Rezension: „Duale Reihe Anamnese und klinische Untersuchung“, 6. Auflage

Die Duale Reihe Anamnese und klinische Untersuchung in der 6. AuflageDie Duale Reihe Anamnese und klinische Untersuchung ist schon seit Jahren ein absolutes Must-Have für alle Medizinstudenten im klinischen Studienabschnitt. Seit letztem Jahr gibt es das Buch nun in der 6. Auflage. Warum sich der Kauf genau lohnt, haben wir für euch zusammengefasst.

Zielgruppe:

Das Buch ist ideal für den klinischen Studienabschnitt, in dem Medizinstudenten regelmäßig mit Patienten und deren Anamnese und klinische Untersuchung konfrontiert werden. Nachschlagen lohnt sich aber nicht nur im Studium, sondern auch als Assistenzarzt noch.

Aufbau / Didaktik:

Insgesamt ist das Buch in 4 Teile aufgebaut: Teil A sorgt für die Grundlagen der Arzt-Patienten-Beziehung und gibt in 6 Kapiteln allgemeine Informationen zur Anamnese und klinischen Untersuchung. Teil B widmet sich auf ca. 50 Seiten eindrucksvollen Blickdiagnosen. Teil C geht in 12 Kapiteln auf die spezielle Untersuchung der verschiedenen Organe ein und beleuchtet außerdem die Untersuchung von Kindern und Bewusstlosen. In Teil D, dem Anhang, finden sich wichtige Laborparameter. Vom Aufbau her hat sich also nicht viel verändert im Vergleich zur Vorauflage, allerdings wurden die Inhalte aktualisiert und ein paar neue Kapitel (zum Beispiel „Der informierte Patient“) hinzugefügt.

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Rezension: „Physiologie des Menschen, 2. Auflage“

Die 2. Auflage des Lehrbuchs "Physiologie des Menschen" in Farbe.Wer sich noch an die Anfänge des in diesem Beitrag rezensierten Buches erinnert, sitzt nun mit offenem Mund vor der neuesten Ausgabe: Hardcover, Teil 1 und 2 in einem Buch vereint und alles nun auch noch in Farbe!

Zielgruppe:

Primär richtet sich „Physiologie des Menschen“ natürlich an Medizinstudenten, die kurz vor oder mitten im Physiologie-Praktikum stehen. Dennoch kann es auch gut als Nachschlagewerk für Medizinstudenten der höheren Semester dienen.

Aufbau/Didaktik:

Die komplette Physiologie wird in 20 übersichtlichen Kapiteln prägnant und in verständlichen Sätzen, sowie mit vielen farbigen Abbildungen und Merkkästen erklärt. Das müde Studentenauge erfreut sich an gut strukturierten Seiten mit vielen Absätzen und Unterpunkten und natürlich an den liebevoll ausgewählten und thematisch passenden „TheAwkwardYeti“-Comics. Für die Prä-Klausur-Panik finden sich kurze Zusammenfassungen am Ende jedes großen Kapitels. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und zeitweise sogar richtig unterhaltsam gestaltet mit Passagen aus „The Big Bang Theory“ oder Zitaten von Philosophen. Zudem finden sich des Öfteren QR-Codes, die zu Youtube-Videos führen, die das Gelesene „lebendig“ machen. Das Buch unterscheidet sich insgesamt also deutlich von einem meist doch recht trockenem „Standardwerk“.

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Rezension: „Kurzlehrbuch Biochemie“, 4. Auflage

Das Kurzlehrbuch Biochemie (Thieme) gibt es seit Juli 2018 in der 4. Auflage.Seit Mitte letzten Jahres ist die nun 4. Auflage von Thiemes Kurzlehrbuch Biochemie in den Buchläden. Was gibt es Neues und wo steht das Buch im Vergleich zu ähnlichen Büchern? Wir haben das Buch probegelesen.

Zielgruppe:

Medizin- und Zahnmedizinstudenten in den vorklinischen Semestern, denen es vor allem darum geht einen guten Überblick über das Stoffpensum zu erhalten.

Aufbau / Didaktik:

Das Buch gliedert sich in insgesamt 15 Kapitel, wobei das letzte durch den Anhang (chemische Grundlagen, Stoffwechselübersichten etc.) gebildet wird. Die wichtigsten Stoffklassen (Kohlenhydrate, Lipide, Aminosäuren, Enzyme…) werden nach einem einleitenden Kapitel behandelt, zum Ende hin finden diese dann in wichtigen Stoffwechselwegen sowie in der Zell- und Molekularbiologie Verwendung. Das Layout ist im Vergleich zur Vorauflage nochmal etwas anschaulicher geworden, was vor allem an den ausführlichen Einleitungen in die Kapitel liegt. Außerdem sind die Strukturformeln schön übersichtlich dargestellt. „Merke-Kästen“, „Lerncoach“ und „Lerntipps“ dürfen natürlich auch in diesem Thieme-Buch genau wie die Online-Unterstützung in der eRef nicht fehlen. Insgesamt erkennt man eine wohl durchdachte Struktur des Buches, die dem Vorklinik-Studenten genau das vermittelt, weshalb solche Bücher auf dem Markt sind: Einen roten Faden, den man ansonsten im Dschungel der Vorlesungen, Kurse und Praktika schon mal leicht aus den Augen verlieren kann.

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Rezension: „Taschenatlas Anatomie: Nervensystem und Sinnesorgane“

Taschenatlas Anatomie, Band 3: Nervensystem und Sinnesorgane (Thieme)Der 3. Band der Reihe „Taschenatlas Anatomie“ widmet sich der Neuroanatomie und komplettiert damit das Trio aus dem Hause Thieme. Viele Studenten haben vor diesem Teil der Anatomie den größten Respekt und halten ihn für sehr komplex. Wir haben das Buch für Euch getestet.

Zielgruppe:

Medizin- und Zahnmedizinstudenten der Vorklinik.

Aufbau / Didaktik:

Nach einem einleitenden Kapitel mit Grundlagen des Aufbaus und der Entwicklung des Nervensystems folgen insgesamt 11 weitere Kapitel. Dabei werden das Rückenmark, die verschiedenen Hirnanteile, das Gefäß- und Liquorsystem und das vegetative Nervensystem behandelt, bevor es in den abschließenden Abschnitten um das Sehen, Hören und das Gleichgewichtsorgan geht. Natürlich kommt auch wieder die klassische Text-Bild-Aufteilung der Doppelseiten zum Einsatz, wie man sie bereits aus den Vorauflagen und dem ersten und zweiten Band kennt. Wie in den anderen Teilen wirken die Abbildungen zwar auf den ersten Blick etwas angegraut, aber gerade bei Verläufen der Leitungsbahnen oder für die Topographie sind sie enorm hilfreich.

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Rezension: „Anästhesie pocket“

Anästhesie pocketMedizinbücher sind normalerweise dick und schwer: Umso beeindruckender also, wenn sich jemand an einer Kurzversion eines Faches versucht. „Anästhesie pocket“ ist für die (ohnehin meist schon sehr volle) OP-Kasak-Tasche des Anästhesisten konzipiert und deshalb besonders klein und handlich gestaltet.

Zielgruppe:

Dieses Büchlein eignet sich gut für Anästhesie-Assistenzärzte in den ersten Lehrjahren. Für Studenten ist es zu praxisorientiert, um die Grundlagen der Anästhesie zu vermitteln.

Aufbau / Didaktik:

„Anästhesie pocket“ ist in 13 Kapitel aufgeteilt, die anhand von grünen Reitern am rechten Rand auch ohne Inhaltsverzeichnis schnell zu unterscheiden sind. Auf 231 Seiten finden sich stichpunktartig angeordnete Informationen, häufig auch in tabellarischer Form, als Schaubild oder als Diagramm. Die Schrift ist sehr klein und oft sind die Seiten gedrängt voll, was mit Sicherheit an dem Ehrgeiz der Autoren liegt, das Buch als möglichst vollständigen Praxisbegleiter zu präsentieren.
Die Flussdiagramme sind dafür sehr übersichtlich gestaltet und insbesondere die vielen Abbildungen (z.B. verschiedene Kapnometrie- oder arterielle Druck-Kurven mit Erklärungen) werden den hilfesuchenden Assistenten dankbar stimmen. Das farbige Layout ist für das Auge sehr angenehm und lockert insbesondere die textlastigen Seiten etwas auf.

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Rezension: „MEDI-LEARN Skriptenreihe Gesamtpaket“

Das Gesamtpaket der MEDI-LEARN SkriptenreiheSeit Anfang des Jahres gibt es die MEDI-LEARN Skriptenreihe in der mittlerweile 8. Auflage. Was gibt es Neues? Welche Inhalte sind gleich geblieben? Wir haben die Skripte unter die Lupe genommen.

Zielgruppe:

Die Skripte richten sich natürlich vor allem an Medizinstudenten im 4. Semester, die sich in der unmittelbaren Vorbereitung auf das Physikum befinden. Aber auch schon in den früheren Semestern kann ein Blick in die Skripte nicht schaden.

Aufbau / Didaktik:

Das Gesamtpaket der Skriptenreihe besteht aus insgesamt 42 Skripten. Neben der einzelnen Fächer Anatomie (7 Bände), Biochemie (7 Bände), Biologie (2 Bände), Chemie (2 Bände), Histologie (3 Bände), Lernstrategien (1 Band), Mathe/Physik (2 Bände), Physiologie (6 Bände), Psychologie (4 Bände) gehören ein Skript zu Lernstrategien und insgesamt 8 Bände mit ausgedruckten Examensfragen zum Paket. Außerdem bekommt man ein Biochemie-Poster und einen Lizenzschlüssel für die Online-Plattform „Das bringt Punkte“ dazu. Die Hefte sind dabei immer ähnlich aufgebaut und machen insgesamt einen moderneren Eindruck als die Vorauflagen. Zwar gibt es leider kein Rippenspreitzer-Cartoon mehr auf dem Einband, dafür erscheinen die Inhaltsseiten aber aufgeräumter und bauen weiterhin auf die bekannten Features mit Relevanz-Angaben, Merke-Kästen, der Rubrik „Übrigens“, „Das bringt Punkte“ sowie kleine Pausen-Hinweise an bestimmten Stellen im Heft. Hinter „Fürs Mündliche“ verbergen sich Tipps zur mündlichen Physikumsprüfung, die sich durch die Auswertung von mehreren Tausend Prüfungsprotokollen ergeben haben. Für den ein oder anderen könnten diese gut aufgearbeiteten Hinweise in einem Extra-Heft geballt besser zur Geltung kommen, wenn man sich nach der schriftlichen gezielt auf die mündliche Prüfung vorbereitet. Im orangenen Abschnitt „Kreuzen“ findet man die Verweise zu den entsprechenden mitgelieferten IMPP-Fragen Examensfragen oder zu passenden Kapiteln, die man bei Amboss online kreuzen kann.

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Rezension: „PROMETHEUS LernPaket Anatomie“

Mit dem PROMETHEUS LernPaket Anatomie von Thieme erhält man die wichtigsten Bücher der Vorklinik in einem Paket.Die PROMETHEUS-Reihe von Thieme gehört mittlerweile zu den meistverkauften Büchern für Medizinstudenten. Das liegt zum Einen an einem modernen, zielorientierten Marketing des Stuttgarter Verlags und zum Anderen an den qualitativ hochwertigen Produkten. Seit September kann man alle 3 Atlanten zusammen mit weiterem Bonusmaterial im Set kaufen.

Zielgruppe:

In erster Linie sprechen die Atlanten, genau wie die anderen Produkte aus der PROMETHEUS-Reihe, Medizinstudenten der vorklinischen Semester, und hier insbesondere auch Erstsemester an. Allerdings lohnt sich eine umfassende Kenntnis über die Anatomie und Topografie auch im weiteren Verlauf des Studiums und dann auch in den meisten medizinischen Disziplinen.

Aufbau / Didaktik:

Die Atlanten teilen sich in drei Teilgebiete der Anatomie ein: „Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem“, „Innere Organe“ und „Kopf, Hals und Neuroanatomie“. An vielen Unis passt das zum Curriculum, wenn Anatomie in drei einzeln abgeprüften Kursen in der Vorklinik behandelt wird. Das besondere an jedem Prometheus-Atlas ist die Kombination aus den wunderschön plastischen und einprägsamen Bildern und leicht zu verstehenden Erklärtexten. Schon so mancher Student konnte in Verbindung mit den Vorlesungen und dem Präpkurs dadurch locker durch die schriftliche Prüfung und das Testat kommen. Ein Lehrbuch ist also nicht zwingend für jeden notwendig. Klinische Hinweise machen das oft monotone Auswendiglernen von Muskeln mit Ursprung und Ansatz oder der Leitungsbahnen greifbarer und fördern den Lernprozess.

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