licht zunächst Hornhaut und Linse, ehe es auf unsere Netzhaut trifft. Dort befinden sich unsere Photorezeptoren, also Sehsinneszellen, die durch unterschiedliche Wellenlängen verschieden stark angesprochen werden. Eine detaillierte Grafik zum Augenaufbau zeigt dabei nochmals die genaue anatomische Position auf.

Was genau ist die Funktion der Retina?

Findet eine Aktivierung eines Photorezeptors auf der Netzhaut statt, hat dies eine Kaskade an physikalisch-chemischen Reaktionen zur Folge, an deren Ende ein neuronaler Impuls an unser Sehzentrum (befindet sich im hinteren Teil des Gehirns) weitergeleitet wird. Grob gesprochen ergibt dann die Summe dieser einzelnen Reaktionen unseren Seheindruck. Interessant ist hierbei, dass es verschiedene Typen an Sehsinneszellen gibt. Da wären zum einen die Zapfen, welche für das Farbensehen verantwortlich sind und vergleichsweise viel Licht benötigen, um „anzuspringen“. Und dann wären da noch die Stäbchen, die für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind und bereits auf kleinste Lichtmengen reagieren.

Sonnenbrillen schützen die Netzhaut

Trifft bei intensiver Strahlung zu viel Lichtenergie auf unsere Netzhaut, ist die Gefahr groß, dass es zur Narbenbildung oder anderen Schäden wie einer Netzhautablösung kommen kann. Dieses Risiko lässt sich durch das Tragen von Sonnenbrillen im Sommer oder beim Sport im Schnee deutlich reduzieren. Typische Symptome, die auf eine beschädigte Netzhaut hinweisen, können die Wahrnehmung greller Blitze sein sowie das Sehen von Schlieren oder schwarzer Punkte.

Kontaktlinsen als beliebte Alternative zur Brille

Die Brille als Sehhilfe ist ein sehr altes Hilfsmittel. In Deutschland tragen fast zwei Drittel der Menschen gelegentlich oder dauerhaft eine Brille. Und damit sind nicht etwa Sonnenbrillen gemeint. Die Lesebrille wurde wahrscheinlich am Ende des 13. Jahrhunderts in Norditalien erfunden und ist seitdem im Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Erst viel später, im Verlauf der Mitte des 20. Jahrhunderts war es möglich mit dem entsprechenden Kunststoff Kontaktlinsen herzustellen, die direkt auf die Hornhaut aufgesetzt werden. Dabei gibt es mittlerweile sowohl Einmal-Linsen, die nach dem Tragen entsorgt werden sollten, als auch Monatslinsen. Diese werden nachts in einer Reinigungslösung aufbewahrt und können dann am nächsten Morgen gesäubert wieder auf das Auge gesetzt werden.

Harte und weiche Kontaktlinsen unkompliziert im Internet bestellen

Neben der Haltbarkeit von Kontaktlinsen unterscheiden sie sich auch in der Beschaffenheit des Kunststoffes. So gibt es weiche Kontaktlinsen, die für viele Träger einfach verträglicher sind, weil sie beweglicher sind und oft auch nicht so schnell trocken werden. Demgegenüber haben harte Kontaktlinsen den Vorteil, dass sie gesünder für das Auge sind, weil sie mehr Sauerstoff auf die Retina lassen und es somit meistens zu weniger neugebildeten Adern in der Sklera kommt. Wichtig ist in jedem Fall, dass man neben einem verlässlichen Sehtest auch den Gang zum Augenarzt nicht scheut. Hier können letzte Fragen zum Umgang mit Kontaktlinsen und zur Gesundheit der eigenen Sehorgane geklärt werden.

Außer bei Optikern und Brillenfachgeschäften findet man auch im Internet ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen und preiswerten Kontaktlinsen. Wie unter linsen-berater.de gibt es Kontaktlinsen in den meisten Fällen in Viertel- oder Halbjahrespackungen.

Bild: jscreationzs / FreeDigitalPhotos.net

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