Wasserpfeife: Schädlich oder harmlos?

Viele Menschen rühmen sich mit dem Rauchen erfolgreich und schnell aufgehört zu haben. Nicht selten muss es allerdings irgendeine Ersatzdroge geben, die eingenommen wird. Oft wurde zum Wasserpfeifen rauchen gewechselt, einer Art zu rauchen, die aus dem Nahen Osten stammt und gefährlicher ist für den Körper als angenommen. Doch wie wirkt Shisha-Rauch auf den Körper? Wie schädlich sind Wasserpfeifen im Vergleich zu Zigaretten?

Shisha rauchen ist mittlerweile auch in Deutschland ein populärer Zeitvertreib.Durch die in Deutschland weit verbreitete arabische Kultur wurde das Wasserpfeifenrauchen populär, wie es in weiten Teilen der Welt schon seit Jahrhunderten praktiziert wird. Shisha Tabak online kaufen –  ist völlig legal und für jeden Erwachsenen möglich. Dank der Shisha-Bars ist es möglich im öffentlichen Raum in der Gemeinschaft Wasserpfeife zu rauchen. Oftmals treffen sich zum Shisha rauchen viele Freunde gemeinsam in einer Lokalität, wo auch eine gepflegte Unterhaltung möglich ist. Selbst Nichtraucher greifen dort zum Wasserpfeifen-Schlauch. Diese Menschen sind davon überzeugt, dass der Rauch der Wasserpfeife unbedenklicher ist als der Zigarettenrauch.

Mythos der Unbedenklichkeit

Auch wenn in Shisha-Tabak keine Teerstoffe zu finden sind, heißt das nicht, dass Shisha rauchen gesundheitlich unbedenklich ist. Um sich davon zu überzeugen, genügt ein Blick auf die Inhaltsstoffe des Shisha-Tabaks. Dadurch wird sehr schnell deutlich, dass Shisha rauchen alles andere als eine gute bzw. gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette ist. Shisha-Tabak enthält neben Nikotin je nach Sorte mindestes 80 weitere schädliche Substanzen. Hierzu zählen zahlreiche krebserzeugende Stoffe, aber auch giftige Metalle und Kohlenmonoxid. Teilweise kann auch Teer entstehen. Und zwar, wenn der Tabak stark erhitzt wird. Das Einatmen von diesen zahlreichen Schadstoffen kann zu akuten gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Neben der Einschränkung der Lungenfunktion kann es auch zu einer Kohlenmonoxidvergiftung kommen. Erhöhter Blutdruck und Herzrasen können ebenfalls als Folgen des Konsums auftreten. Zudem steigt das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Außerdem besteht durch das gemeinsame Benutzen der Pfeife die Gefahr der Übertragung von verschiedenen Viren wie Hepatitis, Herpes und nicht zuletzt natürlich auch des Corona-Virus.

Gefahr wird überdeckt

Wasserpfeifen werden in entsprechenden Cafés angeboten und gerne in Gesellschaft geraucht.Man könnte sagen aus der Wasserpfeife kommt „süßes Gift“. Zum Einsatz kommt beim Shisha rauchen nämlich ein spezieller feuchter Tabak. Dieser ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich wie Apfel, Vanille oder Zimt. In der Shisha Pfeife wird der Tabak dann auf Kohle verschwelt. Danach wird der entstehende Rauch durch ein Wassergefäß geleitet und kühlt sich dabei ab. Abschließend wird der Rauch in einen Schlauch geleitet, über den er inhaliert werden kann. Der Tabakgeschmack wird dabei von den süßen Geschmacksrichtungen überdeckt. Je nach Konsumart kann dieser Qualm sogar manchmal schädlicher sein als Zigarettenrauch, und zwar wenn er besonders tief inhaliert wird. Hierdurch kann es außerdem leicht zu einer Kohlenmonoxidvergiftung kommen. Fazit: Shisha rauchen ist keineswegs gesünder als zu einer Zigarette zu greifen. In vielen Teilen der Gesellschaft ist es aber deutlich weniger negativ belegt. Weiterführende medizinische Studien werden zeigen wie hoch die Gefahr für den menschlichen Körper genau einzuschätzen ist.

Bilder: unsplash.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*